50.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs-
Ein Genie der Selbstevolution werden lernen, weil jeder ein (potentielles) Genie der Selbstevolution ist. I.) Unter " Genie " wird das verstanden, welche über den Zeitgeist hinauswirkten, die Zukunft vorweg genommen haben und ihrer Zeit voraus waren, für alle da waren, das Ganze wollten, das Wesentliche im Blick hatten und dadurch Kultur, technischen Fortschritt geschaffen aber auch Un- glück in die Welt gebracht haben. Ein Genie hatte oder hat Ideen und ist Werkzeug einer Idee, welche vorher noch keiner hatte, die Zeit dafür reif ist und etwas verwirklicht, was keiner sonst tut.Der Geniebegriff besteht darin, das etwas Selbstverständliches zum ersten Male einfällt.Genial ist es, wenn es das Wesentliche der Sache trifft.Nur das eigene, Individuelle macht die blei- bende, tragende Grösse des einzelnen Genies aus. Bei der Individualisierung bahnt sich das Grosse, weil Ureigenes, seinen Weg. Nur aus seiner eigenen und keiner fremden Art heraus kann das Genie sich vollenden. Wer das Grosse und Höchste will, muss das Ganze wollen. Das Individuelle macht die bleibende, tragende Grös- se des einzelnen Menschen aus. Gross ist nur, wer sich selbst ist. Eine " grosse Seele " will nur eigenes und orientiert sich nicht an anderen Menschenmeinungen und arbeitet für die Ewigkeit *.
galten bei den Dogmatikern, Konservativen, Beharrern, ewig Gestri- gen und Fundamentalisten, meistens auch als Blasphemie, wurden als "Spinner" betrachtet und bekämpft (im christlichen Sinne ans Kreuz geschlagen). Es ist das literarische "avant la lettre“ auf Personen und ihre Leistungen bezogen, was der Zeit als zukünftige verschwommene Vision voraus ist.Wer anderen etwas vorgedacht, wird jahrelang ausgelacht (Wilhelm Busch). Viele Spruchweisheiten verkünden, dass es gefährlich ist die Wahrheit zu sagen, deren Zeit noch nicht gekommen ist und noch eine andere Zeitgeistwahrheit Regiment führt,aber ein Christ, der nicht bekehren will, ist kein wirk- licher Christ.Was heute noch (r)evolutionär, pionierhaft klingt und "noch nicht in Tinte geronnen ist", wird in einigen Jahren eine Alltags-Lebens-Selbstverständlichkeit sein, was wieso posthum schon jeder wusste" und sich wundert, dass die Idee eigentlich nicht von ihm persönlich kam. Was einst Helden- tum war (z.B.Charles Lindbergh), ist heute alltägliche Flug- gewohnheit geworden). Was sich utopistisch im ersten Moment anhört und ein lebensfremdes abtriften ins Nir- wana gedeutet werden kann, wird mit zunehmender Entwicklungs- reifezeit zur selbstverständlichen Alltagsrealität.Vieles was als metaphysisch jenseits der Durchführbarkeit tituliert wurde, ist heute Normalität.
3.) Lebensentwürfe welche auf Erkenntnisse, Wahrheiten, Ideale auf- bauen finden im tatsächlichen Leben keine Verankerung. Es kann kein neuer Gedanken wurzeln, wenn er nicht das Bedürfnis der Zeit und das Individuelle befriedigt. Das Denken kann nur berührt wer- den,wenn der Autor ein Repräsentant seiner Zeit ist. Wenn es sich zu II.) Wenn in der Webpräsenz behauptet wird, jeder ist ein Genie der Selbstevolution und in einem Atemzug sein zu- künftiges Genie mit Giganten der Weltgeschichte oder anderen Genies, welche kulturell über die Zeit hinaus Grosses geschaffen haben verglichen wird, kann das erst einmal als Utopismus, als ein surreales Lebensideal, als " Gewähltheitswahn " und als Traum vom Übermenschen abgetan werden.Einem Bürgergeldempfänger,welcher eine "Hundestallexistenz" führt zu sagen, die grösste Erfolgsstory ist die Evolution und er ist ein Wunderkind auf seinem Ge- biet,da kann er nur laut lachen. Der gleiche Sachverhalt trifft zu,wenn ich lese, dass z.B. ein Land 103 Millionen Einwohner hat und jeder kann potentiell ein Genie sein. Wer von morgens bis abends rechtschaffen seiner Arbeit nachgeht, seinen familiären und gesellschaftlichen Ver- pflichtungen nachkommt und über die Alltagsbewältigung keine weiteren geistigen Interessen hat, für den bleibt das potentielle Genie der Selbstevolution einer Individualge- schichtlichkeit eine entwicklungsverfrühte, leere und beziehungslose IIlusion und gehört in das Reich der Dichter und Denker.Im allgemeinen wirken die Tradition und das Geniale gegeneinander wie Wasser und Feuer*. * 1.) Aber alleine die Tatsache, dass mich dieses Thema interessiert ist ein Signum in mir, ist ein Wollen,was den Alltag übersteigt und Grösseres in mir schlummert. 2.) Bildungs-Kultur-Lernen gilt für normal begabte Kinder. Entwick- lungs-Kultur-Lernen gilt für potentielle " Genies der Selbstevolution " welche im vorherrschenden Bildungssystem aber keinen Platz finden und die Schule für diese ein Gräuel ist. 3.) Nach Meister Eckhart bin ich von Ewigkeit her der Sohn Gottes III.) Aber jeder ist von seiner Entwicklungsanlage her im Na- * " Unter der Schädeldecke ist mehr Sprengstoffpotential als alle Atombomben zusammen in der Welt"*. * Quelle unbekannt. IV.) Warum wurde jemand ausgewählt unter Millionen um mächtiger und wissender zu sein wie die anderen ? Der Entwicklungsdrang als das Individuallogos gründet in sich selbst. Deshalb schaffen Menschen aus kleinsten Verhält- nissen heraus grosse Leistungen. Dynamik ist alles.Wer das in sich hat und erkennen weiss, der ist Künstler, Dichter und ein Kulturmensch. Die Gesellschaft ist aber nicht fähig aus sich heraus sich zu wandeln, der Gesellschaftsmensch ist wenig entwicklungsfähig und nicht der wirkliche Mensch, sondern nur der sich entwickelnde Einzelne ist wirklich und die tragende Kraft unserer Gesellschaft und gibt die Werde- richtung mit seinen Entwicklungsimpulsen an. Nur der Vorbildeinzelne ist eine Hilfe, den anderen muss geholfen werden. Erst durch die Entwicklungs-Individualisierung wird der Einzelne zu einem unersetz- baren Entwickler und weil das wertvollste Mitglied, " das Salz der Gesellschaft " und ist deshalb auf der tiefsten Ebene " systemrelevant ".Vorbild- entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Einer muss es zuerst gedacht und getan haben. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort. Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiterbringt. Entwick- ler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Entwickler sind machtvolle,verkannte Einzelgänger und bilden die zukünftige Elite der Gesellschaft. Die Zivilisation rechtfertigt sich, wenn sie Einzelne hervor zu bringen ver mag. Das Ganze erhält seinen Sinn vom Einzelnen und nicht umgekehrtEs kann nicht genug betont werden, aber im menschlichen Kultur-,Berufs-und Krisenleben ist der Starke, der Nichtangepasste. Nur die Menschen, welche etwas gewagt haben,haben den Menschen den Fortschritt gebracht. Immer waren es schöpferische,nicht angepasste exemplarische Einzelgänger, welche Ausserordentliches erreicht und Umwälzungen eingeleitet haben.Nur wer sich entfaltet, bewirkt gutes oder Entwicklungs-Individuali-sierung nicht zu tun ist schlimmer, als etwas schlechtes zu tun Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, sondern die Anzahl der Entwicklungseinzel- nen sind vom nationalen Interesse. Jedes Land kann stolz sein, wenn es mehr Einzel- entwicklung zulässt.Mit dem Aussterben des Einzelnen beginnt die Destabilisierung und der Zerfall der Gesellschaft. Jeder kennt den Roman "Glasperlenspiel" des Schriftstellers Hermann Hesse; "Eine Gesellschaft zerfiel, weil sie nicht wandlungsfähig war"*. * Metaphysisch betrachtet gäbe Meister Eckhart ein Münster (Kathe- drale) vollen Goldes für ein Huhn, was dieser (Entwicklungs-Friedens-Mensch) verzehrte. Wisset, ein Königreich kann sich selig preisen, in diesem dieser Mensch lebt, denn er schafft in einem Augenblick mehr Ewiges als alle äusseren Werke.In weiterer Anlehnung an Meister Eckhart lässt sich in seiner Absolutheit weiter sagen, dass ein Stück Entwicklung, einen Moment mehr Frieden wertvoller ist, als die ganze Welt, weil die Welt vergeht, aber Entwicklung und Frieden ewiglich bleibend sind. "Wer in diesen Grund hineinlugte, dem sind tausend Dukaten roten geschlagenes Goldes wie ein falscher Heller".Es ist das Bewusstsein Gottes was selig (reich) macht. V.) Verwegenheit gibt in entscheidenen Sekunden etwas von wirklich Großem. Deshalb gehört als Genieeigenschaft zuweilen etwas göttlicher Leichtsinn und menschlicher Scharfsinn. Das Grosse spricht für sich selbst. Denn der Grad der Gefährlichkeit, mit der ein Mench mit sich selbst lebt ist für ihn das einzige gültige Maß der Grösse.Erst nach einer Krise ist die Welt offen und dann gehört die Welt mir. Ein Lebensentwurf, bei dem von Zeit zu Zeit nicht alles auf dem Spiel steht, ist nichts wert. Das Leben muss erst einmal schei- tern, wenn es gelingen soll und das bleibt die höchste Indivi- dualisierungshürde. Wenn man dem Leben die Irrtumsent- wicklung nimmt, verliert das Leben seine Kraft, seinen Sinn und sein Menschsein. Wenn man selber ein Genie in einer Sache ist, empfindet man dieses als normal, hat die gleichen Schwächen wie jeder andere Mensch auch, sogar noch einige Triebneigungen mehr.Wer mich Genie nennt, dem schlage ich hinter die Ohren soll der Dichter Lessing einmal gesagt haben. Genies sind meistens solipsistische Einzelgänger- naturen.Aber die kleinbürgerlichen Wunschideale glücklich sein, reich sein, gesundsein, zufrieden sein, mächtig sein in- teressieren ein Genie nicht mehr. Er will mehr und nur sich selbst sein*. *1.) Weil wir nichts sind, suchen, bewundern wir, ahmen wir nach, vergleichen uns mit anderen und lassen uns von anderen aus der Ruhe bringen zum weil ich mich selbst werde und bin, bin das Be- sondere und mache den Unterschied aus. Durch immer mehr Selbst- ähnlichkeit neutralisieren wir die Fremdartigkeit und jeder Perso- nenkult wird mir fremd. 