45.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- Evolutionäres Altjugend-Lernen.
Teil I
Teil II
Teil III
Teil I
II.) Wer ein Jugendideal verfolgt, bleibt zeitlebens ein Kind und ewiger Knabe im Herzen. auch wenn es erst einmal Glorifizierungen und keine Welt des Alltags sind.Es ist gut III.) Die Kindheit ist bisher mehr im Allgemeinen, Abstrakten aber nicht im Individual-Entwicklungs-Psychologischen beleuchtet worden. Eine entwicklungsindividuelle, lebens- mässige Deutung der Kindheit und Jugend ist möglich, wenn signifikante Entwicklungsgrundzüge im Kindheits- und Ju- IV.) Was in der Kindheit ausgeprägt wurde, sind die Entwick- lungsmöglichkeiten der Jugend und als Erwachsener. Es gilt diese in eine allgemein, erfassbare gültige Form zu bringen, um die Sinnline der Kindheit bis zum Erwachsensein besser zu verstehen und warum besonders die frühen Kindheitser- fahrungen so wichtig sind. Was im Elternhaus übernommen wurde (Kindheitsgefühl), setzt sich auch meistens später durch. V.) Die bisherige, rudimentäre, biografische Entwicklungs- kindheitsforschung bestätigt mit begrenzter Aussagekraft diese Erkenntnisse. Auch bestätigt die analytische Psycho- therapie, in der man seine Kindheit aufs Neue erlebt, meis- tens in der Auseinandersetzung der erlebten Kindheitskon- flikte und mit dem Unbewussten der Lebensgeschichte. Die Kindheit ist das individualgeschichtliche Erbe für das zu- künftige Lebensbessere und Lebensgrösseres, welches das Ziel des Entwicklungslebensweges ist. Wenn in der Kindheit VI.) Die Kindheit und Jugend wird im heranwachsenden Alter zu einer vergessenen Lebensphase, wo nur noch die rühren- den Kindheitserinnerungen eine persönliche Rolle spielen, aber der einzigartige und lebensprägende Wert dieser In- kubationszeit als Lebensfundament im späteren Leben keine Berücksichtigung mehr findet. Die Ursprünglichkeit und Un- mittelbarkeit der Kindheit und Jugend ist aber die Lebens- grundlage, Lebensrichtung, Lebenszukunft, bleibt die trei- bende Kraft und wird erst als "junger Alter" wieder ernst genommen. Die Kindheit ist lebensbestimmend, lebens- tragend, lebensentscheidend und gibt dem Leben erst Be- deutung, Sinn und Wert als der Geburtsgrund von Allem. Was als Kinderei abgetan wird, sind die entscheidenen Wachs- tumsimpulse.Ein Leben lang spielt die " Kindheitsseele " als zweite Persönlichkeit die Hauptrolle im Leben. Bei seiner Berufung wird man von seiner Kindheit wieder eingefangen. VII.) Wenn ich eine andere Kindheit gehabt hätte, hätte ich auch eine andere berufliche Entwicklung gehabt. In der Heimat der Kindheit wird der Entwicklungssamen gestreut, welcher sich "in der Fremde"entwickelt. Der schöpferische Mensch zieht die wertvollsten Kräfte aus dem Heimatgeist. VIII.) Lebensträume gelten als das Privileg junger Menschen, aber i.d.R. bleiben es nur Träume. Es ist die romantische Optik und idealisierte Jugendverklärung.Deshalb sind viele IX.) Es ist die Entwicklungs-Fortsetzungs-Sinnline von seinem Kindertraum und Ideal der Jugend immer nur weiter träu- men, aber nicht den Entwicklungsmut und die Durchset- zungs-Ernsthaftigkeit für die Realisierung seiner Kinder- und Jugendträume haben (ich will nur wissen, wie es weiter geht) zur Verwirklichung seiner Kinder- und Jugendträume im Alter allen Schwierigkeiten, gesellschaftlichen Wider- ständen, Selbstzweifeln, Ungewissheiten und körperlichen Gebrechen " zum Trotz " (ich vertraue, wie es weitergeht). Aber welches Kind hat heute bspw. 70 Jahre Zeit und die Ausdauergeduld " seine Kindheit zum Beruf " zu machen ? Geduld ist das Schwerste und Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alles Schöne und Grosse hat dort seinen Ursprung und das Kindheitserbe ist das grösste Lebenskapital des Men- schen. X.) Bei einer vorwissenschaftlichen, stichprobenartigen Bewertungsstudie nach Entwicklungskriterien von ca. 200 Biografien und Lebensläufen bekannter Persönlichkeiten, Nobelpreisträger, Politiker, Philosophen, Maler, Schrift- steller, Prominente und Superreiche, Militärführer, und anderer gesellschaftlich und geschichtlich, relevanter Per- sonen (als Segen oder Fluch für die Menschheit Sinne) hat die Entwicklungslinie meistens konservativ begonnen und revolutionär/evolutionär individualgeschichtlich (als not- wendige, geschichtliche Person der Zeit) geendet. Entwick- lungsmerkmale der Kindheit und Jugend liessen sich in die Zukunft für Entwicklungs-Wahrscheinlichkeits-Aussagen extrapolieren wie Wege des Lebens von zu Hause mitgeben wurden. Aber es waren auch eine Minderanzahl von Lebens- läufen, wo in der Kindheit und Jugend keine ein- deutigen Entwicklungsparameter für die Zukunft oder etwas anderes Grosses erkennbar waren, weil dieses sich in späteren Jahren erst herausgebildet hat und keiner ahnte, aus welchem Holz er geschnitzt war. XI.) Die Kindheit und Jugend sind heute zeitlich stark verregelt und wird im heranwachsenden Alter zu einer vergessenen Lebensphase, wo nur noch die rührenden Kindheitserinnerungen eine persönliche Rolle spielen, aber der einzigartige und lebensprägende Wert dieser In- kubationszeit als Lebensfundament im späteren Leben keine Berücksichtigung mehr findet. Die Kindheit ist lebensprä- gend, lebenstragend, lebensentscheidend und gibt dem Leben erst Bedeutung, Sinn und Wert als der Urgrund von Allem. Ein Leben lang spielt die " Kindheits-Seele "als zweite Persönlichkeit die Hauptrolle im Leben.Phantasienaturen haben eine ewige jugend vor sich. Bei seiner Berufung wird man von seiner Kindheit und Jugendzeit wieder eingefangen und ist am Ziel seiner Kindheit angelangt*. * "Glücklich ist der, welcher sein Arbeits-und Lebensende mit dem Anfang seines Lebens in Verbindung setzen kann und die Kindheit sich darin vollendet und ist sich sicher, dass dieser Weg von Anfang an, in der Kindheit und Jugend als Lebensfundament, festgelegt war". XII.) Kindheit ist die Gabe, welche jeder bei seiner Geburt empfängt. "Das Kind trägt schon den Bauplan in der Seele mit sich (Friedrich Fröbel-Pädagoge)". Es ist die Entfaltung nach dem individuellen Eigengesetz. Wir sind heute, was wir in der Kindheit und Jugend befürchtet, gehofft und was wir uns zutraut haben. Die Kindheitserlebnisse und Empfin- dungen der ersten 3 - 5 Lebensjahre sind entscheidend für die zukünftige Entwicklung. Wir stehen immer im Banne der Kindheitsideale und Jugend. Vom Grundlebensgefühl bin ich und bleibe mein eigenes Kind und wenn ich mich mit Kin-dern beschäftige, bin ich wieder ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen. Keiner kommt aus seiner Kindheit wieder heraus. Sie kann nicht überwunden werden und lässt einen ein Leben lang nicht mehr los. Der Einzelne ist unbewusst an seine Kindheits- und Jugenderlebnisse gefangen.Auch wenn ich einmal zum Milliardär werde, der Wesenskern des Men- schen bleibt unverändert.Es ist immer noch so wie früher und bei einem Klassentreffen bin ich für die Anderen der Gleiche wie damals. Deshalb trifft die Volksmundweisheit nicht zu, dass mit dem Tode der Eltern die Kindheit endet. 95 Prozent unserer Lebensaktivitäten werden vom Unterbe- wusstsein gesteuert und sind wichtiger als das Verstandes- bewusstsein und die Vernunft. Gefühle sind angeboren und es ist die Gefühlsstruktur der Kindheit, welche automatisch abläuft. Es sind diese Erinnerungen, welche einen jung hal- ten. Dinge, die man als Kind geliebt hat bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter. Wer er- innert sich nicht gerne an die Kindheit zurück ? Mit der Zeit verblasst alles, nur die frühen Kinder- und Jugendjahre behalten ihre Lebendigkeit, weil diese Empfindungen sich am tiefsten und nachhaltigs- ten in der Kindheitsseele eingeprägt haben. Das Besondere der Kindheit ist, dass sie sich nicht nachschlagen lässt. Die Kindheit ist lebensprägend, lebenstragend, lebensentschei- dend und gibt dem Leben erst Bedeutung, Sinn und Wert als der Urgrund von Allem. Ein Leben lang spielt die " Kindheits- seele " als zweite Persönlich- keit die Hauptrolle im Leben. Bei seiner Berufung wird man von seiner Kindheit wieder eingefangen ist man frei und kann machen was man will*. *Von der Volksmundweisheit,dass mit dem Tod der Eltern die Kind- heit endgültig endet zur Entwicklungserkenntnis, dass wir immer im Banne der Kindheit und Jugend stehen und vom Grundlebensgefühl ich mein eigenes Kind bin und bleibe. XIII.) Mit der Kindheit wird Unverdorbenheit, Naivität, Un- schuldigkeit, Sorglosigkeit, Unbekümmertheit, Gläubigkeit und Einfachheit verbunden.Kindheit ist ungetrübtes Ego und es gibt nichts zu überwinden.Als Ein Kind lebt aus dem Zeitlosen und die Jahre spielen keine Rolle. Kinder haben keine Ver- gangenheit und Zukunft und freuen sich in der Gegenwart. Es sind eigentlich Entwicklungseigenschaften, die später wieder erlernt werden müssen. Es ist der Zauber der Kindheit (Kindheitsmystik/Kindheitsmythos) wie z.B. das Märchenhafte,(Gebrüder Grimm) das Abenteuerliche (Karl May), das Religiöse (Heilig Abend), eine Naturkindheit (Bauernhof) etc. Wegen dem fehlenden Ichbewusstsein des Kindes lebt das Kind entwicklungskonform im Zustand der Einheit. Erst im zunehmenden Erwachsensein wird diese Lebensüberein- stimmung durch Bildung und Sozialisierung zerrissen. Entwicklung ist deshalb der lange Entwicklungs- weg mich von den Überfremdungen und Abhängigkeiten zu befreien, um zur Kindheit und meinen Entwicklungswurzeln zurückzu- finden." Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang seines Lebens in Verbindung setzen kann und die Kindheit sich darin vollendet ". XIV.) Wir stehen immer " im Banne der Kindheit " und vom Grundlebensgefühl bin ich und bleibe mein eigenes Kind und komme nicht aus meiner Kindheit heraus. Sie kann nicht überwunden werden und ich bleibe von ihr befangen. Der Einzelne ist unbewusst an seine Kindheits- und Jugend- XV.) Ich war lange Kind, ein verkanntes Kind, ein unruhiges Kind, ein nichtsnutziges Kind, ein nicht anerkanntes Kind, ein nicht ernst genommenes Kind, ein unzufriedenes Kind, ein innerlich zerrissenes Kind, ein gehänseltes Kind, ein nach innen gegangenes Kind und bin heute im gereiften Alter gefühlsmässig immer noch, aber ein ewiges Kind, weil ich mir die kindliche Natur beim älter werden bewahrt habe und noch der Junge von damals und von dort bin. Auch wenn ich als Kind nicht immer glücklich war, denke ich gerne an die Kindheit zurück. Erst die Kindheitserlebnisse- und Jugend- XVI.) In der Kindheit und in jungen Jahren (Abenteuer, Mär- chen, Phantasie) spielt überwiegend die rechte Gehirnhe- misphäre eine grosse Rolle, während in reiferen Jahren die linke Gehirnhemisphäre dominiert (Ruhe, Stabilität, Sicher- heit). Die Gefühle sind ein konkretes Faktum. Sie steuern die Materie, bewerten die Situation, sind die Ursache von Lern- erfahrungen und bilden die Ganz-und Einheit ab. Sie sind angeboren, sind wichtiger als unser rationales Bewusstsein und die verstandesstolze Vernunft. Weil die Gefühle le- benskraftunmittelbar sind, sind sie die Lebenskraft selbst. Das dualistische Denken des Verstandes ist ein Hindernis für die Weiterentwicklung des Denkens. Der Verstand sieht eine Dualität, wo keine ist. Nichtdualität und Nichtrationalität gelten als eine Untugend des Verstandes und Dualität und Rationalität gelten als eine Untugend der Empfindung. Das dualistische Denken gilt im nachquantischen Zeitalter wis- senschaftlich als unrichtig und überwunden, auch wenn es noch alltags-lebens-vorherrschend ist. Neben dem konflikt- freien Verstandeslernen muss das Reflexionslernen der Lebensauseinandersetzung dazu kommen. Die Bildung fin- XVII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Mensch, was die Erziehung und Bildung aus ihm machen (Immanuel Kant-Philosoph). Was aus dem Mensch geworden ist, ist das XVIII.) Der Reformator Martin Luther hatte schon die Begrenztheit der Kindheitserziehung als nur "ein weltlich Ding" richtig erkannt und das Erziehung und Bildung nicht an den Personenkern heranreichen, von dem ein Mensch be- wegt wird. Auch der Philosoph und Pädagoge Jean-Jaques Rousseau, welcher vor ca. 300 Jahren die Kindererziehung neu entdeckt hatte und Kinder nicht mehr nur " kleine Er- wachsene " waren, sondern die Kindheit ein eigener Lebens- abschnitt ist, fegte mit seinem " Erziehungsroman Emile“ gewohnte Erziehungs-und Bildungsgewohnheiten hinweg. Er hatte schon damals bei der Erziehung nicht nur den spä- teren Staatsbürger vor Augen, sondern in erster Linie nur den Entwicklungs-Individualisierungs-Menschen, " der nach eigenem Gesetz wächst ". Für den Philosophen Immanuel Kant war "die Erziehung eine Kunst, die durch viele Generationen vervoll- kommnet werden muss" und für den Schweitzer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi war " Leben zu lernen, der Zweck aller Auferziehung". Diese Erziehungsideale wurden bis heute nie wirklich weiter ent- wickelt und die heutige Kindheitserziehung danach ausgerichtet. Die Erziehung wird bis heute nicht entwicklungs- individuell verstanden,sondern wird immer nur pädagogisch, intellektuell in unterschied- lichen Erziehungsformen und Erziehungsstilen ausgetragen. Auch die kognitive Neu-rowissenschaft des Lernens als eine der wissenschaftlichen pädagogischen Grundlagen bestätigt die Richtigkeit des gotischen Lernprinzips als Erziehungsregel " Nummer eins ". Ein guter Lehrer ist nicht der, welcher mit seiner Klasse die Bildungsziele erreicht hat, sondern der die Kindheitsideale und Jugendträume wecken kann *. * " Erziehen heisst vorleben. Alles andere ist Dressur, Oswalt Bunke, XIX.) In der Kindheit und Jugend findet „die Fremd-Erziehung und Fremd-Bildung“ statt, und wir sind dabei stehen ge- blieben. Die Kinder haben nur eine Zukunft, wenn die Er- zieher sich mit den vorherrschenden Erziehungs-und Bil- dungs konzepten auseinandersetzen, welche in die Indi- vidualisierungs-Selbstentwicklung überleiten. Die Voraus- setzung für die Entwicklungserziehung liegt im Wissen von der individuellen Entwicklungsanlage des Menschsein, dass alle Erziehungsmöglichkeit im Entfaltungsdrang des wer- denden Menschen wurzelt und die menschliche Natur als "die Entfaltung nach dem individuellen Eigengesetz" der eigentliche Erzieher ist.Die unberirrte, individuelle Lebens- richtung als Entwicklungslernprogramm und Lebens-Indivi- dual-Ordnung sind eingeboren und es ist der Lebensform- kraftwille als das " Individual-Logos " des entwicklungs- XX.) Ohne ein solches Bild von der Erziehungsbestimmung des Menschen und ohne den Glauben an ewige Entwick- lungswahrheiten können wir nicht ernsthaft erziehen. Erziehung und Bildung müssen dem Kinde ein Entwick- lungsbewusstsein einimpfen. Jede Erziehung und jede Bildung sollten Erziehung zur Selbstentwicklung werden. XXI.) Von der Kindheit, wo kaum noch Zeit zum Spielen ist und durch vorschulische Bildungsaktivitäten das frühe Er- wachsen werden mit der Kindheit bezahlt wird und die sorglose Kindheit des Selbstseins durch die Erziehungs-und bildungssozialisierung einem genommen wird zur Kindheit, wo ich solange Kind bleiben darf, wie ich will. XXII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind der Maßstab für die Qualität, den Wert und die Grösse des Lehrers, wer die Schüler für seine Unterrichtsfächer begeistern kann, wenn er die Lernziele erreicht hat und die Schüler in die nächste, höhere Klasse versetzt worden sind (pädagogische Qualifi- kation als niedriger Lehrgeist). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind u.a. der Maßstab für die Qualität, den Wert und die Grösse eines berufenen Lehrers, in wie weit er bei seinen Schülern " Kindheits- und Jugendideale " wachrufen und einen Entwicklungsgeist als eine neue Sturm- und Drangzeit entzünden kann (Begeisterung als idealstiftende Qualifi- kation und höherer Lehrgeist). XXIII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen spielt die Kindheits- seele,der Zauber der Kindheit, Kindheitserlebnisse und eine Naturkindheit keine Rolle.Erst beim Entwicklungs-Kultur-lernen hat sich überall herum gesprochen,dass Visionäre oft Träumer waren und diese " die Welt verändert haben und verändern, die im vorherrschenden Reich nicht wahrge- nommen werden und ihr eigenes Reich für alle erschaffen. Alle, die eine Schulklasse wiederholen müssen, werden eines Tages alle anderen überholen. Dass er sie alle erkennt, ohne selbst erkannt zu werden. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird auch zum Mittelpunkt für die anderen. Was einer geworden ist und noch wird, ist er immer nur aus sich selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserlebnisse, welche ihn geformt haben, weil jeder Entwicklungs-Individualisierungs-Lebensweg immer auto- biografisch, autodidaktisch und bildungsdialektisch angelegt ist.Dieses trifft besonders für das heutige Internet-Kommu- nikations-Zeitalter zu*. * Das Internet z.B. stellt die Dominations-macht der Zuhörbildung immer mehr in Frage, weil es auf die autodidaktische Selbstver- mittlung ankommt. Die Didaktik des fremdorganisierten Lernens wird zur Autodidaktik des selbstorganisierten Lernens und die Belehrung wird zur Erkenntnis. Erst als Autodidakt wird man unbewertet, unab- hängig, freigeistig, vor Autoritätsgläubigkeit bewahrt.Siehe Textfort- setzung in vom neuen, digialen Internet-KI-Zeitalter zum jetzigen Ent- wicklungs-Individualisierungs-Zeitalter XXIV.) Es ist das Jugendvorrecht einer jeden Generation und mittlerweile auch der " jungen Alten " das Ersehnte, Erhoffte und jegliche Utopie zu versuchen und es endlich besser zu machen. Die Entwicklungsspannung wurde noch nicht abgeleiert und abgeschliffen am harten Reibeisen der Jahre. Der Begriff Frühpension treibt "dem jungen Alten" Schüttel- frost über den Rücken das Wort alt passt nur noch auch auf die Römer und Griechen.In jeder Generation muss gelernt XXV.)Von dem formalen Bildungsgang und der Berufsaus- *"Hier wurde die Schlacht von Waterloo geschlagen sagte Arthur Wellesley, 1 Duke of Wellington/Militärführer), als er den Spielplatz von Eton einmal besuchte".
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* Aristoteles.
sind zweierlei.
