61.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- Ausdauerlernen.
Ausdauer-Begriffserläuterung.
I.) Ausdauer ist " Hinfallen, aufstehen, Krone wieder zurecht rücken und weitergehen ". Es ist der Kreislauf des Suchens, Findens, Ver- lierens und wieder neu Beginnens. Es bedeutet Ausdauerlernen be- deutet auch ständig nachbessern, den eingeschlagenen weg korri- gieren, von einer Irrtumswahr- heit zum nächsten Irrtum schreiten. Nur die Ausdauer der ständigen Individualisierungs-Nachbesserung und das nicht aufgeben ist oft das einzige Genie. Der kleine Unterschied zwischen einem Verlierer und einem Sieger besteht aus einem Prozent Genie, dem Geld und gesellschaftlichen Bezie- hungen, aber zu 99 Prozent (Symbolzahl) aus Beharlichkeits-, Gedulds-, Durchhalte- und krisenresistentes Ausdauerver- mögen als auch der Glaube an sich selbst.Grosses voll- bringt man nicht mit viel Kraft, sondern mit Ausdauer. Talent ist viel, aber Ausdauer ist alles. (Langzeit)ausdauer und die Be- herrschung bilden in diesem Zusammenhang ein Geschwis- terpaar. II.) Ausdauer bedeutet oft alleine dazustehen und die Dis- ziplinierungskraft aufzubringen, seinen Entwicklungs-Indi- vidualisierungsweg allen Versuchungen und Widerständen zum Trotz ohne ein warum " die Fahne hochhalten " und weiterzugehen. Ab dem Entwicklungsreifezeitpunkt-Nr.782 gibt es keine Entwicklung mehr zurück. Das bedeutet auch im Extremfall bspw.auch nach 20 Jahren geduldiger Vorarbeit als Inkubationszeit des Verwirklichungszeitraumes immer noch sein Ziel weiter verfolgen, obwohl man sich jeden Tag fast am Ziel erwähnt und es oft nur " irgendwie und geradeso " noch weitergeht. Obwohl noch keinen Erfolg, keine Aner- kennung oder eine Problemlösung für die unterirdisch ge- leistete Mühe in Sicht, ist der Glaube an sich selbst und an seine Entwicklungsbestimmung das, was trägt und weiter- führt. Der Glaube an sich selbst bedeutet eine nie zu erlah- mende Ausdauer und weitermachen mit dem Weitermachen und nicht mehr darüber nachdenken als " Durchhaltebiss ", wo ich mich gehen lassen, aufgeben oder anpassen will, bis ich meine Ziele erreicht habe. Es ist nicht nach rechts oder nach links schauen, sondern nur vorwärts, vorwärts und immer wieder vorwärts, bis je nach Grösse der Zielsetzung meine Idee das Land oder sogar die Welt erobert hat. III.) Wenn ich den Reife-Durchbruch-Zeitpunkt vorher ge- kannt hätte, hätte ich wahrscheinlich erst gar nicht ange- fangen. Es ist das Stehvermögen eines Hausierers zu be- sitzen, ein von Haus zu Haus gehender Händler der nicht weiss, ob er beim zweiten und beim vierzigsten Hausbesuch zum Abschlusserfolg gelangt, aber beseelt ist von der Vision, dass er einmal ein grosser Kaufmann sein wird. Es gibt mehr Menschen die nur kapitulieren und aufgeben als solche, die scheitern und nicht mehr weiter wissen. IV.) Nicht für das Beginnen oder nur für eine bestimmte Zeit, sondern einzig und alleine für das geduldige Durchhalten das Vorliegende zum Ende zu bringen wird man belohnt. Mit Mut fangen meistens die schönsten Geschichten an. Zu beginnen ist gut, das Angefangene zu Ende zu bringen ist besser. Die ersten Schritte sind wertlos, wenn nicht bis zum Ende wei- ter gemacht wird. Es ist das Letzte geben, um das Letzte zu überwinden. Wenn man glaubt, es sei das Ende, ist es nur ein neuer Anfang und kann nichts machen, als nur weiter. Auch ein Rückgang und Rückfall wird als Entwicklungsfortschritt als neuer Anfang verstanden, um dieses Mal " über die nächste Entwicklungs- hürde zu kommen" und Rückschläge werden als Ritterschläge interpretiert. Die Geduld verbietet zu bewerten und voreilige Schlussfolgerungen zu ziehen. Es ist die Übung der Ausdauer als Durchhaltevermögen in Ver- bindung mit Selbstdisziplin. Nur der hält alles aus, der alles als notwendiger, entwicklungsdienlicher Übergang erkennt. Die Ausdauergeduld zu haben seine Irrtümer einzugestehen adelt erst die Ausdauer. Nicht für das Beginnen, sondern einzig und alleine für das Durchhalten wird man