2.) Bis man sich selbst und etwas Besonderes ist, etwas Eigenes hat, 3.) Siehe auch Ausdauer-Geduld-Lernen VI.) Die bisherige Geschichte ist das Leben der anonymen Massengesellschaft, aber die Geschichte hat die Entwick- *1.) Nachdem wir aus der Kontinuität der Geschichte herausgetreten sind müssen wir das Verhältnis zu unserer ganzen Geschichte neu definieren. Der einzelne Mensch macht Geschichte d.h., es gibt immer mehr "„grosse Menschen ".Das Erkennen der Geschichte bleibt wie das Machen der Geschichte vorerst den Wenigen vorbehalten, die zur Führung der Geschichte berufen sind. 2.) Siehe auch Individualgeschichtlichkeit VII.) Das Genie ist gezwungen, den gegebenen Dualismus in welt. Beim Nicht-Genie spielt sich das Lebensgeschehen und die Lebensverwaltung neurologisch gesprochen schwer- punktmässig auf der linken kognitiven, analytischen, logi- schen, risikoscheuen, kurzlebigen, wort- und textgebunde- nen, zielgerichteten, kontrollierenden, deduktiven, zeit- geistigen, leidenschaftslosen, relativen, bewusstseins- und kopflastigen rationalen Verstandes- und Vernunfts-Gehirnseite (IQ-Intelligenz Quotient) ab. Beim Genie dagegen liegt der schwer punktmässige Lebensgestaltungs- und Le- bensverwaltungsschwerpunkt auf der gefühlsmässigen, intuitiven, phantasiehaften, symbolischen, ganz- und einheitlichen, holistischen, risikobereiten, bildgebundenen, unspezifischen, erlaubenden, induktiven, melodischen, vorstellenden, bewusstseinslosgelösten, entwicklungsrei- fen, glaubenden, lebensvertrauenden, zeitlosen, ausdau- ernden, leidenschaftlichen, objektiven, gewissens- und gemütslastigen nicht-rationalen rechten Gehirnseite (EQ-Entwicklungs-Individualisierungs-Tranzendierungs-Quo- tient). Siehe Textfortsetzung Nr.482 in Kulturlernen-11* * " Linkshänder " richten sich nachweislich stärker nach der rechten, kreativen Gehirnseite aus. Aus diesem Grunde gibt es auch eine über- VIII.)Der Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf eines in Aktion "ein Leben lang. Es ist die Idee, welche im Leben steckt, um das eigene Lebensgefühl zu formen und der Punkt, von dem aus das eigene Leben einheitlich begriffen werden kann. Menschen sind einzigartig, für die es keine evolutionäre Erklärung gibt und die auf unsere geistige Natur verweist was das Genie des Menschen ausmacht. Da der Mensch sich per Definition nur durch seine Entwicklung begründet und gerechtfertigt, wird das Leben in dem Maße nur lebendig, wie es sich entwickelt. Der Mensch, der nicht individuell wird, existiert eigentlich nicht. Individualisierung bedeutet, etwas auf seine ureigene Art Anderen etwas ge- * Siehe auch Vom Beruf zur Berufung IX.) Die Menschheits-,Wissenschafts- und Religionsgeschichte X.) Bis zur Epoche der Aufklärung war Genie nichts, was * I.) " Wenigen ist es gegeben den Babelgedanken in sich zu zeugen. Dass es durch ihn eine neue Form von Welt wird dazu sind sie zu vorsichtig, um jemals ein Held zu werden". II.)" Es gibt keine heroischen Zeitalter, es gibt nur heroische Men- schen. Immer ist es der Einzelne der mitten in der Welt und nur für sich allein errichtet. Es sind solipsische Naturen, die sich keiner Umwelt anpassen und einpassen wollen. Denn jeder freier Geist ist ein " Alexander", er erobert im Sturm Provinzen und Reiche, aber er hat keine Erben "*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. III.) Die Jungfrau von Orleans war noch nicht einmal zwanzig Jahre alt, als ihr Leben abgeschnitten wurde und doch wird ihr bis zum heu- tigen Tag mit Verehrung gedacht. XI.) Dass der Wissensfachstandpunkt der Wissenschaft nur deshalb vollkommen richtig ist, weil das gesicherte Wissen höhere Priorität besitzt als das nicht gewusste Menschliche XII.) Als Beispiel dienen Genies wie z.B. Ludwig van Beetho- * 1.) Wie alle bedeutenden Leistungen des menschlichen Geistes sind 2.) Wie Mozart ein mit der Bestimmung zur Kultur geborenes Talent gewesen ist und wie im Gegensatz Beethoven Genie in seinen höchsten Werken noch barbarisch anmutet. 3.)" Der pathologische Genie-Begriff gilt nur in der kranken- und unproduktiven Welt. Denn Krankheit, die Unvergängliches und Unsterbliches schafft ist keine Krankheit mehr, sondern eine Form der höchsten Gesundheit "*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. XIII.) Was als Genie genannt wird, sind geistige und körper- Joseph Rouget Lisle (Schöpfer der Marseillaise) Diese Aufzählung von Genies und Grosse der Menschheit ließe sich ins Unendliche fortführen.Ohne diese würde der Menschheit etwas fehlen. In seinem Letzten, sei- nem Verborgensten erkennt man ein Volk oder eine Stadt immer nur durch seine besten Menschen, seine geniale Naturen. XIV.) Ein Benjamin Franklin (Gründervater der Vereinigten Staaten) formt sein Leben zum Lehrbuch, ein Otto von Bis- marck (Politiker und Staatsmann) zum Dokument, Jean-Jacques Rousseau (Schriftsteller) zur Sensation, Johann Wolfgang Goethe (Dichter) zum Kunstwerk und romanhaftes Gedicht, Napoleon Bonaparte (Kaiser der Franzosen) auf St. Helena als Rechtfer- tigung in Erz, als Statue und Denkmal. Berühmte Männer sind niemals bedenkenfrei in ihrer Selbstdarstellung und ihr Lebensbild wird zur ausgeformten Legende *. * In inhaltlicher Textanlehnung an den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig. XV.) Wie ein Beethoven, wie ein Michelangelo ureinsam gegen die Welt standen und erst aus dieser Einsamkeit eine höhere Kraft erzielte. Einsamkeit ist die Vorbedingung eines Genies zu seinem Werk. Die bedeutsamsten Botschaften der Menschheit sind aus dem Exil gekommen. Die Schöpfer der Gross-Religionen wie Moses, Christus, Mohamed, Buddha mussten alle erst eingehen in das Schweigen der Wüste, in das Nicht-unter-Mensch-sein, ehe sie ihr entscheidenes Wort erheben konnten. Miltons Blindheit, Beethovens Taubheit, das Zuchthaus Dostojewskis, der Kerker Cer- vantes, die Einschließung Luthers auf der Wartburg, das Exil Dantes und Nietzsches selbstweilige Einbannung in die ei- sigen Zonen des Engadins. Alle waren sie gegen den wachen Willen des Menschen *. * In inhaltlicher Textanlehnung an den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig. XVI.) Nur scheinbar entsteht ja ein Künstler durch seine E- * In inhaltlicher Textanlehnung an den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig. XVII.) ) Wer kennt nicht die genialen Tragikfiguren des Geis- tes. Den Philologen Friedrich Nietzsche, den Dichter Friedrich Hölderlin oder den Dramatiker und Literaturpoet Heinrich Kleist. Was diese drei gemeinsam verbindet, dass sie Knecht des Dämons ihres Schaffens waren, deshalb unter geistigen XVIII.) Dämonisch wird hier die eingeborene, wesenhafte Un- * In inhaltlicher Textanlehnung an den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig. XIX.) Tragikfiguren des Geistes
* Diese sind eine Textanlehnung und Auszüge aus den nachstehen- den (kurz)biografischen Werken des österreichischen Schriftstellers