* Das Zeitmass wird also nicht eigentlich von der Uhr bestimmt, sondern von der Bewegtheit des Objektes, wie es einstmals Albert Einstein in seiner berühmten Relativitätstheorie feststellte. Die Zeit ist von der Geschwindigkeit der Bewegung des Körpers abhängig. Mittlerweile wissen wir, je schneller wir uns bewegen, desto lang- samer vergeht die Zeit. Im logischen Umkehrschluss wäre das eine Erklärung, warum Bewegung die biologische Zellalterung verlang- samt. Siehe Textfortsetzung den Gliederungspunkt "Wissenschaft- licher Zeitbegriff der Relativitätstheorie "die Zeit als Bewegungs-dauer" in Kulturlernen-47 II.) Beim dem Erwachsenen wird der Erziehungsbegriff im Allgemeinen nicht mehr als Prozess verstanden, weil davon irrtümlicherweise ausgegangen wird, dass die Entwicklung des Erwachsen so gut wie abgeschlossen ist, obwohl III.) Bei der evolutionären Altjugend gilt aber in Anlehnung an den Lyriker Friedrich Hölderlin: " Was ich bin, gemacht, gelernt, studiert, geleistet habe, meinte, plante, wollte und was ich besitze ist nichts und nur Ego (Spaltung und nur Teil), aber was ich suche, erkannt habe, schaffe, nicht wollte, nicht plante und auch einmal sein werde, das ist alles und "ego- istisch für andere" (Aufhebung der Spaltung und das Ganze) ".Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört zu werden. Es ist der Entwicklungsverlauf " von der klassischen, kartesiani- schen, dualistischen Denkformel: " Ich denke, also bin ich " zur umgekehrten, paraphrasierten, kartesianischen Denk- formel: Ich entwickle mich, deshalb werde ich ". Was ich einmal wollte war immer Lebensunruhe und Lebensirrtum, was ich nicht wollte, war Frieden und Problemlösung. (Gliederungspunkt)Frieden ist auch immer Ursache und Wir- kung zugleich.Die Vision des Werdenden ist mächtiger als die Bestandsaufnahme des Gewesenen. IV.) Der Mensch ist kein fertiges und vollkommenes Wesen, des-sen Entwicklung z.B. im Alter abgeschlossen und voll- endet ist, sondern er ist noch unfertig, unvollkommen und befindet sich inmitten einer Entwicklung auf etwas anderes und höheres angelegt ist, als er es heute darstellt. Die These, " die meisten Menschen werden nicht erwachsen (geistig), sondern nur schnell alt (biologisch) " ist auch überholt, weil die meisten Menschen jetzt entwicklungsreifer(geistig) und somit nur langsamer älter werden (biologisch). V.) Die Entwicklungsidee und das Festhalten an Ideen und Aktivitäten (z.B. Ehrenamt, Busreisen, Sport, kulturelle Neigungen berufliches Engagement) ist nachweislich ver- jüngend und erneuert die Lebensenergie (z.B. Boten- stoffe bei Sport), weil diese mich in Bewegung und Lebens- VI.) Das Alter ist keineswegs eine Phase des Verfalls, sondern eine eigene Entwicklungsstufe mit seinen Wesens- und Reifemerkmalen, Stärken und Schwächen und wird zu einer positiv besetzten Lebensphase. Der Mensch wird biologisch gesehen weniger, wenn er alt wird, aber entwicklungs- hohe Formbarkeit (Plastizität), grosse Variabilität in der Leistungsfähigkeit und eine Vielzahl an biologischer/genetischer Individualität. Nur weil wird das Gedächtnis im Alter weniger beansprucht wird, lässt die Verarbeitung der sinnlichen Reize, das Abspeichern der Informationen und den biologischen Alterungsprozessen betroffen. Deshalb altern Menschen nicht nur unterschiedlich schnell, sondern auch die einzelnen Stärken und Schwächen einer Person verändern sich in unterschiedlicher Weise. Vor wenigen Jahren wurde noch geglaubt, dass die menschliche Gehirn- entwicklung mit dem Erwachsen werden abgeschlos- * Siehe auch "rechte-linke Gehirnhemisphäre" Nr.200 in Kultur- lernen-5 VII.) Wir unterscheiden zwischen einem biografischen, chronologischen (Geburts)alter und einem biologischen, zelluären (gefühlten) Alter, wobei die biologische Zelluhr bis zu 20 Jahren differieren kann. Dann ist er biologisch jünger als es dem biografischen, zeitlichen Alter entspricht und umgangssprachlich sieht er für sein Alter noch jung aus. Das Alter im " Personalausweis " ist nicht das kognitive Alter. Der Mensch ist definitiv nur so alt wie seine Gefäße, Körperzellen und Neuronen. 70 Jährige stecken im Körper eines 50 Jäh- *Telomere (griech: telos " Ende " und meros " Teil ") werden mit biolo-
IX.) Es wird kein neuer Jugendwahn im Alter ausgerufen oder auf die Alterslosigkeit von Pop-,Rock- oder Sportstars ver- wiesen (obwohl viele mit den Bands altern). Aber das Alter setzt zeitverzögert ein, " 45 ist das neue 60 " und ein 60-jähriger kann physiologisch noch die Leistungsfähigkeit eines 45-jährigen besitzen. Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße. Bei Laufveranstaltungen z.B. ist die Leistungsklasse und nicht die Altersklasse entscheidend. Nur 30 % des Alters sind genetisch bestimmt. (z.B. bei einem City-Marathon mit über 30 000 Teilnehmern war die Hälfte der Teilnehmeran- zahl 50 plus, wo die persönliche Erfahrung und nicht die Bestzeit im Vordergrund steht). Aber z.B. die Lauftreffs haben gezeigt, dass sich ein untrainierter 20-jähriger bei X.) Waren noch im Jahre 1968 gerade einmal fünf Prozent der älteren Menschen sportlich aktiv sind es heute durch die gesteigerte Sport- und Bewegungsbereitschaft annähernd 50 Prozent, welche Fahrrad fahren, schwimmen, wandern oder joggen. Es wird z.B. gelaufen gegegen das älter werden aber nicht gegen das Alter. Es wird das Leben gespürt und nicht die Gelenke.Das Lebensalter zählt immer weniger. Es kommt darauf an, dass ich gut drauf bin. Ich bin 77 Jahre alt heisst es und noch fit. XI.) Aber Vorgänge beim Altern unterliegen subjektiven, biologischen, biografischen, sozialen und kulturellen Bewer-tungen und die physiologischen, zellulären Altersprozesse der Zellalterung, Krankheiten, Suchtmittelkonsum, Behin- derungen, Gesundheitsverhalten, Art der Lebensführung etc. gelten nicht für jeden gleichermaßen. Ohne Grund altert man nie. Wie die moderne Gehirnforschung bewiesen hat, bilden sich z.B. beim Laufen durch die bessere Durchblutung neue Gehirnzellen und durch die geistige Lebensspannung werden diese aktiviert und neuronal mit anderen Nerven- zellen verknüpft. Deshalb bin ich durch das Laufen nicht nur körperlich, sondern auch geistig vitaler geworden und lebenslange, geistige Fitness muss kein Traum bleiben. XII.) Auch Kindheitserinnerungen als Reflektion und zeitliche Rückversetzung auf "das jüngere Selbst" führt zu Verjün- er " *. * Novalis, eigentlich Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, war ein XIII.) Jugendfroh, gefühltes Alter, Wandlungsfähigkeit, noch Träume der Kindheit und Sterne der Jugend, das ewig Irreale und nie ganz Erreichbare verwirklichen wollen, unver- brauchter Idealismus als Zielspannung, den Kopf noch vol- ler Vorhaben, das Kind im Jedermann, nicht der Vergangen- heit nachhängen, Protest gegen die versteinerten und erstarrten Lebensverhältnisse ist alles eine Frage der psy- chischen Lebenseinstellung und nicht des physischen Alters etc. Man wird älter, aber nicht alt. Nur solange die Jahre ge- zählt wer- den, bin ich alt. Die Entwicklungs-Individualisie- rungs-Jahre wo ich mich selbst bin und nicht die Lebensjahre zählen. Die Entwicklungsidee und das Festhalten an Ideen hält ewig jung. Wenn man keine Entwicklungslebensziele mehr hat, geht die Lebensspannung verloren. Entwicklungs- ziele, welche dem Leben erst Wert, Sinn und Bedeutung geben, haben sich nachweislich als lebensverlängernd er- wiesen. Das ganze Leben ist nur die Entwicklungsausein- ander setzung zwischen der Jugend und dem älter werden. Alt wird man nur, wenn man mehr der Vergangenheit der toten Materialis- musidee nachhängt als der lebendigen De-und Entmaterialisierungs-Wandlungsidee. Jung bleibt man, solange man bereit ist, seine Gewohnheiten zu ändern und nicht der Gleiche bleibt der man immer war und ist und in das Gotische Lernprinzip des Entwicklungs-Individualisie- rungslernens" verliebt " ist. Dem stetig älter werden im Trott steht das jung bleiben der Entwicklungswegungs-Verände- rung entgegen *." *Trivia: "Wer wird schon gerne alt, aber ich möchte nie mehr jung sein, weil ich jetzt erst zur Ruhe gekommen, mich selbst bin, jetzt erst richtig lebe und jeden Tag dankbar als Geschenk entgegen nehme. XIV.) Alt ist auch, wenn ich der Vergangenheit mehr nach- hänge als der Zukunft. Wer sich nicht verändert wird älter und wer sich verändert, wird nicht alt. Nur solange die Jahre gezählt werden werde ich alt. Der Entwickler wird älter, aber nie alt und ist noch nicht zu alt. Er bleibt solange jung, so- XV.) Weitere allgemeine, positive lebensverlängernde oder negative lebensverkürzende signifikante Merkmale (Krank- heitsrisikofaktoren) wurden übereinstimmend in Studien festgestellt.Diese und viele weitere positive, lebensver- längernde Merkmale werden nicht jedem automatisch in det wird*. * 1.) Mönche leben fast fünf Jahre länger als andere Männer (Enthaltsamkeit). 2.) Geringe Bildung verringert das Leben um circa acht Jahre. Men- schen mit einer Hochschulausbildung leben statistisch betrachtet sechs Jahre länger, als Menschen mit der nie- drigsten Schulbildung.(niedrigerer Entwicklungsstand, we- niger geistige Spannung und Veränderungsoffenheit). 3.) Wer zum Leben positiv eingestellt ist, lebt sieben Jahre länger (Lebensoptimismus). 4.) Arbeitslosigkeit wirkt sich langfristig lebensverkürzend aus (Opferrolle). 5.) Grosszügigkeit verlängert das Leben (Helfen stärkt das Immunsystem). 6.) Frauen mit Kinder oder Menschen, welche eine Verant- wortung haben leben länger als kinder-und Verantwortungs- lose (Verantwortung).
* Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vorm altern *.
sensgewohnheiten von mehr als 74.000 Menschen analysiert und die Auswirkungen von Fleischkonsum auf die Lebens- erwartung untersucht. Am Ende des Beobachtungszeitraums stellte sich heraus, dass die Sterberate in der Gruppe mit dem höchsten Fleischkonsum (über 117 Gramm pro Tag) um 21 Prozent höher lag als bei der Gruppe mit dem niedrigsten Fleischkonsum (unter 46 Gramm pro Tag), Zwei Wurstsem- meln oder ein Schnitzel am Tag reichen aus, um eine statis- tisch deutlich geringere Lebenserwartung zu haben, unab- hängig davon, ob man sich sonst gesund ernährt und viel Obst und Gemüse isst ".