* Wer über die Geistesgrössen der Menschheit mehr wissen will, ver- Friedrich Hölderlin-Dichter > Das Genie des Dichters Friedrich Hölderlin ist nicht so sehr das Ge- nie einer Dichtkunst, sondern das ein frommes, mystisches Wunder der Poesie als letzte ausschließliche Wahrheit als Evangelium. Seine Auffassung von der Poesie ist eine Sakrale. Dieses war für ihn eine Form der Gottsuche wie es z.B. die Theologie und Philosophie ist. Wer das Göttliche verkünden will, muss sich ihm weihen und muss sich ihm opfern. Hölderlin kann nicht in einem Amt, in einem Beruf, in einem Kreis leben. Jede andere als die poetische Existenz ist ihm unmöglich. Er war nur schwach verwurzelt mit der Wirklichkeit. Das normale Alltagsleben war für ihn nicht lebenswert und ausserhalb der Ekstase alles schal und sinnlos. Hölderlin weigerte sich statt seiner Prosaik eine bürgerliche Stellung anzunehmen und deshalb stützte er aus seiner Dichtung in das Leben zerschmetternd zurück. Wenn er reflektiert, ist er ein Kind der Wirklichkeit und dieses emp- fand er, weil nur schwach verwurzelt immer schon als Feindseligkeit. Er ist ausgestoßen von den Seinen, zurückgestoßen zu sich selbst und immer vom Leben abgesondert. Besitz und Verluste rühren nicht an seinem innersten Leben*. * Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird gefragt auf welcher Schule ich war und von wem ich gelehrt wurde, weil je bekannter die Bildungs- einrichtung, desto grösser ist das gesellschaftliche Renommee. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt das prosaische Dichterwort Friedrich Hölderlins; "Menschen haben es nicht mich gelehrt, mich trieb unendlich liebend ein heilig Herz Unendlichen entgegen ". > Aus der jünglingshaften Begeisterung des beginnenden Hölderlin ist dämonische Trunkenheit geworden und " heiliges Rasen ". Was bei dem Dichter Friedrich Schiller nur Begeisterung, Reinheit, Über- schwang war und mehr eine rhetorische-dogmatische Forderung, dass wurde bei Hölderlin sein Leben und lebte das schillerische Postulat der idealisti schen Forderung als Existenz. Er glaubte an die Götter und das Griechenland, die für Schiller längst nur bloß gross- artige Allegorien wurden mit einer religiösen und nicht bloss poe- tischen Gläubigkeit. Er erfüllt die Mission des Dichters, die jener nur schwärmend postuliert,die Begeisterung substanzlos bleibt und ihr Inhalt ist gleichsam der Zustand selbst. > Die Dichtung ist für Hölderlin nicht nur eine Zutat und Schmuck- haftes des Lebens am geistigen Leib der Menschheit, sondern das Höchste, Zweckhafte und Sinnvolle, das alles erhaltene und gestal- tende Prinzip. Wie Michelangelo in seinen halb gestalteten Stein- blöcken ist Hölderlin in seinen chaotischen Fragmenten vollendeter als die Vollendung selbst, die immer ein Ende ist. Hölderlin wählt nie die Worte aus nach der sinnlichen Schwerkraft, sondern nach ihrer Flug-und Schwungkraft als Träger der Entsinnlichung, die aus der unteren in die obere göttliche Welt der Ekstase hineingetragen wird. Sein Geist vergeht, verweht spurlos im Gedicht und der Geist des Ge- mer geblieben. Er ahnt immer nur ohne wirklich zu finden. > Hölderlins Schönheit ist auch gleichzeitig seine Schuld. Aber sein Heldentum ist deshalb so grossartig, weil es ohne Stolz, Ego- oder Geldwille ist, ohne eines Sieges-und Erfolgsvertrauen. Hölderlin ist nur gross wenn er dichtet. Aus dieser Größe der Anschauung allein erklärt sich sein Heldentum. Nur um der Berufungs- und um der Sache willen hat er es getan, weil er einfach vom inneren Lebens- drang her nicht anders konnte. Hölderlin ist nicht für die Masse geschrieben worden und es können sich nur Geister annähern. Er jedoch, Hölderlin erscheint der Seele (so wie Immanuel Kant immer ein Greis) einzig im Sternbild des Jünglings. Diesem engel- haften, abstrakten Geist,dem die konkrete Geisteskälte des Philosophen Kants absolut kontrapunktisch entgegengesetzt war. > Siehe auch nachstehende charakterliche Gegenüberstellung von
> Johann Wolfgang Goethe dagegen war Sinnliches und Geistiges zugleich. Einerseits die lebensverbundene Bodenhaftung mit dem tatsächlichen Leben, Verbindlichkeit und Verwurzeltheit mit der Welt, Familie, Besitz und gesellschaftlicher Mittelpunkt und andererseits das bodenlose Streben nach höherem, was den Menschen übersteigt und erst einmal da stehen im Leeren und schaffen im Leeren. Goethe brauchte nicht die Erde zu verlassen, um das Unendliche zu erreichen uns erweiterte sich ohne einen Teil seines Selbst aufzugeben. Für Goethe war Dichtung nur Teil seines Lebens, für Hölderlin war es der Sinn des Lebens, dem einen nur persönliche Notwendigkeit und dem anderen ein überpersönlicher, innerer Auftrag. Bei Hölderlin verwan- delt sich nicht wie bei Goethe Erlebnis im Gedicht, sondern es ent- schwindet, es verdunstet im Gedicht, es löst sich vollkommen, spurlos auf in Wolke und Melodie. Hölderlin verwandelt nicht Leben zur Poesie, sondern es entflieht dem Leben ins Gedicht als in die höhere, die wahre Wirklichkeit seiner Existenz. > Mit unbeugsamer, erdfester zielstrebiger Kraft dichtete Goethe von > Hyperion bleibt ewig Knabe, ewig haltloser Träumer, er ahnt nur ohne wirklich zu finden, um sich zu festigen. Kleist, Nietzsche und Hölderlin sind am Ende ihres Daseins einsam, verlassen und erdentfremdet,indes Goethe zu jeder Stunde der letzte Augenblick der Reichste ist. Goethe ver-brauchte ebenso viel heroische Kraft um sich zu erhalten, wie das Dämonische zu verschwenden. Jede Anstrengung in der einen Richtung wirkt sich erst kontraproduktiv in der anderen Richtung aus, aber es bestand ein gesunder Kräfteaus- gleich des Verbrauchens und des Kräfteerhalts von Gegensätzen als Gleichgewichtspunkt. > Wer kennt nicht die berühmten Worte Goethe, dass er die Anlagen zu allen Schändlichkeiten und Verbrechen in sich empfand. Denn Goethes ganze gewaltige Entwicklung bedeutet nichts als eine ungeheurer Kraftakt diese gefährlich wuchernden Keime in sich auszurotten. Der Olympier will zur Harmonie, sein höchste Sehnsucht ist die Zerstörung des Gegensatzes. Er brauchte sich auch nie zu verleugnen,um sich zu steigern. Er war Idealist und Kenner der menschlichen Natur. und hasste das nebulöse Mystische, denn gerade er wusste, wie leicht man philosophischen Wunschträumen, besonders in der Sturm- und Drangzeit verfällt. Auch zur Musik stand Goethe vorsichtig und skeptisch gegenüber, weil dort die Gefahr zum Ausbruch in die Unendlichkeit bestand. Er will immer Herr seines Schicksals bleiben und von den Dingen nur genau so viel nehmen als es ihnen erlaubt, indes Hölderlin als Verschwender sich immer ungeteilt mit ganzer Seele grenzenlos mit jedem Ein- druck hingibt und beglückt und dann wieder sich alles in Luft auflöst. Während Goethe ewig auf der Flucht vor seinem Schicksal ist, um den ungeheuren Schutz des Lebens zu retten dem er sich anver- traut hat, fühlt Nietzsche prometische Lust sich mit dem Unend- lichen zu messen. Goethe will zum antikisch-Apollinarischen, Dosto- jewski zum Bachantischen. Er will nicht Olympier, gottählich, son- dern nur ein starker Mann sein. > Goethes Lebensformel bildet der Kreis. Geschlossene Linie, volle Rundung und Umfassung des Daseins, ewige Rückkehr in sich selbst, gleiche Distanz zum Unendlichen, zum unverrückbaren Zentrum als Lebensmitte, allseitiges Wachstum von innen her. Er ist das beste Beispiel dafür, wie er ungestört in den Tumulten der napoleonischen Kriege seine innerste Schanze verteidigt hat die er " Zitadelle "
> Er war zunächst preussischer Staatsbürger, ab seiner Übersiedlung * Kurzbiografie Quelle Wikipedia > Nietzsche ist nicht zu bannen in eine Lehre und schuf keine syste- > Er wird als der klarste, wissende Geist betrachtet, der jemals unter uns geweilt, aber von den Geistesgrössen seiner Zeit und dem Einzelnen nicht verstanden wurde. Ein Beispiel zeigt das geringe Interesse an seinen Werken, wo er ein Werk in der Auflagenhöhe von 40 bis 70 Exemplaren drucken liess, von denen noch viele verschenkt wurden, bei einem Volk von 70 Millionen Einwohnern. > Nietzsche suchte nicht wie die meisten aller Philosophen Rast und Ruhe, sondern als gejagter Knecht und Höriger des Dämons den berg- > Es ist Nietzsches Erkenntnis, dass der Mensch etwas ist, was über- wunden werden muss. Sein Interesse für Musik war bei weitem reger als sein Interesse für die Malerei und wurde von der Person und der Musik Richard Wagners inspiriert, dessen persönliches Leben vom Stil des Barock gekennzeichnet während Nietzsches Lebensstil von stren- ger Gotik. In den sechzehn Schaffensjahren wechselte er vierzehn mal einen Aufenthaltsort, lebte spartanisch und besaß nichts. Jedes Genie sagte Nietzsche, trägt eine Maske. Der Arzt und Tiefenpsychologe Sig- > Selbst der klarste Genius des Jahrhunderts war nicht wach genug, als das die Zeit und die Gegenwart den Philosophen Friedrich (Nietzche) verstanden hätte.64 Zentner schwer lastet in ungebunde- nen Stapeln die Produktion seiner 20 Jahre im Keller und er musste noch sein Restgeld für die Büchererscheinung ausgeben. Aber nie- mand kaufte seine Bücher und er findet dann nur sieben Menschen im deutschen sieben-Millionenreich, denen er ein Exemplar zu- schicken kann*.
> Der Prinz von Homburg des Literaturpoeten Heinrich von Kleist ist > Der überschwenglichen Leidenschaft steht ein ganz schwacher weiblicher Wille entgegen und sie werden überflutet und zermalmt von ihren Treiben und zerrieben von dem inneren Wirbel ihres We- sens. Von Stufe zu Stufe schwindet der Willenswiderstand und sie ver- trinken, verspielen, vergeuden und verlieren sich. Der Maßlose kennt > Nie war Kleist antiphatischer, unmenschlischer, schulfuchshaf- ter, verpreusster als in jener unglücklichen Epoche, wo er den Menschen in sich mit Büchern und Kollegen und Präzepten sucht. Nie sich selber, und seinem glühenden Wesenskern enfremdet, als er sich vom Bürger zum nützlichen Menschen zu ertüchtigen strebt. Ihm steht neben seiner überschwenglichen Leidenschaft ein ganz schwa- cher weiblicher Wille entgegen,dem er nichts entgegensetzen kann. Wie bei vielen anderen charakterlich schwachen Genies vertrinken, verspielen, vergeuden und verlieren sie sich. Sie werden zerrieben von dem inneren Wirbel ihres Wesens. Sie fallen von Stufe zu Stufe mit immer schwächeren Widerstand des Willens.
> Charles Dickens ist der einzige grosse Dichter und Schriftsteller des 19.Jahrhunderts, dessen innerste Absicht sich ganz mit dem geistigen Bedürfnis der Zeit deckt. Dickens übertreibt wie jeder große Künstler, aber nicht ins Grandiose, sondern ins Humoristische. Shakespeare
> Tolstoi Leben ist darum didaktisch, ein Lehrbuch, ein Pamphlet * Beim gotischen Lernprinzip kommt es in Anlehnung an das Alters-
> Desiderius Erasmus von Rotterdam war ein bedeutender Gelehrter * Siehe auch " Für diese Erziehung zur Humanität kennt der Humanis- mus nur den Weg der Bildung. Erasmus und die " Erasmiker " (Huma- nisten) glauben, das Menschliche im Menschen könne nur entfaltet werden vermittels der Bildung und des Buches "im Gliederungspunkt " Der geschichtliche Bildungsmensch ist entwicklungsgeschichtlich vorpubertär und der geschichtliche Entwicklungsmensch überwindet das Bildungsunterrichtsfach Geschichte Nr.IV Textabschnitte Nr.12 " in Individualgeschichtlichkeit Casanova-Schriftsteller und Abenteurer > Casanova, der homo eroticus, machte sich die ganze Welt zur Bühne und Europa zur Kulisse, um zu Bluffen, zu blenden, zu betrügen und zu düpieren. Er war ein Hans Dampf in allen Gassen kannte kein Steckenpferd, auf dem er nicht reiten konnte. Was man ihm zwischen > Und das darf man Casanova wirklich glauben, dass er nicht aus Geldnot und Arbeitsfaulheit Abenteurer geworden ist, sondern weil sein Naturgenie nicht anders konnte. Dieses naturhafte Begehren gibt Casanova unerhörte Macht über die Frauen, eine Beinahe Un- widerstehlichkeit. Der ewige Untreue bleibt sich treu in seiner Weiberleidenschaft.Vier Fünftel des Genusses bestanden für mich immer darin die Frauen glücklich zu machen, sagte er selbst einmal. Er braucht die Gegenlust für seine Lust. Für eine Stunde mit einer unbekannten Frau, ist er Tag und Nachts, morgens oder abends unfehlbar zu jeder Torheit bereit. So reduziert sich Casanovas Weltneugier einzig auf das Organische im Menschen und würdigt keinen (geistigen) Blick über den Sextellerrand hinaus. Er hat nur seine Leidenschaft befriedigen wollen und diese kann ihm nicht im Geringsten zum Frieden verhelfen, den er gesucht hat. > Das erotische Aus- und Erleben ist flüchtig, während erst im Wider- * Trivia: Casanova betätigte sich in jungen Jahren als Pfarrer,weil das Gesetz des Lebens ihr Widerspruch ist > Bei keinem Dichter ist die Intensität des sich verlieren in sein Werk, der Glaube an die eigenen Träume stärker gewesen, die Halluzination so nahe an der Grenze der Selbsttäuschung und im Rausch der Arbeit an die Existenz seiner Gestalten glaubte. Balzac leidet an einer grotes- ken Aristokratenmanie, seinem Snobismus. Für ein echtes Adelspa- tent von dem einfältigen Louis Philipp unterschrieben hätte er seine Seele verkauft. Er ist einer der Künstler, der nur aus der Not heraus schaffen kann.Er war ein workaholic würde man heute sagen.Drei- zehn Stunden am Tag lies er den Gänsekiel rennen und sie vergehen wie 13 Minuten. Weil er immer in Geldnot war, hatte er schon noch nicht geschriebene Werke verpfändet. Wenn Balzac es schaffte > Wie Goethe oder van Beethoven wählt Balzac keine eminenten Geister die ihm Anregung bringen und sich das künstlerische Werk rankt, sondern ihm genügen Leute. Balzac zieht sich von der vor- nehmen Gesellschaft zurück, die nicht gross genug ist für seine Ideen und nicht aktiv genug für seinen Impetus. Aber als Wahrhafter muss er unerbittlich feststellen, dass wie alle wahrhaft repräsentativen Genies eines Volkes wie bspw. Tolstoi oder Martin Luther er auch nach dem einfachen Volk aussieht, dass sein Gesicht gleichsam die Summe zahlloser anonymer Menschen seiner Heimat ist, volkshaftes, ein vulgäres, ein allbürgerliches, analphabetisches und sogar ein plebejisches Gesicht hat. In einem Eisenbahnzug, in einem Konzert oder einem Restaurant wäre er nicht als etwas Besonderes aufge- fallen. Als Bauer hinter einem Pflug, als Wasserträger auf der Straße, als Zolleinnehmer, als Matrose in einem Marseiller Bordell; überall würde Balzac mit seinem Gesichtsausdruck und Wesen natürlich wirken. Wenn er zu Besuch ist, ist er nicht der grosse Schriftsteller, sondern nur ein Mensch und ein Freund. > Statt an die Galeere der Arbeit sich zu schmieden hätte er sich auch
> Johannes Calvin * 10.Juli 1509 in Noyon,Picardie; † am 27.Mai 1564 * 1.) Seine Persönlichkeit und sein Lebensstil sind umstritten. Stefan Krankheiten wie Migräne, Kopfschmerzen, Koliken, Nervenkrämpfe, Frostscheuer, Blasenleiden, Blutstürze, Rheumatismen. 2.) Exil, Gefängnis, Verbannung erweisen sich für die grossen Welt- revolutionäre niemals als Hemmungen sondern immer nur als Forderungen, ihrer Popularität und von der Masse vergöttert zu werden, muß man Martyrer gewesen zu sein. Die Verfolgung durch ein verhasstes System schafft einem Volksführer erst die seelische Vorbedingung seines späteren entscheidenden Massenerfolges, weil sich dadurch jede sinnfällige Prüfung der Nimbus des zukünftigen Führers ins Mystische erhöht. Beinahe alle Volkshelden der Geschichte haben die stärkste Gefühlsgewalt über die Nation gewonnen durch ihr Exil; Cäsar in Gallien, Napoleon in Ägypten, Garibaldi in Südamerika , Lenin im Ural und sind stärker geworden durch ihre Abwesenheit, als wenn es durch ihre Gegenwart gewesen wäre und so auch Calvin. > Mit sechsundzwanzig Jahren hat er ähnlich wie Marx oder Schopen- *1.) Das man viel Unheil anrichten kann mit der Absicht Gutes zu 2.) Keinem Staat hat auf die Dauer Calvins Theokratie ihre Allmacht aufzwingen können. Glücklicherweise hat sich Euopa nicht disziplinie- 3.) Durch seine moralische Tugenddiktatur entmannte der Theologe Johannes Calvin in Genf den Kunsttrieb für Jahrhunderte. Stellen sie tesfürchtigkeit. Hallejula ! Oh wie eckelt es mich zutiefst vor diesen Savonnarolas, Calvins und John Knox, welche die Schönheit auf Erden abtöten wollen und die Erde in ein Moralseminar zu verwandeln, * Johannes Calvin, Theologe sind Textpassagen aus dem Buch" Cas- tellio gegen Calvin, Autor Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller Vincent van Gogh-Maler > Vincent van Gogh ist einer, durch den die Farbe quasi wie von selbst auf die Leinwand floss ? Aber war er nicht genialisch. Wenn ein Genie Hand anlegt, dann ist es immer aussergewöhlich, gilt als heilig und für
> Napoleon der I wurde schon zu Lebzeiten als Genie bewundert * Denn der Weg des Genies zu den Sternen zielend darf nötigenfalls auch über Menschen hinweggehen, darf die kleinen ephemeren und vergänglichen Dinge missbrauchen, um den tieferen Sinn und dem unsichtbaren Gebot der Geschichte Genüge zu tun*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller > Napoleon Bonaparte gilt bspw. als Gigant der Geschichte der als Genie gefeiert wurde (Frankreich hat die rauschhafte Übersteigerung und nationale Bestätigung durch Napoleon Bonaparte seinem Wesen nach genossen, aber auch bereut). Der Krieg hat Napoleon gross ge- macht und es ist dann natürlich ,dass er noch immer mehr Kriege will. Einerseits wird er als cäsarischer, rücksichtsloser und selbstherrlicher Feldherr beschrieben der keine Opposition duldete,rassistischer Despot war und die Sklaverei z.B. in Haiti wieder einführte, dem Kriegsführen zur Manie geworden war und in seiner Eigenschaft als Souverän log er häufig. Der immer wieder um seines persönlichen Machtlust willens Völker zugrunde richtete, die Welt rücksichtslos in mörderische Abenteuer riss und zu dem Diplomaten von Metternich die Worte sprach, dass ein Mann wie er auf das Leben von 1 Million Menschen pfeife. Um seinen Willen durchzusetzen ging er buchstäb- lich in seinen Feldzügen über Leichen. Napoleons Kriegsleidenschaft kostete ca. 3,5 Millionen Soldaten der " grande armee "an den Ufers des Guadalquivir, des Tajo, an den Gestaden der Weichsel, in den Schneewüsten und Eisfeldern Russlands das Leben *. * (Quelle Online Spiegel) > Andererseits war es derselbe Napoleon als Konsul, der durch Klugheit und Energie herausragende Reformen mit dem " Code civil " im postrevolutionären Frankreich durchsetzte und damit den Feuda- lismus beendete . Er stellte die rechtsstaatliche Ordnung, den Reli- gionsfrieden und die Freiheitsrechte wieder her. Auch das Gym- nasium, das metrische System, der Straßenrechtsverkehr, die Haus- nummerierung und der Franc als Währung sind ihm zu verdanken. Auch Deutschland verdankt ihm seine grosse Flurbereinigung, aus 300 Staatsgebilden wurden 39. Die Ideen der französischen Revolution " Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" befruchteten durch seine Feldzüge und Besatzerzeit ganz Europa. Diese führten aber wiederum zu den Be-freiungskriegen, welche ihn dann endgültig besiegten. Er war die Seele und der Teufel der Welt zugleich, welcher sein Land reformierte und wieder ruinierte.