* Der Entwicklungs-Individualisierung-Lebenslauf als Lebensweg wird als ein eingeborenes Leitbild als Selbstidee verstanden und ist in der menschlichen Natur angelegtes, lebenstragendes, lebensorientie- rendes und lebensübersteigendes Lernprogramm, welches auf einen nicht beeinflussbaren, beabsichtigen Endzustand hinausläuft (und der Zufall gilt wissenschaftlich als ausgeschlossen).Die unbeirrte, individuelle Lebensrichtung ist angeboren, und liegt dem Leben selbst inne als das " Individual-Logos ", als das entwicklungsschöpferische Bauplan-Lebensprinzip der Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit inne. Entwicklung ist der Pulsschlag des Lebens und in jedem Men- schen als Lebensprinzip, Bewegungsursache und Formursache als das Ursächlichste, Eigentliche und Träger der Lebensvorgänge in gleicher Weise " als individuelles Eigengesetz " angelegt. 27.) Adventisten bewegen sich regelmäßig, rauchen oder trinken fast nie, die meisten ernähren sich sehr gesundheits- bewusst. Ein Großteil sind Veganer,die sich also rein pflanz- lich ernähren. Interessanterweise jedoch nicht alle*. * " Siebenten-Tags-Adventisten " leben im Schnitt bis zu zehn Jahre länger als der "Durchschnittsamerikaner"-Quelle Zeit-online " Wissen". * Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist eine protestan- tische Freikirche, die im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet wurde. Sie ist die grösste adventistische Religionsgemein- schaft. 28.) Zeitlose (Entwicklungs)gedanken führen dem Körper ewiges Leben zu*. * Siehe auch Das Leben ist unsterblich 29.) Wer seinem Leben Sinn, Wert und Bedeutung geben kann, lebt länger (Lebensauftragsübereinstimmung und Entwicklungskonformität). 30.) Abschliessend lässt sich sagen, dass jede Generation anders jünger bleibt. XVI.) Die Hundertjährigen auch Zentenare genannt sind weltweit die am schnellsten wachsende Bevölkerungs-gruppe. Die Zahl der Hundertjährigen ist in 2019 auf rund 533 000 weltweit gestiegen, was laut den Statistiken der UN ein neuer Höchstwert ist. Während weltweit im Durchschnitt auf eine Million Einwohner 25 Menschen älter werden wie 100 Jahre werden, waren es bereits 2019 bereits 69 Men- schen. Für das Jahr 2025 werden über 44.000 Hundertjäh- rige in Deutschland prognostiziert.Um 1900 geborene Deut- sche hatten 1% Chance, das 100. Lebensjahr zu erreichen. Viele positive lebenserhaltende und lebensverlängernde signifikate Aussagemerkmale der Hundertjährigen sind ; I.) Sie sind spirituell ausgerichtet. II.) Sie gehen nicht/selten zum Arzt. III.) Sie leben mit einer positiven Lebensgrundeinstellung. IV.) Fühlen sich nicht als Opfer von Schicksalsschlägen und tragen diese mit Humor. V.) Sie sind nicht nachtragend und vergeben schnell. VI.) Sie glauben nicht an den Ruhestand und bleiben im hohen Alter aktiv. VII.) Hundertjährige sind allesamt leicht untergewichtig. XVII.) Global ist die Lebenserwartung von 1950 bis zum Jahre 2017 um fast 50 Prozent gestiegen*.In den hundert Jahren, seit Bestehen der Altersregelgrenze von 65 Jahren, hat die Lebenserwartung um 30 Jahre zugenommen. Ein 65-Jähriger damals, oder sogar ein 65-Jähriger im Jahre 1990, sind nicht dieselben wie heute. Auch wer heute geboren wird, hat gute Chancen 100 Jahre alt zu werden. Deshalb ist die Altersregel- grenze von 65 Jahren wert- und aussagelos und ein zu über- denkendes, gesell- schaftliches Meinungsrelikt aus dem letzten Jahrhundert. Bisher gibt es keine Tradition einer Alterskulturentwicklung, einer gehirngerechten, pädago- gischen Altersvorbereitung und besonders was die Indivi- dualisierungsentwicklung als Lebenssinn und auch für die Zeit über den Tod hinaus betrifft und Entwicklung als Le- bensvollendung für die 65-,70-,75- oder 80 plus-Jährigen bis- her nie ein Thema war*. * In den vergangenen 150 Jahren hat u.a die moderne Medizin dazu geführt, dass sich die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutsch- land ungefähr verdoppelt hat. Wie weit sie sich noch ausdehnen lässt, ist umstritten: Manche Forscher sagen, dass genetisch bedingt bei spätestens 115 bis 120 Jahren Schluss sein wird, andere sind davon überzeugt, dass es keine solche Grenze gibt.Am Ende des 19. Jahr- hundert lag die durchschnittliche Lebenserwartung z.B. in der Schweiz beim Mann 45,7 Jahre und bei der Frau 48,5 Jahre und heute 80,5 bzw. 84,9 Jahre. Auch wenn die Altersgrenze für die Regelalters- rente zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben wird, ist diese ein archaisches Relikt und geht auf den deutschen Staatsmann und Politiker Otto von Bismarck, gestorben 1898, im Rahmen der Sozialgesetzgebung zurück. XVIII.) Ohne Grund altert man nie. Ich bin alt und zähle zu den Alten, wenn ich:
*Auch wenn z.B. Oldtimer-Autos als immer wertvoller angesehen werden und als Garagengold bezeichnet werden und wegen der Emotionalität B. Jugendbeziehung begehrt werden, sind diese aus der Entwicklungsbrille betrachtet, wegen der minderwertigen Entwick- lungs-Vergangenheit, immer weniger wert. Darüber hinaus lässt der Gefühlsbelag des Alten einen schneller altern.
XIX.) Alters- und Alternwissenschaftlich (Gerontologie) muss grundsätzlich gesagt werden, dass primäres Altern wird weit- gehend mit körperlichem Verfall, der Verschlechterung und Degeneration der sensorischen und körperlichen Fähigkei- * Als alt gilt nach der Weltgesundheitsbehörde (WHO), wer das 65 Lebensjahr vollendet hat und in Deutschland/USA wird erst ab 70 Jahre von einem geriatrischen Patienten gesprochen, aber diese Altersfest- legung ist antiquiert, biologisch und neuowissenschaftlich nicht haltbar, weil der individuelle, biologische Alterungsprozess und körperliche Zustand in dieser Skalierung keine Berücksichtigung findet, aber darauf kommt es nur an. XX.) Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist auch wegen dem demografischen Wandel eine zukunftsnotwendige, arbeitsmarktpolitische Kernforderung. Zur Zeit sind einerseits in Deutschland viele Ruheständler/Senioren leider finanziell gezwungen, auf Grund der zu niedrigen Rente
XXII.) In der ersten Jugendzeit bin ich im Schulsport als Jugendlicher 110 m Hürden in 16 Sekunden gelaufen, wo bei dieser Laufdisziplin 10 physische Hürden im Laufsprint übersprungen werden müssen (körperliche Spannkraft als die Dynamik der Jugend). In der zweiten evolutionären Altjugendzeit besitze ich auch weiterhin die Dynamik der Jugend zur Bewältigung der Lebenswiderstände und Überwindung der psychischen Lebens-Hürden (geistige Spannkraft als die Dynamik des Alters).Die Alterszeit war bisher geprägt von z.B. Goldmünzen horten als Sicher- * I.)Eine Medaille für jeden Läufer, der die vorgeschriebene Strecke innerhalb eines gesetzten Zeitlimits absolviert hat. II.) In der ersten Jugendzeit läuft man um Medaillen und in der späteren Altjugend läuft man in Anlehnung an Meister Eckhart in seinen Frieden.Es ist der Welt einen Weltrekord hinterlassen zu haben zu der Welt etwas bleibendes über den Tod hinaus Unsterbliches hinterlassen zu haben.
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13.) Gott ist immer jung und stark und der Teufel ist immer schwach und alt (Entwicklung ist immer jung und das Hängen am Alten und Vergangenen macht alt). 14.) Das Alter und die Anzahl der Jahre alleine ergeben noch keinen Sinn und sind noch kein Wert an sich. Sie haben die gleiche Aus- sagekraft wie die Augenfarbe. Nicht die Jahre zählen, sondern das Leben in den Jahren. 15.) Wenn man seinen Frieden lebt, lebt man zeitlos in keinem Altersjahresgefühl, sondern ist nur noch sich selbst. 16.) " Es gibt kein Verbot für alte Weiber auf die Bäume zu klettern "*. * Astrid Anna Emilia Lindgren, geborene Ericsson, war eine schwedische Schriftstellerin. 17.) Der Mensch ist auf Erden nicht alt zu werden, sondern seinem Leben einen Sinn zu geben. 18.) " Was lange leben will muss dienen. Was aber herrschen will, lebt nicht lange "*. * Hermann Karl Hesse, Pseudonym: Emil Sinclair, war ein deutsch-schweitze- rischer Schriftsteller, Dichter und Maler. 19.) Warte nie, bis du Zeit hast. Warten bringt nichts weiter, als das man älter wird.
25.) " Alles was Spass macht, hält jung "*.
28.) Wir werden nicht jeden Tag älter, sondern jeder Tag ist neu.
fen "*. 30.) " Wer keine Zeit hat älter zu werden, wird es auch nicht " *.
er *".
37.) Das " Jetzt " ist immer das beste Alter. 38.) Nie wurden die Menschen so alt und blieben so jung.
42.) "Jedes mal, wenn man seiner Angst wahllos nachgibt, wird man älter "*.
49.) In metaphorischer Entwicklungsanlehnung an die re- lativitätstheoretische Erkenntnis " als Entwicklungsbewe- gung ist alles", dass wir mittlerweile wissen, je schneller wir uns bewegen, desto langsamer vergeht die Zeit als Verlang- samung des Alterungsprozesses*. * Siehe den Gliederungspunkt "Wissenschaftlicher Zeitbegriff der - klassischen Physik als mathematische, absolute Uhr-Zeit und der Relativitätstheorie " die Zeit als Bewegungsdauer" in evolutionäre Allzeit-Jetzt-Lebensnutzung 50.) " Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf wie lang es ist, sondern wie bunt "*. 51.) " Alt sein ist ein herrliches Ding, wenn man erkannt hat, was anfangen heisst "*
52.) Der Entwicklungsmut vertreibt jede Altersarmut.
54.) Wer nur im Jetzt lebt wird nicht alt und den interessiert auch kein Alter und Geburtstag,weil dieses faktisch nicht gibt. Auch der Geburtstag ist auch nur ein Zeitpunkt " des Jetzt " und wir leben zu keinem anderen Zeitpunkt als im Jetzt.
besten Jahre kommen erst.