> Napoleon I, Kaiser von Frankreich glaubte einst den (englischen) Handel wie ein Garderegiment führen zu können und lehnte die aufsteigenden Wirtschaftsideen des 19 Jahrhundert ab, welche ihn letzten Endes besiegten. Er musste nach Moskau ziehen, um seinen XX.) Auch das Weiter-Lebens-Verständnis von Genies in ihren Werken wandelt sich zum Weiterleben als Entwicklungs-Autoritäts-Vorbild und das Weiterleben wird auch in Zukunft quantenphysikalisch verstanden. Der Reichtum der Renais- *1.) Noch nie gab es so viele Menschen der Menschheit, die nicht wis- 2.) Erst die heutigen politischen, technischen und sozialökonomi- schen Verhältnisse (Freiheit, Wohlstand, Möglichkeitsvielfalt, Kom- munikationszeitalter, Wertwenden, Freizeit, Prosperität, Sättigungs- grad, Kulturlosigkeit, wankende Sicherheiten, Religionsferne, Sicherheitsängste, Lebenssinnleere, Lebenskrisen, Überfluss, Gene- rationenwechsel, Wertewandel des Materialismus etc.) haben die Entwicklungsvoraussetzungen für Genie(individualisierung) geschaf- fen. Aber auch erst in Krisen weiss der Mensch, wer er wirk- lich ist. Ein hoher Lebensstandard, Eigentum als auch die demokra- tischen Grundwerte bilden erst die Grundlage jeglicher sozialen Ordnung und sind das Sprungbrett für das " Entwicklungswohler gehen" und er- möglichen erst das, wovon Goethe nur träumte und jeder überspitzt gesagt, zu einem " eigenen Goethe " als Metapher für die Individua- lisierungs-Einzigartigkeit und zu einem (Genie)Unikat werden kann. Es wird hier kein neuer Geniekult auf den Thron gehoben, aber jeder ist im Grundsatz ein potentielles Genie der Selbstevolution. Es fällt schwer sich vorzustellen, mit den Grossen und Berühmten in einem Atemzug später genannt zu werden *. * Am 28.August 1749, in Frankfurt am Main als Johann Wolfgang Goethe geboren und am 22.März 1832 in Weimar gestorben, gilt als dichterisches Genie und einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung. 4.) Jede Generation schafft erst die notwendigen Entwicklungsvoraus- 5.) Das digitale Zeitalter hat bspw. eine praktische, virtuelle ökonomi- 6.) Es hat sich noch immer nicht überall herum gesprochen, dass bisher nur " Träumer " die Welt verändert haben und verändern, die im vorherrschenden Reich nicht wahrgenommen werden und ihr eigenes Reich für alle erschaffen oder erschaffen werden. Alle, die eine Schul-klasse wiederholen müssen, werden eines Tages alle anderen überholen. Das er sie alle erkennt, ohne selbst erkannt zu werden. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, der auch zum Mittel- punkt für die anderen wird. Was einer geworden ist und noch wird, ist er immer nur aus sich selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserlebnisse, welche ihn geformt haben, weil jeder Entwicklungs-Individualisierungs-Lebensweg immer auto- biografisch, autodidaktisch und bildungsdialektisch angelegt ist. Aussenseiter-Meinungen können zum " Massengeschmack und zur Mehrheitsmeinung "werden. Nur die geistige Tiefe der Qualifikation als Exzellenz stellt eine revolutionäre Internetmacht dar. Es ist das Verschränkungsprinzip als Interverbundenheit des kollektiven Gedächtnisses der Quantenphysik, welches es bewirkt, um es mit dem französischen Schriftsteller Victor Hugo zu sagen, " dass nichts mächtiger ist, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist ". 7.) Siehe auch " Individualisierung in der Gesellschaft gegen die Widerstände der Gesellschaft " in Gesellschafts-und Entwicklungs- XXI.) Ein Hindernis, ein Genie der Selbstevolution in unserer Gesellschaft zu werden ist, dass die durchschnittliche Leis- * 1.)" Grösse " gibt es nur gegen die Welt als Standpunkt ausserhalb der vorherrschenden Gesellschaftsordnung des Alltäglichen, Zeitgeis- tigen und Meinungsmachenden und nicht mit der Welt. Ob jemand als Selbstbestätigung erhält; vom gesellschaftlichen Kollektiv oder vom 2.)" Die Grösse ist ein zweifelhaftes Geschenk, das man den Men- * Napoleon der Erste, Kaiser der Franzosen. 3.) Wo Geborgenheit, Absicherung und Planungssicherheit als Le- bensmaxime vorherrscht, da ist kein Entwicklungsweg zu finden. Jede Entwicklungsentscheidung bedeutet das Verlassen des wirklich Überschaubaren. Der Sicherheit (Unfreiheit) steht das Entwicklungs- wagnis (Freiheit) gegenüber. Der Entwicklungslebensweg ist nur auf eigenes Risiko möglich. Ohne das Risiko der Irrtumskrise (Erfahrung) oder des Scheiterns (Nullpunkt) ist Entwicklung nicht möglich. " Erst nach einer Krise steht mir die Welt offen ". Der persönliche Entwick- lungsweg ist einerseits nicht jedermanns Angelegenheit und kein Weg für sattes, bürgerliches Behagen oder immer nur auf " Nummer Sicherheit " gehende Zeitgenossen. Andererseits würde kein Entwick- ler seinen Weg mit jemanden in der Welt eintauschen. Seinen Platz in der Gesellschaft finden und seinen über Jahrzehnte geprüften Weg der Geborgenheit und Sicherheit gehen, ist fast jedem gegeben und gilt als Staatsbürgerpflicht. Seinen persönlichen, noch nicht gegange- nen Entwicklungsweg ausserhalb der Gesellschaftsnorm in der Un- sicherheit und Ungeborgenheit und noch nicht gegangenen Entwick- lungsweg aber gehen, ist bisher nur wenigen gegeben. XXII.) Es ist eine künstliche, konstruierte Welt, in der jeder einzelne Mensch seine Rollenaufgabe in diesem riesigen Systemapparat zu erfüllen hat. Der Mensch als Individuum ist in der Gesellschaft in seine Umwelt eingepasst und er funktioniert nur als gesamtgesellschaftliches Mitglied, der nur in der Totalität als scheinbares Individuum Wirklichkeit ist. Das Maß des Menschen ist der gesellschaftliche, gleichge- *1.) In diesem " evolutionären,säkularen Nachfolge Christi Kontext " ist dem Autor dieser Webpräsenz namentlich ein Entwicklungs-Berufungs-Selbstzerrissenheits-Leidens-Suchweg einer fast selbst- aufopfernden Wahrheitssuche in Frankfurt/Main bekannt, wo der Kreuzweg aus den S- und U-Bahn Stationen dieser Stadt bestand, wo jeweils ein- und ausgestiegen wurde, um für einige Monate und das über mehrere Jahre lang bei den dort ansässigen Unternehmen mit einfachen Helfertätigkeiten, obwohl gut (aus)gebildet und vielen Erfahrungen im fortgeschrittenen beruflichen Alter in solch einem instabilen Arbeitsumfeld " sein Kreuz auf diesem Weg" getragen hat und die geübte Demut oft zur Versagerdemütigung wurde, nur um seinen sozialen Verantwortlichkeiten und seinem Entwicklungs-Individualisierungs-Bringschuld-Gewissen" nachzukommen, um Ruhe zu finden und keine Selbstverwirklichung auf dem Rücken anderer zu betreiben. Diese Gedanken waren viel schmerzvoller als alle Arbeits- bemühungen.Der Ertrag der vielen verschiedenen Tätigkeiten waren am Ende auch noch abzuzahlende Schulden, weil der Verdienst sich oft nur am Mindestarbeitslohn orientierte und am Monatsende nicht wusste, wie lange das Geld reichen würde, auch wenn im Nachhinein die Schulden segensreicher waren, als wenn während dieser Zeit viel Geld verdient worden wäre. 2.) Wer durch viele Tätigkeiten hindurch auch in Berufen, die er nicht gelernt oder studiert hat zur Berufung gelangt d.h., sonst "zu nichts nutze war" und damit immer wieder neu anfängt, muss sich ständig neu einarbeiten, damit erst einmal zu einem erniedrigenden Nichts " werden und fängt auch auf der Gehaltsskala meistens ganz unten an. Auch besteht die Gefahr als bspw. fünfundfünfzig-plus-Jähriger über- haupt keine Arbeit zu finden oder nur eine Beschäftigung, die sonst keiner z.B. "Callcenter" (Telefonverkauf, was früher "Klinken putzen" genannt wurde) machen wollte. Dass durch den jahrelangen Entwick- lungs-Such-Individualisierungs-Anti-Karriere-Weg in prekären Jobs mit niedrig bezahlten (Aushilfs)tätigkeiten die spätere zu erwartende Altersrente nach der derzeitigen (deutschen) Sozialgesetzgebung auch viel niedriger sein wird und zur Rentnerarmut werden kann.Im Nachhinein aus der Berufungssichtweise betrachtet war es für diesen Zeitpunkt notwendige, aber eigentlich nur eine wertlose " Papier- krümelei " gewesen war und nichts geblieben ist. kes bspw. Architektur, Musik, Philosophie, Malerei, Dich- tung, Bildhauerei Schriftstellerei bedarf, wenn es mit der Kunst (Kultur) nicht mehr weiter geht, sondern dann durch einen anderen Kulturträger als Medium vermittelt wird. Denkbar wäre es bspw. der Kunst ein " Entwicklungs-Indivi- dualisierungs-Gesicht " zu geben,damit die Kultur wieder über sich hinausweist auf etwas, was hinter ihr steht und durch sie verwirklicht werden soll. Damit würde sich die Museumskunst (zweite Natur) zur Entwicklungslebenskunst (Natur) und die akademische Kultur zur Selbstkultivierung erhöht. Siehe Textfortsetzung Nr.85 in Kulturlernen-3 XXIV.) Es wäre eine Kultur, welche den ganzen Menschen erfasst, wo von der Dichter Friedrich Schiller und alle Romantiker immer nur geträumt haben. Wenn aber alles " als Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Sinn-Zweck zur Selbstkultivierung " betrachtet wird, dann heisst es nicht mehr nur " Brot vor Geist ", sondern auch " Brot und Geist " bedingen sich gegenseitig und die kulturelle Entwicklung verlagert sich von aussen nach innen, weil jede Wahrheit kostenlos und überall zu haben ist. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklungsindividualisierung als die Entwicklung des Weltgeistes (Hegel), der persönlichen (Selbst)erziehung des Menschen (Herder) in der (Entwicklungs)freiheit (Kant) als Ganzes ist jetzt erst möglich, weil wir wie schon einmal gesagt in der besten aller (Entwicklungs)zeiten leben und jetzt erst die Voraussetzungen dafür und potentielle Indivi- dualisierungs-Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen worden sind. Jede Philosophie hat ihren Zeitkern und ihren geschichtlichen Stellenwert und die vergangenen, gedach- ten, philosophischen Systeme sind nicht für die Zukunft geeignet.Eine vergangene Philosophie wieder aufzuwärmen, das ist so wenig möglich, wie ein altes Kunstwerk wegen des Zeitgeistes und der Einmaligkeit nochmals zu schaffen. XXV.) Es ist weniger das genialische eines Goethes, Mozarts, * Siehe auch Das leben Das Leben ist ihr Widerspruch XXVI.) Die Gotik als genialer Baustil entstand und wurde erst gelebt von den ständigen Verbesserungen des Jetzigen, was
XXVII.) Gross sind nur die Zeiten, welche Entwicklungszeiten waren. Es ist das Zeitlose im Zeitlichen, das Ungegenständ- XXVIII.) Es gibt dann keine Arbeits-, Sonn-, Urlaubs-, Feier-, Brücken-, All- oder nur Dienstage und feste Arbeitszeiten * 1.) Siehe auch Evolutionäre Allzeit-Jetzt-Lebens-Leerzeiten-Nutzung 2.) Siehe auch Individualgeschichtlichkeit 3. Siehe auch " Im Entwicklungsleben gibt es keine Nebensachen und im Kleinsten ist das Grosse gegeben in Vom Beruf zur Berufung XXIX.) Nur das eigene, individuelle macht die bleibende, tragende Grösse des einzelnen Menschen aus. Nur die Ausdauer der ständigen Individualisierungs-Nachbesserung ist das einzige Genie (gotisches Lernprinzip). Jedes Einzelent- wicklungsleben hinterlässt einen grossen Fingerabdruck auf der Seite der menschlichen Entwicklung. Wer anderen bei der Entwicklung hilft, sollte man auch gross nennen, weil Entwicklung das Einzige ist, was bleibt. Was auf die Mittelbar- keit gerichtet ist, kann niemals gross sein. Ein grosser Geist muss auch nach und nach die Welt überwinden. Wer Grosses vor hat, braucht den Blick für das Ganze. Grösse gibt es nur gegen die Welt als Standpunkt ausserhalb der vorherrschen- den Gesellschaftsordnung des Alltäglichen, Zeitgeistigen und Meinungsmachenden und nicht mit der Welt. Ob je- mand als Grosser genannt wird, ist auch davon abhängig, von wem er seine Selbstbestätigung erhält; vom gesell- schaftlichen Kollektiv oder vom Selbst her, was im religi- ösen Duktus " Gott " genannt wird. Wenn der Einzelne sich nicht mehr seine Bestätigung von oben, sondern von unten geben lässt, hört er auf als einzelner (grosser) Mensch zu existieren. Der Mensch darf sich nicht auf Kultur und das Bewusstsein begründen und sein Selbstbewusstsein und seinen Wert davon abhängig machen, weil das einer anderen Begründung bedarf. Kultur und Bewusstsein sind nur ein Ausschnitt und umfassen nicht das Ganze. Auch ist alles Grosse immer einfach. Deshalb ist Einfachheit das Resultat und die Vollendung der Reife.Gross ist nur, wer für die Ewigkeit arbeitet. Ohne jeden Grossen die Welt unvollstän- dig erscheint. Der Grosse geht als stilles Vorbild seinen Weg und das Volk wird darin erzogen*. *1.) So wir wir sind, ist die Welt. Jeder Mensch ist sein eigenes Uni- versum und bewegt sich dem geistigen Weltzentrum parallel. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird zum Mittelpunkt für die Anderen.Der Einzelne geht seinen Weg und die anderen werden darin mitgezogen und erzogen. Weil dieser Entwicklungs-Individualisie- rungs-Leben-Weg auch nach- weislich zu Ende gegangen wurde und weiter gegangen wird, weil sich ein Einzelner bis in die Wurzeln in allen Lebensbe- reichen umgestaltet hat, hat er wirkungspotentiell "theo- logisch" den Nachfolgeweg als Unmittelbarkeit für die an- deren frei gemacht und ohne dafür zu kämpfen,diese sich selbst- verstärkend auf geistigen Fernwirkungswege fortsetzt.Was er sagt wird gemacht und er ist machtvoller als alles Geld der Welt. 2.) Wenn einer den Weg gegangen ist, hat er ihn frei gemacht für andere als das wissenschaftliche Spiegelbild der Relativitätstheorie von Albert Einstein. Es wurde (Entwicklungs)raum als physische Realität geschaffen, der vorher nicht da war und erst diese Raumex- pansionsmagie gibt jedem die Chance, in den (Vorbild)kraftraum einzutreten wenn diese auch das praktische Moment der Verände- rung beinhaltet, diese transzendierende Möglichkeit (durch Selbst- entwicklung) für noch Grösseres wahrzunehmen. Der Raum ist nicht begrenzt, sondern so gross, wie der gedacht werden kann. Es ist weniger die Kunst des Möglichen, sondern im Rahmen des Möglichen, wozu ich auch wirklich reifebereit bin als eine neue Kulturkategorie des Kulturlernens,wo ich meiner Lebenswelt in der Auseinander- setzungs-Überwindung gegenübertrete und Kultur schaffe. 3.) Es ist immer die Gretchenfrage, wie hälst du es selbst mit dem, was du verkündest. Wir verändern und verbessern als Orientierungsva- kuum die Welt nicht mit dem was wir sagen, sondern nur durch das, was wir durch den gegangenen Vorbild-Entwicklungslebensweg ge- worden oder nicht ge- worden sind. Von dem Grad der Selbstbe- herrschung wird der Grad der Gleichwilligkeit der Anderen bestimmt. Die Nach- ahmungskraft und autorative Ausformung wird erst durch die Vorbildfunktion übertragen, welche in die Vorbildform reingelegt wurde,sich selber wirkend ist, die Reife für den Einzelnen geschaffen hat und den Nachahmungsreiz ausmacht. Die abstrakte Wahrheit, die mir einer erzählt ist nur soviel wahr wie sie durch das Leben des Einzelnen gegangen ist. Weil jeder Mensch ein Teil der Menschheit eines univer- sellen Ganzheitsbewusstseins ist (Interverbundenheit) und wenn es vom Einzelnen realisiert wurde, wirkt es erst vorbildlich für das Ganze als Gemeinschaftsfeld, was als kollektives Gedächtnis bezeichnet wird,aus. Je mehr das Vorbild für das Ganze da ist und nicht nur für ein Teil (bspw. Partei, Berufsgruppe, Meinung, Welt anschauung, ein Land) umso mehr repräsentiert es das Ganze. 4.) Alleine durch seine Existenz wird er zum Vorwurf und zur per- manenten Forderung nachzuahmen und ihm nachzufolgen (weniger ein nachmachen, sondern mehr seinen eigenen Lebensweg gehen). Wer sein eigenes Leben erkannt hat, hat es für alle erkannt. Der Dichter Friedrich Schiller würde sagen; " Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er für alle erworben. Nur dieses ist der archi- medische Punkt und prima causa (Heils-,Entwicklungs-,Nachfolge-und Lebenswert), auf den es ankommt. Wenn der Mensch sich durchge- rungen und den Vorbildweg gegangen ist, ist das wie ein Tropfen, welcher ins Meer fliesst, wo das Meer sich in den Tropfen verwandelt und ein Einzelner zur Menschheit wird und nicht der Tropfen zum Meer wird. Der kleinste aller Samen kann den grössten Baum hervorbringen und ein einzig erwachter Mensch kann eine neue Menschheit entstehen lassen. Es ist die Bewahrheitung, dass "die Stillen im Lande" die lautesten Gedanken haben. Das ewige Wort wird nur in der Stille laut.
XXX.) Beim Berufs(aus)bildungs-Lebenslauf ist das Leben ein Produkt der Planung als menschliches Ermessen, gut meinend und rational wollend (traditionell begonnen und traditionell geendet). Beim Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf ist das Leben ein Produkt des Selbstvertrauens und es entwickelt sich "aus sich selbst heraus ". Ich habe z.B. * Gegenüber, was am Tage gemacht wurde, war unwichtig gegenüber XXXI.) Beim Berufs(aus)bildungs-Lebenslauf ist die höchste Karrierestufe des eingeschlagenen Berufsbildes das Ziel (Kardinal, eine Unternehmerpersönlichkeit, ein Ministeramt, Fußballstar, General, Präsident bspw. als Prominenter und * 1.) Jede Leistung des Berufs(aus)bildungs-Lebenslaufes gerät in die 2.) Siehe auch Vom statiachen Berufs-Bildungs-Lebenslauf zum dynamichen Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf XXXII.) Beim Bildung-Kultur-Lernen lernen alle Schüler das Gleiche, während beim Entwicklungs-Kultur-Lernen jeder Einzelne ein Genie der Selbstevolution zu werden zum Ziel * 1.) Das Geniale ist keine Bildungskognition, sondern hat seine 2.) Der Berufslebenslauf ist ein gesellschaftliches Spiegelbild der Her - XXXIII.) Jede Leistung des Berufs(aus)bildungs-Lebenslaufes XXXIV.) Beim Berufs(ausbildungs)lebenslauf wurde bspw. das Berufsbild " Gross- und Aussenhandelskaufmann " auf einer * Friedrich Wilhelm Heinrich Raiffeisen war ein deutscher Sozialre- XXXV.) Bei der Individuation bahnt sich das Grosse, weil eige- XXXVI.) Bei einer vorwissenschaftlichen, stichprobenartigen Bewertungsstudie nach Entwicklungskriterien von ca. 200 Biografien und Lebensläufen bekannter Persönlichkeiten, Nobelpreisträger, Politiker, Philosophen, Maler, Schrift- steller, Prominente und " Superreiche ", Militärführer, und anderer gesellschaftlich und geschichtlich, relevanter Personen (als Segen oder Fluch für die Menschheit Sinne) hat die Entwicklungslinie meistens konservativ begonnen und revolutionär /evolutionär individualgeschichtlich (als not- wendige,geschichtliche Person der Zeit) geendet. Entwick- lungsmerkmale der Kindheit und Jugend liessen sich in die Zukunft für Entwicklungs-Wahrscheinlichkeits-Aussagen extrapolieren. Aber es waren auch eine Minderanzahl von Lebensläufen,wo in der Kindheit und Jugend keine eindeu- tigen Entwicklungsparameter für die Zukunft oder etwas anderes Grosses erkennbar waren, weil dieses sich in spä- teren Jahren erst herausgebildet hat und keiner ahnte, aus welchem Holz er geschnitzt war *. * 1.) Auch wenn bspw. das Leben vieler Genies und Künstler von kurzer Dauer war (z.B. Vincent van Gogh (37 Jahre),Mozart (35 Jahre), Elvis Presley (42 Jahre), Amy Winehouse (37 Jahre), haben diese in ihrem Leben Sinnspuren hinterlassen oder sogar zeitloses und Blei- bendes geschaffen. Aber auch gibt es viele Beispiele, wo die Lebens-Sinnleistung erst im hohen Alter geschaffen wurde (Georg Bernard Shaw 94 Jahre, Immanuel Kant 80 Jahre oder einfach nur " Lis Kirkby hat ihren Doktor im " zarten Alter von 92 Jahren gemacht "). 2.) Es gibt Genies, die jedem aufgetan sind, in jedem Alter und in jeder Epoche des Lebens wie bspw. Homer, Shakespeare, Goethe, Balzac, Tolstoi und dann gibt es wieder andere, die sich erst zu bestimmter Stunde oder sogar im hohen Alter zu ihrer Bestimmung und zum eigenen Lebensweg erschliessen. Die ersten 70 Jahre gab es keine besonderen Auffälligkeiten und es entscheidet sich dann in einigen Lebensjahren oder nur einen geschichtlichen Augenblick. Dort be- kommt das Leben dann seinen Sinn.Siehe Textfortsetzung in evolutio- näre Altjugend 3.) Stendahl hatte mit 26 Jahren schon ähnlich wie Karl Marx oder XXXVII.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen schlinge ich Biografien über Genies in mich hinein und bin davon gefesselt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen beginne ich selbst ein Genie der Selbstevolution zu werden. XXXVIII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird von geist- und ge- XLIX.) Bildungs-Kultur-Lernen gilt für normal begabte Kinder. Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt für potentielle " Genies der Selbstevolution " welche im vorherrschenden Bildungssys- tem aber keinen Platz finden und die Schule für die ein Gräuel ist. XL.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen hat die IT-und Internetwelt viele künstliche Genies hervorgebracht. Wenn ein Genie beim Entwicklungs-Kultur-Lernen in die Welt geboren wird, treibt es die menschliche Entwicklung voran. Es ist nicht da, um mit dem Glück hausieren zu gehen, auch wenn es Elend über eine ganze Generation bringt. Bewusstsein gründet sich auf Leiden und umso mehr Bewusstsein, umso gewaltiger das Leiden. XLI) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird das Genie z.B. Jo- * Die Weimarer Klassiker z.B. einseitig vermittelt. Einerseits sind die Bildungsinhalte sind noch das bürgerliche Kulturideal vom allsei- tigen befreiten Menschen im 18.und zu Beginn des 19.Jahrhun- XLII.) Genieentwicklung lässt sich nach dem evolutionären Gottesverständnis eines Meister Eckhart auch religiös interpretieren. Jeder Einzelne ist vor Gott gestellt, weil Gott in jedem sich werden will. Gott wirkt sich selbst, sucht nichts ausserhalb seiner selbst und durchwirkt die Welt in dem Entwicklungsprozess geschehen und deshalb ist Gott nahe. Durch mein Leben bin ich Gott unmittelbar. In der Entwick- lung wird Gott erst Mensch. Gott muss Mensch werden, um selbst sein und selbst werden zu können und bekommt erst durch meine Entwicklung sein " Gesicht " und seinen Namen. Gott braucht mich,dass er sich werden kann. Deshalb ist Gott mir näher, als ich (" mein Ego ") mir selber bin. Wo Ent- wicklung ist, da ist auch Gott und wo Gott nicht ist, ist das Leben nicht in Ordnung (entwicklungskonform). Weil der Glaube an Gott dem Menschen in seiner Entwicklungsanlage mitgegeben ist (weil ich Gott brauche, sonst kann ich nicht zum Frieden kommen),muss es ihn auch geben. Die Lebens- frage ist immer die Gottesfrage und die Gottesfrage bleibt die persönliche Entwicklungsfrage, welche im " Individuali- sierungs-Geniestreben " und nur " das Bessere zu wollen ", immer gegeben ist. Wie der Mensch ist, so ist sein Gott. Der Gottesbegriff wird aus der persönlichen Situation des Einzel- nen heraus entwickelt und damit individualisiert sich die Religion immer mehr. Wenn Gott als Lebensmittelpunkt gefunden ist, ist die Lebensfrage gelöst. Alles andere ist zweitrangig * .
XLIII.) Am südlichen Mainufer in Frankfurt am Main steht der " Ich-Denkmal-Sockel " und von jedem benutzt werden kann, um sich darauf fotografieren zu lassen mit dem Kommentar, jeder Mensch ist einzigartig *.