II.) Auch ein entwicklungsloses Hobby-Rentner-Dasein als künstliche Ruhe und Altersmilde wie bisher ist in der Ent- III.) Der Begriff Frühpension treibt "dem jungen Alten" Schüt- telfrost über den Rücken das Wort alt passt nur noch auch auf die Römer und Griechen. Das Renten- und Gesundheits- alter sind losgelöst vom entscheidenen Entwicklungsreife- alter, wo der Sturm und Drang dann mehr nach innen an- statt nach aussen gerichtet ist. "Nur der Mangel an Verän- derungen macht alt. Wir werden nicht mehr jeden Tag älter, sondern jeder Tag ist neu *.Ich fühle mich weder alt noch jung, halte mich für nichts zu alt,sondern nur mich selbst.Das evolutionäre Altjugendverständnis als Entwicklungs-Sinnzeit ist bei der Entwicklungsreife automatisch gegeben. Die Ent- wicklungs-Individualisierungs-Vernunft steht im Zentrum der zweiten Sturm- und Drangzeit (evolutionärer Entwicklungs-als-selbst geschaffener Freiheits-Begriff)*. *1.) Von den ersten 25 Lebensjahren (Kindheitsphase, Jugendjahre 2.) Bildungs-Kultur-Lernen ist von einer " ewig jungen Stadt ", wo viele Studenten an den Hochschulen immatrikuliert sind (z.B. die Stadt Heidelberg in Baden Württemberg, welche ca.150 000 Einwohner zählt und dort zur Zeit ca. 36 000 Studenten studieren) Entwicklungs-Kultur-Lernen ist zu einem " ewig jungen Land ", weil dort in jedem auch fortgeschrittenen Alter eine Individualisie- rungsbestrebung vorherrscht. 3.)" Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch * Friedrich Schiller Dichter, Philosoph und Historiker. 4.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht das verzehrende Feuer des Sturm und Drang ( "Jugendrausch als Trunkenheit ohne Wein "), ein emotionaler Pioniergeist als Gegenbewegung zur Lebensstatik der 20 bis 30-jährigen im Lebensmittelpunkt.Diese erschöpfen sich in der gesellschaftlichen Etablierung,im Aus-und Erleben und in Unterhal- tungsspie- lereien (altes, entwicklungsloses, leeres Freiheitsgefühl). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt das evolutionäre Alters-Jugend- verständnis und es steht nicht die definierte Entwicklungsphase und die statistische durchschnittliche Lebenserwartung im Vordergrund, sondern das Entwicklungs-Lebens-Grund-Gefühl der jeweiligen Entwicklungsphase (Jugendverständnis als eine Sache des inneren Lebens- einstellung als selbst geschaffene Freiheit und nicht der gesellschaftlichen Rolle oder Anzahl der Jahre)*. * Unter der Entwicklungsfreiheit versteht man weniger die Freiheit vom Gesetz, sondern Freiheit durch das Gesetz als Rahmen-und Vorbedingung, "dass der Mensch ganz Mensch werden kann" und ist fern von jeder Revolutionswut. Freiheit kann nie ein Staat schenken, sondern diese muss persönlich errungen werden. Da Freiheit letzten Endes nur Entwicklung bedeuten kann, ist der Mensch zu seiner indi- 5.) Jeder kennt den Songtext als Ohrwurm der Schlagersängerin Peggy March " Mit 17 hat man noch Träume " und mit 70 Jahre beginnt man erst seine Kindheits- und Jugendträume zu verwirk- 7.) Laut einer Statistik gehen 25 % der älteren Menschen in ein Alters-und Seniorenheim, weil sie aus gebrechlichen, gesundheitlichen Gründen nicht mehr können, geistig abbauen, betreut und gepflegt werden müssen. Für diese Menschen kommt das Gesagte einem Jugendwahn gleich und es wäre absurd zu sagen, dass sie die besten Jahre noch vor sich haben, um ihre eigentliche Lebensleistung zu schaffen. IV.) Im Berufsleben kommt es öfters vor, dass oft bis zur Rente in seinen Beruf aus existentiellen (Alters)gründen unglücklich " ausgeharrt und ausgesessen" wird, was statistisch belegt ist, um dann im Rentenalter für den Rest seines Lebens andere glücklicher zu machen und seinem Leben Sinn,Auftrag und Wert zu verleihen und das Leben nach dem Berufsleben erst das eigentliche Leben ist und eine zeitüberdauernde, Lebensleistung geschaffen wird. Die Lebensjahre vor der Entwicklungsreife gleich ob 17,42 oder 77 Jahre sind für den Lebenssinn bedeutungslos und waren wahrheitshart gesagt vergeudete Lebenszeit. Erst bei einer Entwicklungs-Individualisierungsreife bekommt das Leben seinen eigentlichen Sinn*. * Die Individualität ist die begriffliche Fassung des Lebens,die Unter- scheidung vom Anderen und der Einzelne ist nur wahr, wenn er indi- viduiert d.h. Dinge lebt und Dinge tut, was keiner so tun kann (nur ich kann es) und es das Einzige ist,wo er zunutze ist und deshalb nur gross ist und dort seinen Platz hat, wo er hingehört.Der Mensch, der nicht individuell wird auf seinem Entwicklungsweg, existiert als Einzelner nicht und hat seine persönliche Freiheit aufgegeben.Das Individuelle ist der Bauplan. Das Entwicklungsprogramm ist die Lebensordnung und die unbeirrte Lebensrichtung ist angeboren. Der Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf als Lebensweg wird als ein eingeborenes Leitbild als Selbstidee verstanden und ist in der menschlichen Natur angelegtes, lebenstragendes, lebensorientie- rendes und lebensübersteigendes Lernprogramm, welches auf einen nicht beeinflussbaren, beabsichtigen Endzustand hinausläuft (und der Zufall gilt wissen- schaftlich als ausgeschlossen). Die nicht irren- de, individuelle Lebensrichtung als Entwicklungslernprogramm und Lebens- individualordnung sind eingeboren und es ist der Lebens- V.)Deshalb gilt, wenn das Leben aber nicht individuell gelingt und damit seinen Sinn bekommt, waren jeder Lebensent- wurf, alle Wissenschaft, alle Bildung, alle Kultur, alle Reli- gion, aller Wohlstand, alle gesellschaftlichen Werte wie z.B. Familie, Beruf, Besitz, Heimat, Gesundheit, Freiheit, Sicher- heit, alles Wissen, alle Bemühungen und erbrachte Lebens- leistung, alles Gelernte, alle Lebensziele und alle Zeit der Welt eigentlich sinnlos und damit am Leben vorbei gelebt und hat nicht selbst gelebt. Immer nur alt und älter werden wird nie hinterfragt,obwohl ich jeden Tag einen Tag näher dem Grabe zuschreite.Diese Tatsache als der archimedische Lebensmittelpunkt wird erst bei Reife und spätestens beim Sterben- und Jenseitslernen begriffen. VI.) Vom Lebensspannungsgefühl ist man noch nicht am Ziel angelangt, hat noch nichts Bleibendes geschaffen und nur versorgt sein kann einfach es noch nicht gewesen sein. Nicht umsonst sind Renteneintritt mit 63 Jahren ohne Abschlag so beliebt und noch glücklicher sind jene,welche nach langer Berufszeit als Absicherung einen goldenen Abfindungshand- schlag vor dem Rentenalter erhalten . Viele Rentner glauben nicht an einen Ruhestand.In diesem Falle ist es salopp gesagt sein Arbeitsleben bis zum Renteneintrittsalter " schnell hinter sich zu bekommen ", um dann nochmals in seiner Her- VII.) Obwohl ein Leben lang gearbeitet ist das Leben an einem vorbeigegangen und war nie sich selbst. Das Leben möchte als Ganzes gelebt werden und nicht in befreite (private) und unbefreite Zonen (berufliche) aufgesplittet sein ("marxsche Entfremdung-Nr.1063).Der erlernte Beruf hatte nie einen wirklichen Lebenssinn gehabt." Evolutionäre Altjugend " bedeutet dann sein " unberufenes Berufsleben "endlich hinter sich gebracht zu haben (ich habe es geschafft und bin vom Leben gezeichnet im Ruhestand als Arbeits- endziel angekommen als wäre er ein Ausbruch aus einem Gefängnis, in dem man sich befunden hat zur " neuen Le- benszielset- zung, um diesem einen Sinn, Bedeutung und Wert zu ver- leihen (ich fange jetzt erst an zu schaffen und lebe bewusst und gezielt mein Leben, bis ich bei mir selbst angekommen bin). Es ist dann z.B. mit 67 Jahren in Rente gehen (Renten- anwartschaftszeit als Ruhestandsbegrün- dung) zu ich musste 67 Jahre alt werden, um mit meiner Entwicklungs-Individualisierung endlich anfangen zu können, endlich sterben zu lernen und keinen Gedanken mehr an den Ausruhestand verschwende.Wer über einen Friedhof geht und das Sterbejahr auf den Grabsteinen sich anschaut sind 67 Jahre für nicht wenige schon das Lebens-endalter, während für die evolutionäre Altjugend erst ein neuer Lebensabschnitt beginnt. VIII.) Aber die evolutionäre Altjugend gilt natürlich auch für alle anderen, welche eine berufliche Erfüllung hatten und die jetzige Perspektive wie dieses Essay beweist, nicht nur Rentnerschaft heisst. Die neue Aufgabe hat genau so seinen festen Tagesablauf wie vorher und abends wird der Tag in einer stillen Stunde reflektiert, ob ich meinem Ziel näher gekommen bin. Die Entwicklungsfortschritte werden erst " in der stillen Mußestunde " in der Tagesreflexion sichtbar gemacht Aber nur die Zeit die wir uns nehmen, ist die Zeit, welche uns etwas gibt.Es müssen im Leben be- stimmte Le- bens- und Reifephasen durchlaufen werden, was auch nicht anders sein kann. Es wäre unnatürlich, wenn z.B. ein fünf- zehnjähriger nach dem Sinn des Lebens forschen oder sich für sterben lernen interessieren würde, weil jüngere Men- schen intensiver auf ihre Zukunft als auf ihr Lebensende blicken*. * Als ich in meinen 50ern entlassen wurde, geriet ich in Stress, weil ich dachte, ich sei am Ende meiner Karriere angelangt. Aber ich habe gemerkt, dass ich gerne arbeite und reise, also habe ich beschlossen, meinen Ruhestand nicht ins Auge zu fassen.Jetzt bin ich 65, reise um die Welt, führe zwei Unternehmen und habe keine Pläne, mich zur Ruhe zu setzen*. *Verfasserin unbekannt. IX.) Auch bedeuten 67 Jahre nicht das Arbeitsende, sondern wer will, arbeitet solange, wie er kann. Es arbeiten immer mehr Menschen jenseits des gesetzlichen Rentenalters weiter, weil es nicht nur mehr Geld gibt,sondern auch die Lebensspannung aufrecht erhält. Für z.B. einen Unterneh- mensgründer oder Selbständigen wäre es undenkbar, wenn halbwegs gesund, mit dem gesetzlichen Rentenalter einfach aufzuhören. Die Ruhe braucht die innere Unruhe (Entwick- lungs reifezeit als Entwicklungsbegründung, weil Ruhe aller Unruhebewegung Suchziel ist). Mit z.B. 67 Jahren habe ich zwar im Altberuf abgedankt, aber ich bemühe mich jetzt X.) Es ist z.B. mit 67 Jahren anfangen zu lernen, was Lebens- XI.) Im äussersten Falle ist es salopp gesagt sein Arbeitsle- ben bis zum Renteneintrittsalter "schnell hinter sich zu bekommen", um dann nochmals in seiner Herzenssache neu anzufangen nach dem Motto:"die besten Jahre kommen erst". Die Erkenntnis, dass er ein Lebenswerk vor sich hat bestimmt nun ab sein Leben.Es ist ein bisheriges sinnloses Arbeits-und gesellschaftliches Anpassungsleben als Lebens- sinn für danach und als Lebenssinn und für alle.Man hat 40 Jahre für die Rente gearbeitet aber nie für sich selbst. Seine grösste Lebensleistung bestand bisher nur darin, im Ar- beitsleben bis zur Rente durchgehalten zu haben, während viele andere bis zum Rentenalter ihre Lebensleistung schon geschaffen haben. Mit dem Rentenalter beginnt erst die Selbstbestimmung.Es wird wieder z.B. auf der finanziellen Unabhängigkeits-Renten-und Besitzbasis trotz "Zipperleins" "neu durchgestartet", um jetzt erst seine Lebensleistung und was von bleibenden Wert zu schaffen und für alle "Lebens- spuren" zu hinterlassen,weil dieses in jungen Jahren naturge- mäss wegen den Sinnenreizen und weil man noch nicht genau wusste was man wollte, im hektischen Erwerbsleben, wegen den familiären Verantwortlichkeiten und der feh- lenden Reife naturgemäss noch nicht möglich war.Es ist das was so landläufig würdevolles Altern und wunderbare Alterszeit genannt wird. XII.) Es wird gearbeitet, nicht um wieder Geld zu verdienen, sondern weil man eine Aufgabe zu erfüllen hat. Und das Schöne daran ist, dass keiner mehr von einem etwas erwar- tet. Es wird ein Rentner-Generationen-Wechsel stattfinden und die derzeitigen wenigen " Entwicklungsrentner ", welche schaffensfroh 90 Jahre und älter werden, wird einmal zur Zukunfts- Alltags-Normalität aller zur Zeit in Deutschland ca. 20 Millionen Rentner werden. Was heute noch schwer vorstellbar ist, wenn man montagsmorgens einmal in die Wartezimmer der Ärzte reinschaut , in der Apotheke die Warteschlagen der Rentner sieht,von einer Rentner-Depres- sivität liest oder ein Altenheim aufsucht, ist von einem " Aufreissen der Fenster und Türen " absolut nichts zu spüren und ein solches Anliegen wird als utopistisch abgetan. Ich bleibe dabei. Es gibt dann kein Rentenalter mehr, sondern nur noch ein Gesundheitsalter, der Ruhestand wird zum Unruhestand und die Rente als Altersversorgung ist nur noch Entwicklungszielabsicherung. Altersvergleiche z.B. ich bin keine 35- oder 60 Jahre mehr, und die Sehnsucht nach dem Nichtstun sind einem fremd. XIII.) Die Frage, was macht jemand, der nur die Arbeit im Kopf hat, wenn er keine Arbeit mehr hat, stellt sich erst gar nicht. Aussagen wie: " Du kannst dir das älter werden und den Ruhestand aufgrund der unzureichenden Altersvorsorge überhaupt nicht leisten (Rentnerarmut) heisst dann, ich XIV.) Die Altersbiografie wird zum biologischen Zellalter transformiert.Es wird nicht altersgewohnt gedacht, gefühlt, gehan- delt und nur Vergangenheit verklärt und über Krankheiten geredet, sondern jugendlich gedacht, gefühlt, gehandelt und geredet von der Gegenwart, was ich noch alles erreichen will und meine " Zipperleins " kein Hindernis darstellen. Dann wird die vergreisende Bevölkerungsschicht die, um die sich dann alles kreist. Die ewig Gestrigen werden zu den ewig Morgigen. Die Entwicklungsbewegung, wird wie die Laufbewegung der 70iger Jahre des vorigen Jahrhunderts zu einer Massenbewegung und die Jugend bisher nur eine Konsum- quote, wird zur Hoffnung als Laufen in den Frieden eines Meister Eckhart. Das Individualisierungsstreben als vor- herrschendes Sturm- und Drang-Jugendverständnis als erste Jugend kommt das Entwicklungs-Einstellungs-Jugend- ver- ständnis als zweite Jugend hinzu als Symbol für per- sönliche Wandlung, " das Kind im Jedermann " und kulturelle Selbst- entwicklung.Im fortgeschrittenen Alter ist die Ver- gangenheit länger als die Zukunft, aber durch das Leben im zeitlosen "Jetzt " ist heute die Zukunft länger als die Vergangen- heit *. * Die individuelle Entwicklung ist zeitlos, geschieht in der Zeit aber unterliegt nicht mehr der Zeit. Wir sind nicht in Zeit und Raum, sondern Zeit und Raum sind in uns. Ewigkeit ist alle Zeit und deshalb kann auch da keine Zeit eingehen. In der nichtlinearen Zeit exis- XV.) Nach der Arbeit erwartet uns nicht das Sterben, sondern ein neuer Lebensabendabschnitt. Aber es gibt auch viele Lebensläufe, wo mit 60 Jahren die Person noch völlig unbe- kannt war und das Lebensschaffen erst in den reiferen Lebensjahren vollzogen wurde und wo Menschen erst mit Beginn der 50-iger oder später ihre Lebens(arbeits)leistung vollbracht haben. Es ist der alte bekannte berufliche Konflikt zwischen beruflicher, gesellschaftlicher Karriere und dem Individualisierungs-Entwicklungs-Lebensweg (gesellschaft- licher, instabiler, " durchgewurschtelter ", lebensüberein- stimmender, scheinbar, unsicherer Entwicklungs-Individua- lisierungs-Werdegang) * . * Die Altersgrenzen bspw. 60, 63, 65, 67 Jahre sind nur eine Symbol- zahl. XVI.) Es wird wieder gearbeitet, nicht um wieder Geld zu ver-dienen, sondern weil man eine Aufgabe zu erfüllen hat.Und das Schöne daran ist, dass keiner mehr von einem etwas er- wartet. Es wird ein Rentner-Generationen-Wechsel statt finden und die derzeitige Minderanzahl an "Entwicklungs- rentner",welche schaffensfroh 90 Jahre und älter werden, wird einmal zur Normalität aller Rentner werden. Altersver- gleiche z.B. ich bin keine 35 oder 60 mehr, sind einem fremd*. * Das sind die vielfältigen Motivationsgründe der "Silver Worker". Gingen 2010 lediglich 9 Prozent der 65- bis 69-Jährigen noch arbeiten, waren es laut dem statistischen Bundesamt nur zehn Jahre später bereits 17 Prozent. Das sind mehr als 830.000 Menschen in Deutsch- land." Was treibt die Älteren an weiterzuarbeiten ?
Was für zahlreiche Menschen verlockend klingt, ist für andere ein Graus. Statt sich über die neu gewonnene Freiheit zu freuen, fallen sie mit Beginn des Rentenalters in ein tiefes Loch. "Empty-Desk-Syn- drom", zu Deutsch die "Angst vor dem leeren Schreibtisch", nennt es sich, wenn der Ausstieg aus dem Berufsleben zur Qual wird.Wenn der Job weg ist, bleibt ein großes Loch. XVII.) Früher kam nach der Rente der Lebensabend. Das klang nach dem Ende. Heute hingegen geht es für viele erst mit der Rente richtig los und sind wieder zurück: mit Reisen, * I.) Es gibt viele Biografien, wo das Schaffen in jungen Jahren voll- zogen wurde und der Schriftsteller, Künstler, Musiker, Philosoph, Erfinder etc. noch nicht einmal 50 Jahre alt geworden ist. Aber es gibt auch viele Lebensläufe, wo mit 60 Jahren die Person noch völlig un- bekannt war und das Lebensschaffen erst in den reiferen Lebensjah- ren vollzogen wurde. Mit 65 Jahren ist man heute noch nicht alt, auch wenn man zur Zeit kulturell als alt abge- stempelt wird.Wer noch Ziele hat,ist erst recht nicht alt und lebt auch in einer disziplinierten Le- benszielspannung, deren Erwartungshaltung einen sich nicht so schnell hängen und gehen lässt."In Rente gehen" ist nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern auch ein Entwick- lungs-Reife-Zeitpunkt für die Individualisierungszeit. II.) " Johann Wolfgang Goethe sitzt mit 60 Jahren längst winterscheu und verfettet bei ängstlich verschlossenem Fenster.Voltaire kritzelt verknöchert, Kant klappert steif und mühsam gleich einer mechani- sche Mumie seine Königsberger Allee entlang. Während Tolstoi mit 67 Jahren noch Lust hat noch Radfahren zu lernen, mit 70 saust er mit Schlittschuhen über die spiegelnde Eisbahn, mit 80 Jahren spannt er täglich die Muskeln zu turnerischen Übungen und mit 82 Jahren ein Zoll vor seinem Tode bekommt seine Stute noch etliche Peitschen- hiebe, wenn sie nach 20 Werst scharfen Galopps anhält und bockt"*. III.) Siehe auch Jeder ist ein Genie der Selbstevolution XVIII.) Die Lebensarbeitszeit ist eine andere wie die Entwick-
meiner Entwicklung und sozialen Aktivitäten beschäftigt, *1.) Das Individuelle erhöht das Allgemeine. Der sich entwickelnde Einzelne ist der Schlüssel für alles, weil ein Staat, eine Schulklasse, ein Volk als anonyme Masse oder eine Vielheit sich nicht entwickeln kann. Nur Einzelpersönlichkeiten wandeln sich, aber nie die Gesell- schaft als Ganzes. Über die Entwicklung des Einzelnen definiert sich eine Gesellschaft. Der Einzelne setzt sich immer gegen das anonyme Kraftfeld der Masse durch. Der Staat lebt und ist angewiesen von der Entwicklungswiderstandskraft und dem Entwicklungszivilcourgage eines jeden Einzelnen und nicht vom genormten,standardisierten Menschentypus, dem auswechselbaren und austauschbaren Einzel- menschen. 2.) Nur der sich entwickelnde Einzelne ist wirklich und die tragende XX.) Nur um ein ruhiges, schönes Privatleben zum Geniessen zu haben, weil materiell abgesichert und das Rentenalter erreicht, ist alleine noch kein Grund in Rente zu gehen. Es muss danach ein weiterer Sinn gefunden werden, damit die Zeit bis zum Lebensende nicht nur gut gelebt ,sondern auch nicht lebenssinnlos war. Das Gesetz des Lebens ist der Widerspruch und oft liegt der Widerspruch nach einem sinn- und wertlosen Arbeitsleben darin, jetzt erst dem Leben durch Entwicklungs-individualisierung seinen Erkenntnis- XXI.) Der Mensch ist kein fertiges und vollkommenes Wesen, dessen Entwicklung z.B. im Alter abgeschlossen und voll- *1.) Beim Berufs(ausbildungs)lebenslauf wird das Rentenalter all- mählich aufgrund der erhöhten, durchschnittlichen Lebenserwar- tung herauf gesetzt,wo die Menschen länger in ihrem angestammten Beruf verweilen (gesetzliches oder selbst festgelegtes Rentenalter). Weil heute die beste aller Entwicklungszeiten ist, bietet erst eine höhere Lebenserwartung und ein längeres Leben die Chance eines Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslaufes doch noch seine Kindheitsträume und Jugend zur Berufung werden zu lassen und damit Fehler (der Entwicklungs-Individualsierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit) wieder gut zu machen (Gesundheits- und Reifealter). 2.) " Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit "*. * Friedrich Schiller, Dichter, Philosoph und Historiker. XXII.) Zitat: " Die vielen Berufspausen, Berufsauszeiten und geringverdienenden Beschäftigungsverhältnisse waren Teil meines Entwicklungs-Individualisierungs-Weges. Es wurde mir " angst und bange ", wenn ich daran dachte, einmal in den Ruhestand zu gehen und von dem " bisschen Rente" *1.) Dieser zunehmende Trend, wo immer mehr Menschen nach ihrer Pensionierung aus finanziellen- und sozialen Kontaktpflegegründen weiter arbeiten, zeigt eine Bevölkerungsforschungsstudie auf. Im Jahre 2002 waren 4,2 Prozent der Rentner berufstätig und im Jahre 2016 gingen schon 11,4 Prozent der Rentner einer bezahlten Erwerbs- tätigkeit nach. 2.) Wer schon einmal als z.B. 55-Jähriger in einem Callcenter mit z.B. 3.) Siehe auch " Es darf nur von Entwicklung gesprochen werden, wenn es sich um eine Veränderung vom Niedrigen zum Höheren handelt. Auch die Lebensphasen Jugend, Erwachsener und die Altersphase haben zwar ihre eigene Ausdrucksweise, besonderen Merkmale, ihre Stärken und Schwächen, aber sie sind entwicklungs- mässig nicht qualitativ verschieden ".Siehe Textfortsetzung in Entwicklungsstufen und Entwicklungsphasen in Kulturlernen-58 4.) Trivia: Was man ernst meint, sagt man am besten im Spass. Auf der deutschen Computer-Tastatur gibt es zwei Tasten "alt " und " ent- (fernen) ". Wie es scherzhaft in dem Bonmot heisst, sollte sich jeder ältere Mensch davor hüten, diese beiden Tasten gleichzeitig zu drücken. Aber gerade, weil er sich nicht hütet, ist jeder zweite Computerbenutzer 60 Jahre und älter.