XLIV.) " Genialität ist Objektivität " *. * Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer. XLV.) Genies sind Getriebene des eigenen Talents. XLI.) Hänge dich nicht an ein Genie, weil dieser Weg nur alleine für ihn richtig war. XLVII.) Grosse Männer haben neben der kleinen, alltäglichen Münze noch eine besondere zur Verfügung. Sie können mit Unsterblichkeit bezahlen*. * Stefan Zweig,österreichischer Schriftsteller. XLVIII.) Die ganze Welt noch einmal schaffen, mit dem eigenen Atem zu beseelen, mit seinen eigenen Händen zu lenken, das ist das Ziel der Genies. XLIX.) Die Zukunft der Genieentwicklung ist " von es gibt L.) Jeder der etwas macht, was er von innen her machen LI.) Ein grosser (Genie)Geist muss die Welt überwinden und LII.) " Es ist nichts gross als das Wahre, und das kleinste Wahre ist gross " *. * Johann Wolfgang von Goethe. LIII.) " Alle aussergewöhnlichen Menschen, die ich je getroffen habe, waren ihrer eigenen Meinung nach gar nicht aussergewöhnlich" *. * Thomas Woodrow Wilson, amerikanischer Politiker der Demokra- tischen Partei und 28. US-Präsident. LIV.) " Die meisten grossen Taten und grossen Gedanken haben meistens einen belächelnswerten Anfang " *. * Albert Camus (1913 – 1960), Schriftsteller und Philosoph. LV.) Alles Grosse ist einfach. Der Ursprung von etwas Grossem ist meistens etwas Kleines. LVI.)" Vielleicht bin ich ein Maler für Menschen, die noch nicht geboren sind. So wie Jesus der ebenfalls seiner Zeit voraus gewesen war " *. * Vincent van Gogh. LVII.) Nach dem Philosophen Arthur Schopenhauer ist jedes LVIII.) " Alle Grossen waren einmal Kinder " *. * Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Pilot. LIX.) " Aber nicht das Genie ist 100 Jahre seiner Zeit voraus, sondern der Durchschnittsmensch ist um 100 Jahre hinter ihr zurück "*. * Robert Musil, österreichischer Schriftsteller. LX.) " Genius ist ewige Geduld " *. * Michelangelo Buonarroti, italienischer Maler der Hochrenaissance, Bildhauer, Architekt, Dichter und Ingenieur. LXI.) Das Genie geht seinen Weg und das Volk wird darin erzogen. LXII.) Ein grosser Mensch, ohne diesen die Welt unvollständig erscheint. LXIII.) Genies sind immer im Werden, besonders nach dem Tod. Oft kannten die Zeitgenossen ihre Werke nicht. LXIV.) Das Genie ist geschützt, weil Gott der Welt etwas Grosses geben will, was die Menschheit weiter bringt. LXV.) " Menschen die natürlich und kindlicher Natur sind, sollte man Genies nennen. Geniale Naturen erleben eine wiederholte Pubertät, während andere Menschen nur einmal jung sind. LVI.) Nach dem Dichter Friedrich Schiller muss jedes Genie LVII.) "Aufrichtigkeit ist die Quelle aller Genialität *". * Ludwig Börne. LVIII.) Und es scheint ja etwas dran zu sein: Ob Mozart, Beethoven oder die Beatles – alle haben ihre großen Werke (durch Ausdauer) zustande gebracht, nachdem sie fünf- LIX.) Viele wären es gerne. So manche sind es ganz subjektiv. Doch objektiv betrachtet ist " Genie " ein rares Gut. LXX.) Beim Bildungstalent heisst es " Beherrsche Dich“ und beim Entwicklungsgenie heisst es, lasse dich gehen. LXXI.) Die Formel für die Grösse des Menschen ist "amor fati". LXXII.) In einem adligen Namen ist unbewusst der Wille enthalten sich von Geschlecht zu Geschlecht weiter zu leben. LXXIII.) Wer seinen Entwicklungs-Individualisierungsweg in der evolutionären, säkularen Nachfolge-Christi geht, wird früher oder später zu einem unsterblichen Genie. LXXIV.) " Heiligkeit und Genie entziehen sich jeder Definition"*.
LXXV " Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut zu * Vincent van Gogh. LXXVI.) " Gebt mir ein Museum, und ich werde es füllen " *. * Pablo Picasso, spanischer Maler. LXXVII.) " Nur einer von tausend Männern ist ein Führer von Männern – die anderen 999 folgen den Frauen "*. * Groucho Marx (1890-1977) US-amerikanischer Komödiant, Entertainer, Schauspieler. LXXVIII.) " Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie "*. * Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US-amerikanischer Philosoph, Unitarier, Redner, Dichter, Essayist. LXXIX.) " Gut die Zeiten, die keine Helden brauchen " *. * Berthold Brecht (1898-1956) einflussreicher deutscher Bühnen- schriftsteller, Lyriker, Dramatiker, Theaterdirektor. LXXX.) Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit *. * Erasmus von Rotterdam (1466/1469-1536) niederländischer Philologe, Philosoph. LXXXI.) Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun *. * Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller. LXXXII.) Alle sagten, es ist unmöglich. Dann kam einer, der davon nichts wusste und machte es einfach. * Quelle unbekannt. LXXXIII.) Der lange Weg zum Grossen (unsterblichen) ist der lange Weg zu mir selbst. LXXXIV.) " Es ist besser Musik zu genießen als sie zu produ- zieren. Die Genießer sind glücklicher als die Schöpfer "*.
LXXXV.) " Wenn du ein Star wirst, bis nicht du es , der sich verändert. Es sind die anderen "*. * Kirk Douglas-amerikanischer Schauspieler. LXXXVI.) " Dass nur ein einziger es entwerfen wagte, in Angriff zu nehmen und nur ein Einziger es bewältigen kann "*.
LXXXVII.) " Es gibt keine heroischen Zeitalter, es gibt nur heroische Menschen. Immer ist es der Einzelne der mitten in der Welt und nur für sich allein errichtet. Denn jeder freier * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. LXXXVIII.) " Große Männer haben neben der kleinen alltäglichen Münze noch eine besondere zur Verfügung. Sie können mit Unsterblichkeit bezahlen ". * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. LXXXIX.) Was Freud schöpferisch anblickt sieht er so, als hätte es vor ihm niemand angesehen. Wenn er denkt, vergisst er alles, was andere vor ihm über den Gegenstand gedacht haben*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller über Sigmund Freud. XC.) " Denn der Weg des Genies zu den Sternen zielend * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. XCI.) " In seinem Letzten und in seinem Verborgensten erkennt man ein Volk oder eine Stadt immer nur durch seine besten Menschen und seine geniale Naturen "*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. XCII.) "Immer muss die Menschheit aus ihren Millionen Eintagslarven den unsterblichen Typus schaffen "*. * Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. XCIII.) " Ich habe eine ganze Welt aufzubauen, aber wird mein armes Leben für so eine gewaltige Aufgabe rei- chen ? "*. * Quelle unbekannt. XCIV.) " Heldenhaftigkeit ist nicht eine Todesart, sondern eine Lebensart "*. * Gabriel Lang. XCV.) Wer das gotische Lernprinzip versteht hat sein Leben verstanden und findet " ein Genie der Selbstevolution zu sein " als nichts besonderes*. XCVI.) " Genie überdauert Schönheit"*
XCVII.) " Genie erweckt in uns allein die Frau "* * Properz Zitat. XCVIII.) " Der Tod ist die Krönung des Genies "*. * Honore de Balzac, französischer Schriftsteller. XCIX.) " Genie ist Bewusstsein der Welt "*. * Christian Friedrich Hebbel, Dramatiker und Lyriker. C.) " Gott denkt in Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen "*. * Peter Altenberg,österreichischer Schriftsteller. CI.) Wer sich heute in Wikipedia " Persönlichkeiten einer Stadt" anschaut, wird ab 1981 überwiegend Namen von Sportlern, Politiker,Künstler und Sängern finden. CII.) Obwohl die lateinische Redewendung " mens sana in sano corpere " als Vers bekannt war wird Sport- und Kör- perertüchtigung (ausser bei Sportlerkarrieren) bei den Schriftstellern, Dichtern, Philosophen, Künstlern, Malern und sonstigen vielen anderen Grossen der Menschheit mit keiner Zeile erwähnt. CIII.) Wenn das Kleinste sich mit dem Grössten vermählt, wird das Grösste geboren. Im kleinsten Punkt sammelt sich die grösste Kraft. CIV.) " Wer sich zu gross fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit grossen Aufgaben betraut zu werden " * * Jaques Tati, französischer Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur. CV.) " Entweder ich werde berüchtigt oder berühmt "*. * Wilhelm Heinrich Otto Dix war ein bedeutender deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. CVI.) Von 100 Genies gehen 99 unentdeckt zugrunde*. * Rudolf Diesel, Ingenieur. CVII.) Um das Genie zu zeigen, muss sein Gegensatz ange- CVIII.) In der vergangenen Corona-Krise ging es vielen Betrof- fenen nicht darum, Unsterbliches über die Zeit hinaus zu schaffen, sondern um das nackte, existenzielle Überleben, was man " Brot vor Geist nennt"*. * Verfasser unbekannt. CIX.) Jedes grosse Lebenswerk eines Genies endet mehr oder weniger im Barock. CX.) " Was die Evolution uns in die Gene geschrieben hat, bleibt auch unter dem Mantel von Kultur und Zivilisation lebendig "*. * Dean Harner, US-amerikanischer Genetiker und Direktor der Gen-Struktur. CXI.) Genie besteht immer darin, daß einem etwas Selbstver- ständliches zum ersten Mal einfällt*. * Hermann Bahr Zitat. CXII.) Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält*. * Georg Christoph Lichtenberg CXIII.) Das Genie hat kein Geschlecht*. * Germaine Baronin von Staël-Holstein. CXIV.) Eine Schablone schaffen, das ist Genie*. * Charles Baudelaire Zitat. CXV.) Genies sind immer im Werden, besonders nach dem Tod. Oft kannten die Zeitgenossen ihre Werke nicht. CXVI.) Jedem Einfall geht eine geistige Mühearbeit mit vielen Irrtümern voraus. CXVII.) Genies sind etwas einfaches,daher sehr selten. CXVIII.) Genies können nicht zuhören und im Unterricht sich konzentrieren, weil sie Autodidakten sind. CXIX.) Die eingeborene, gotische Natur Goethes hat den Faust hervorgebracht. CXX.) "Ein wahrer Künstler wird eher seine Frau barfuß laufen lassen und seine Mutter muss noch mit 78 Jahren Geld verdie- nen, dass er an nichts anderes arbeiten kann als an seiner Kunst"*. * Verfasser unbekannt.
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