seinem Leben einen Sinn zu geben. I.) Nach der Wissenschaftlerin Kübler Ross ist jeder Einzelne von uns einem bestimmten Grund und zu einem be- stimmten Ziel geboren und jeder Einzelne von uns wird erst sterben, wenn er vollbracht hat, was ihm zu vollbringen bestimmt war. Und nun hängt alles daran, dass wir bereit sind, aus der Zeit zwischen Geburt und Tod das Beste daraus zu machen und zwar das Beste aus jedem Tag, in jedem Augenblick und aus sich jeder bietenden jetzigen Gegeben- heit. Und am Ende deines irdischen Daseins wirst du dein Leben segnen, weil du das gemacht hast, was dir aufgeben war.Wenn wir unser Erdenleben nicht zu unserer geistigen Höherentwicklung genutzt haben, so haben wir den Sinn, II.) Nur wenn das Leben einen Sinn bekommt, bekommt es einen Wert und "das länger leben und älter werden" einen tiefere Bedeutung. Nicht wie alt man geworden ist,sondern für was man gelebt hat. Dem Leben liegt ein Lebensauftrag inne, was der Lebenslänge einen Sinn gibt. Ohne Entwick- lungssinn ist jedes Einzelleben ein grosser Lebensirrtum und es bleibt gleich, ob jemand z.B. nur 50 oder sogar 105 Jahre alt wird. Ein Jahr Entwicklungs-Individualisierungszeit wird als grösserer Lebenswert angesehen, als " nur " durch ein hohes Alter geheiligt worden zu sein. Ein langes Leben macht einen Menschen nicht gleich besser und glücklicher.Nur um ein ruhiges,schönes Privatleben zum Geniessen zu haben, weil materiell abgesichert und das Rentenalter erreicht, ist alleine noch kein Grund in Rente zu gehen.Es muss danach ein weiterer Sinn gefunden werden, damit die Zeit bis zum Lebensende nicht nur gut gelebt, sondern auch nicht le- benssinnlos war. Das Gesetz des Lebens ist der Wider- spruch und oft liegt der Widerspruch nach einem sinn-und wert- losen Arbeitsleben darin, jetzt erst dem Leben durch Ent- wicklungsindividualisierung seinen Sinn verleihen zu können und zu müssen. III.) Auf den unteren Entwicklungsstufen wird der Sinn des Lebens äusserlich und egoistisch in den Zielen der Macht, des Besitzes,dem Ansehen,der Fortpflanzung,einer erfüllten Partnerschaft etc.gesehen, während auf den höheren Ent- wicklungsstufen der Sinn des Lebens innerlich und altruis- IV.) Das Leben ist Evolution und auf Wachstum, nicht auf Wiederholung und Beharrung ausgerichtet, was das Leben erst adelt. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und weil entwicklungslos sinnlos. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer im Kreise herum zu laufen z.B. 35 Jahre am gleichen Arbeitsplatz). Es wird eine Zeit kommen, wo Entwicklungs- resistente als Unbelehrbare gelten und es wird nur mit dem Kopf geschüttelt, weil sie ihre Entwicklung eines " sterben lernens" nicht für ernst nehmen und dafür sanktioniert werden. Die Zeit ist vorbei, dass man in eine (Lebens)bahn einsteigt, deren Gleise ausgebaut und eingefahren sind, wo diesen Gleisen gefolgt wird, weil alles bestens geordnet und bestellt ist, von der Geburt bis zu Tode aber das Leben seinen Sinn verfehlt hat*. *1.) In einer von der Bertelsmann Stiftung repräsentativen Nostalgi- 2.) Von der Reminiszenz " der guten, alten Zeit "und Liebhaber sein V.) Der Mensch wird von alleine alt. Ob das Altern gelingt, hängt nur alleine von ihm ab. Wenn das Leben aber nicht individuell gelingt und damit seinen Sinn bekommt, waren jeder Lebensentwurf, alle Wissenschaft, alle Bildung,alle Kultur, alle Religion, aller Wohlstand, alle gesellschaftlichen Werte wie z.B. Familie, Beruf, Besitz, Heimat, Gesundheit, Freiheit, Sicherheit, alles Wissen, alle Bemühungen und erbrachte Lebensleistung, alles Gelernte, alle Lebensziele und alle Zeit der Welt eigentlich sinnlos und damit am Leben vorbei gelebt und hat nicht selbst gelebt. Dafür darf für VI.) Wenn z.B. die durchschnittliche Lebenserwartung in einem Lande 82 Jahre ist, jeder in diesem Lande studiert und zwei Autos vor der Garage stehen hat, sagt dieses noch nichts aus über den inneren Entwicklungszustand und der Lebenssinn eines einzelnen Menschen aus. Die technische, soziale und ökonomische Entwicklung sind schneller ge- wachsen als die geistige, moralische und kulturelle Entwick- lung des Einzelnen. Die wirtschaftliche und technische Ent- wicklung (bspw. das dritte Handy, der neueste Computer, wirksamere Medikamente, ein doppeltes Einkommen, bes- sere Bildung etc.) haben kaum entscheidenden Einfluss auf die individuelle Entwicklungsfähigkeit und Entwicklungsrei- feinteresse des Menschen, sondern diese verfolgt nur äussere Zwecke, den eigenen Interessen und ihrem Haben-, Selbster- haltungs- und Machtwillen. VII.)Die Individualität wird in der Gesellschaft (noch) nicht gefordert und spielt noch überhaupt keine Rolle. Die Gesell- schaft ist aber nicht fähig aus sich heraus sich zu wandeln, der Gesellschaftsmensch ist wenig entwicklungsfähig und nicht der wirkliche Mensch, sondern nur der sich entwickeln- de Einzelne ist wirklich und die tragende Kraft unserer Ge- sellschaft und gibt die Werderichtung mit seinen Entwick- lungsimpulsen an. Der Entwickler ist unersetzbar und weil das wertvollste Mitglied, " das Salz der Gesellschaft " und deshalb " systemrelevant ". Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiterbringt. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Einer muss es zuerst gedacht und getan haben. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort.Es kann nicht genug betont werden, aber im menschlichen Kultur-,Berufs-und Krisenleben ist der Starke, der Nichtangepasste. Immer waren es schöpferische Einzelmenschen, welche Ausserordentliches erreicht und Umwäl- zungen eingeleitet haben.Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, sondern die Anzahl der Entwicklungseinzel- nen*.Siehe Textfortsetzung in Gesellschafts-und Entwick- lungsmensch * Es lässt sich in der jetzigen Gesellschaft gut leben, aber nicht gut entwickeln. Eine andere Lebensform in der Einzelentwicklung zu finden als die Geburtssozialisation und das kollektive Sozialver- VIII.) Von Altersstudien, die belegen, dass höheres Einkom- men und günstigere soziale Bedingungen sich positiv auf Gesundheit, Bildung, Lebensqualität etc. auswirken und mit der höheren Lebenserwartung einhergehen zur Erkenntnis- frage, dass die Anzahl der Jahre alleine noch keinen Sinn ergeben und noch keinen Wert an sich darstellen, wenn sie z.B. nur mit billiger (Fernseh)unterhaltung, Shopping, Reisen, sechs Monate Mallorca Aufenthalt im eigenen Ferienhaus oder wenn der Rentner seine freie Zeit in den Garten steckt und sonstigen lebensnutzlosen Zeitvertreib genutzt wird, anstatt seinem Lebensabend und seinem bisherigen Leben einen Sinn, Wert und eine Entwickungsbedeutung über das Leben hinaus zu verleihen. Es ist schon fast paradox, dass mit dem Erreichen des Rentenalters freie Zeit geschaffen wurde, welche dann mit einem billigen,lebensleeren Zeitver- treib ausgefüllt werden muss. Gelegenheiten, die freie Zeit entwicklungssinnvoll auszufüllen gibt es genug, es fehlt nur an Gewohnheiten.Die Frage ist immer,was kann ich schaffen, was meinen Tod überdauert (und z.B. eine Straße nach mir benannt wird)*. * I.) Wie viele Lebenszeit wird durch die notwendige Arbeits-, die Konsum-, Unterhaltungs- und Freizeit der Entwicklungs- (reflexions)zeit unwissend und desinteressierend entzogen und oberflächlich zeit- entschuldigend argumentiert. Dann weiss jeder, wie viel Zeit noch für die " evolutionäre-Allzeit-Lebensnutzung bleibt ".Wenn ich an den Tod denke, er- scheint auch ein wiederholendes, entwicklungsarmes, ab- gesichertes Arbeitsleben z.B. 40 Jahre im gleichen Beruf verbracht (versklavt) vergeudete Lebenszeit. Wie meilen- weit das obige beschriebene Rentnerideal von derzeitigen materi- ellen Geldwirklichkeit entfernt ist zeigt eine Studie auf, in der 60 Prozent der Rentner mehr reisen wollen, 67 Prozent können sich nicht alle Wünsche erfüllen und 53 Prozent der Rentner hätten eintausend Euro im Monat gerne mehr. Eine andere Umfrage kommt zu ähnlichen Ergebnis- sen, wo weniger das Geld im Mittelpunkt steht, sondern das Leben selbst wie z.B. ich konnte nie ein Leben führen, was mir selbst entspricht oder ich hatte nie den Mut gehabt Gefühle auszudrücken oder ich habe mir nicht erlaubt, glücklich zu sein oder warum habe ich mir keine Chance gegeben für eine zweite Liebe.Von einer evolutionären Allzeitnutzung und vom Unsterblichkeitslernen war auch hier nie die Rede und nicht der Hauch eines Gedankens. II.) Auch das noch weit verbreitete " Freizeit-,Kneipen- und Kaffehaus-Phänomen" von Rentnern/innen, wo " bei Bier und Korn " über Fußball, Krankheiten, Katastrophen, das neue Smartphone und andere Menschen belanglose Ge- spräche geführt werden, die Magenfrage meistens (essen+ trinken) im Mittelpunkt steht oder bei Schwarzwälder Kirsch- torte mit Tratsch und Klatsch verbracht wird beim "süssem Nichtstun", ein Glas Wein als Tageshighlight auf das man hinarbeitet, dann klingt es wie ein romantischer Wunsch und steht polar zur Aussage, wo im fortgeschrittenen Renten- alter noch eine unsterbliche Lebensleistung durch Unsterb- lichkeitslernen geschaffen wird. Niemand ist so alt, daß er nicht noch ein Jahr leben zu können glaubt.Jeder wünscht sich noch ein paar" Jährschen "länger gesund zu leben und wenn die paar Jährchen vorbeisind natürlich weitere paar Jährchen , um seinen verdienten Lebensabend nach seinen Vorstellungen und Gewohnheiten lachend zu genießen, aber nicht länger leben wollen, um sich in der geschenkten Lebenslänge weiter zu entwickeln und dem Leben mehr Sinn zu verleihen, indem er seiner Entwicklungs-Individua -tions-Unsterblichkeits-Bringschuld einer Entwicklungslosig- keit nachzukommt. Ob jemand dann siebzig oder neunzig Jahre alt wird bleibt sich gleich, weil die Mehrjahre des älter werdens alleine noch keinen Sinn machen. Nur wegen der Ungewissheit des Sterbezeitpunktes baut der Mensch seine Luftschlösser, als wenn er ewig leben würde und das Sterben und der Tod werden ausgeblendet anstatt sich mit dieser nächsten "Lebensphase" aus- einanderzusetzen. Die Kon- sequenzen fehlender Verantwortung für das eigene Leben danach eine "Unsterblichkeitssubstanz" zu schaffen, wo er jetzt die freie Zeit dafür nutzen könnte, ist dem Einzelnen noch gar nicht bewusst. Als Beerdigungsgast wird die Trau- erfeier nur " über sich ergehen lassen ohne danach darüber zu grübeln. Die Vernunft oder auch ein Gesetz sind zu schwach und können auch keine Entwicklungsreife-Nr.782 für das Unsterblichkeitslernen erzeugen, obwohl es sehr vernünftig wäre, seine Lebensgestal- tung in dieser Rich- tung zu gestalten. Wenn aus der Ewig- keitssichtweise das Erdenleben nur ein Wimpernschlag vom Gesamtleben ist, welches unsterblich ist, sollte nach dem Arbeitsleben dieses seine Fortsetzung "als Arbeit an sich selbst" für das Leben danach haben haben, weil man auch gelassener geworden ist. Um es schriftstellerisch zu sagen,dass der derzeitige Mensch bereits zu stark in sich selbst durch die Gewohn-heitsgesellschaft kristallisiert und verhärtet ist, um jemals von irgend einem Element vollkom- men aufgelöst oder verwandelt zu werden, aber es folgen weitere hoffnungs- vollere Generationen. IX.) Die Menschen leben immer länger, aber nicht automa- tisch auch sinnvoller. Älter werden ist aber nur ein Neben- effekt und wird erst zum Wert,wenn die Lebensqualität und der Lebenssinn hinzukommt und das Alter als eine eigene Lebensphase angesehen wird. Nur wenn das Leben ein Sinn bekommt, hat es einen Wert und das länger leben und länger jung bleiben einen tiefere Bedeutung. Dem Leben liegt ein Lebensauftrag inne, was erst der Lebenslänge einen Sinn Der Mensch ist auf Erden nicht alt zu werden, sondern sei- nem Leben einen Sinn zu verleihen Wenn man eine Aufgabe zu erfüllen hat, spielen die Jahre überhaupt keine Rolle. Wenn jemand sagt, er sei z.B. 80 Jahre alt geworden, bleibt die Alterszahl ohne Lebenssinnwert und ist so lobenswert wie die Augenfarbe. Wichtig ist nur, dass jedem einzelnen Tag einen Sinn gegeben wurde, wo ich für das Ganze da bin. Ohne Sinn ist alles sinnlos*. *1.) Es gibt Genies, die jedem aufgetan sind, in jedem Alter und in 2.) Auch wenn bspw. das Leben vieler Genies und Künstler von kurzer Dauer war (z.B Vincent van Gogh (37),Mozart (35), Elvis Presley (42), Amy Winehouse (37), haben diese in ihrem Leben Sinnspuren hinter- lassen oder sogar zeitloses und Bleibendes geschaffen. Aber auch gibt es viele Beispiele, wo die Lebenssinnleistung erst im hohen Alter geschaffen wurde (Georg Bernard Shaw 94 Jahre, Immanuel Kant 80 Jahre oder einfach nur " Lis Kirkby hat ihren Doktor im zarten Alten von 92 Jahren gemacht "). 3.) Der Philosoph Aristoteles bezeichnet das höhere Alter dasjenige, in welchem der Mensch am schlechtesten daran und in der Krise ist. Merkwürdig,er hat recht.Die vielen Alltagsjahre zuvor und ein hohes Alter an sich geben weder Weisheit noch Tugend. 4.) Das Leben muss erst einmal scheitern, wenn es gelingen soll und seinen Lebenssinn erhält.Aber das ist die höchste Individualisierungs- hürde. Nur in der absoluten Zerrissenheit ist ein allmähliches " sich selber werden " erst möglich. Man muss zuerst etwas sein und ge- schaffen haben, bis etwas eigenes, bahnbrechendes über den Zeit- geist wirkendes und bleibendes zu Papier gebracht werden kann. Dieses ist altersnaturgemäss erst in reiferen Jahren möglich. X.) In alltäglichen und gesellschaftlichen, anerkannten Werten, "schönen Leben und nur älter werden ist noch kein individueller Lebenssinn zu finden, sondern z.B.durch zu lernen
erst dann freut man sich über jeden neuen Tag und jedes weitere geschenkte Entwicklungs-Fortschritts-Lebensjahr Es ist die Weiterentwicklung von einem " schönen Leben " und 105 Jahre alt geworden zu sein und " nach mir die (bib- lische) Sintflut " zu einem erfüllten Leben und für das Ganze da gewesen zu sein*.
XI.) Gelegenheiten, die freie Zeit entwicklungssinnvoll auszu- füllen gibt es genug, es fehlt nur an Gewohnheiten. Es grenzt an Lebens-Analphabetentum, weil bisher so gut wie gar nicht das Recht des Lebens wahrgenommen wird und warum jeder Einzelne jetzt auf dieser Welt ist. Oft steht am Ende des Le- bensweges, wenn die Kräfte nachlassen, nur noch das Alters- oder Seniorenheim. Der Lebensalltag wird neu organisiert, weil man auf fremde Hilfe angewiesen ist. Aber damit be- kommt das Leben noch keinen neuen Sinn. Ein Sinn muss selber entwickelt und gefunden und kann nicht von anderen gegeben werden, aber kann dorthin mitgenommen wer- XII.) Wenn die These zutreffen sollte, dass es im " jenseitigen Leben " weder Tun noch Selbsterlösung nach dem Kirchen- lehrer Alfons Maria von Liguori gibt, im anderen Leben keine Zeit mehr da ist zu wirken, kein erwarten von Verdiensten, XIII.) Deshalb besteht die Gefahr "einen schlechten Tod zu riskieren" und in ein angstbesetztes Nichts hinein zu fallen, sondern in ein alles,wo das Beste noch kommt,was alle Menschen schon vor uns erfahren haben.Wenn erst beim Sterben deutlich wird, wo der Tod die letzte Weltwirklichkeit zerschlägt,wie wesenlos die Existenz war, weil diese sich nur auf Äusserlichkeiten begründete, dass ein nur auf diessei- tiges, jetziges,tätiges, sinnlich oberflächlich materiell be- gründetes Kleinkramleben und die Dominanz des läppi- XIV.) Alleine die Tatsache, dass du eines Tages stirbst, bedeutet nicht, das du jemals (richtig) gelebt hast. Am schlimmsten ist, dass wer stirbt gar nicht weiss, das er nie lebensauftragssinnhaft gelebt oder gar keine Möglichkeit gehabt hat sich selbst zu werden und selbst zu sein, weil nur das Existentielle im Vordergrund stand,der Lebenssinn über- haupt keine Rolle gespielt hat und in seiner Lebenswelt XV.) Beim Unsterblichkeitslernen erkenne ich,dass nicht der Tod der Sinn des Lebens, sondern das (Entwicklungs-Indivi- dua lisierungs)leben der Sinn des Todes (Tod des Materiellen) ist und deshalb die Bedeutung des Todes das Leben ist und das Leben durch den Tod vollendet wird. Unsterblichkeits- lernen bedeutet zu akzeptieren " dass der Tod keine Nieder- lage ist. Er ist Teil des Lebens. Er ist ein Ereignis, dass erlebt werden muss und durch muss ". Denn wer seine Sterblichkeit zu akzeptieren vermag, ist grösser als der Tod. Es muss etwas sterben, damit ich weiterleben kann. Beim Unsterblichkeits- lernen kommt es nicht immer darauf an, dass es gut ausgeht, sondern es kommt nur darauf an, dass es Sinn macht, wie es ausgeht. Dann habe ich alles richtig gemacht und sterben gelernt. XVI.) Andererseits, wenn ich erst den Tod verstehe, verstehe XVII.) Lebenssinn-Weisheiten.
* Antoine de Saint Exupéry (1900-1944) französischer Pilot, Schriftsteller. 5.) " Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nutzen. Man kann den Wert des Lebens nicht nach der Länge bemessen, sondern ist vom gelebten Inhalt abhängig"*. 6.) Der Sinn des Leben liegt nicht in der Alltagsbewälti- gung, im Aus-und Erleben, wo das Leben für mich da ist,sondern in einer Aufgabe,in einer Tätigkeit zu der nur ich zu nutze bin, wo ich für die anderen und ich für das Leben da bin. 7.) Wenn man bedenkt, dass beim Tod alles weltliche lächerlich ist. Siehe Essay-Fortsetzung Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit lernen
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