belohnt. V.) Ohne Kampf kein Sieg ! Nur die Hartnäckigsten gewinnen die Schlachten. Beharrlichkeit als Willenskraft überwindet alles. Wer ständig weitermacht mit dem Weitermachen, das bisherige Beste immer weiter verbessert, das Vorliegende für ihn das Nächste ist, das Aufgeben, weil sein Ziel vor Augen ihn nicht in Frage kommt, gibt nicht nur sein Bestes, sondern wird in seiner Sache immer als Sieger hervorgehen und hätte noch nicht einmal etwas dagegen tun können. Es gibt nie- manden, der nicht einmal seine Stunde und seinen grossen Moment hätte. Der Erfolgreiche hat nie aufgegeben und nur die Aus- dauer das ist, was seinen Erfolg ausmacht. Jeder, der für etwas kämpft und an seine Sache geglaubt hat, ist früher oder später die Avantgarde. Wenn der Ausdruckswille stark genug ist, stellt sich die formale Wirkung von selbst ein. Wer nicht aufgibt, verliert nie. Der (Durchhalte)schmerz ist nur vorübergehend wie es so schön im Sprichwort heisst, aber der Stolz und der Ruhm ist ewig. VI.) Aus der Entwicklungsbrille betrachtet ist alles, was bis- her geschehen war, entwicklungsnotwendig gewesen und was früher gewesen war,kann einen nicht wieder einholen noch auf seinem Weg aufhalten, weil es eine Entwicklung zurück nicht gibt. In diesem persönlichen Entwicklungsweg als der Weg zum Selbst-Werde-Sein ist alles Notwendige als auch die Kraft zum Durchhalten bis zum Ende des Weges mit- gegeben(alles nicht mitgegebene ist überflüssig). Jeder Mensch besitzt für seinen Lebensweg das bestimmte Maß an Lebens-,Willens-, Vor- stellungs-und Ausdauerkraft, Lebens- zeit als auch die Mittel und Lebensumstände,um den persön- lichen Entwicklungs-Individualisierungsweg auch zu gehen. Der Entwicklungsweg weist immer den Weg zum Besserem (" wie von einer unsichtbaren Hand geführt"), ist auflösungs- orientiert und schöpferisch zugleich und in seiner Wege-Rich- tung entfällt jeder Lebenswiderstand.Wo ich Entwicklungs- mut bewie- sen habe und ins Ungewisse gegangen bin, wur- de mein Lebensgrundvertrauen durch Besseres belohnt. VII.) Bildungs-Kultur-Lernen ist einen Kinder- und Jugend- traum zu haben, aber nicht den Entwicklungsmut, die notwendige Ausdauer und den " Durchsetzungsbiss" der Realisierung für diesen Traum zu haben. Weil das Lebensgrundvertrauen fehlt, ist die Bereitschaft sich der Unsicherheits- und Ungewissheitsspannung auszusetzen " gleich Null " und die vermeintlich, sichere Seite der sozia- lisierten kleinbürgerlichen Anpassung wird nicht aufgegeben (ich will wissen, wie es weiter geht). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist seinen Kindertraum und das Ideal der Jugend zu verwirklichen mit der Durchsetzungsernsthaftigkeit allen Schwierigkeiten, Krisen, Selbstzweifeln und Ungewissheiten und auch noch im " hohen Alter " zum Trotz. " Einen guten Seemann erkennt man erst bei schlechtem Wetter ". Es ist in Anlehnung an Walt Disney, dass alle Träume wahr werden können, wenn wir den Mut und das Ausdauervermögen ha- ben, ihnen zu folgen, weil es keinen gibt, der nicht einmal seine Stunde hat, weil wir zum Sieger geboren sind. Es wird mit einem Zukunfts-Selbstvertrauen gelebt, wenn einmal die Welt verlassen wird, diese ein wenig durch mich besser geworden ist und ich auch noch daran schuld bin (ich ver- traue, wie es weitergeht). VIII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist viel Ausdauergeduld nötig, bis sich der sportliche Erfolg einstellt, um die Nieder- lagen, Verletzungen etc. zu verarbeiten und um nicht aufzugeben. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist bis zur Entwicklungsreife eine nie erlahmende Ausdauer nötig, bis sich der Entwicklungserfolg einstellt. Beim Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf benötige ich, bis ich am Berufungsziel angelangt bin, " den langen Atem ", die Ausdauer, die Geduld und " den Sieger-und Finisherglauben eines Langstreckenläufers
11.) " Fang nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen " *. * Marcus Tuillus Cicero, römischer Staatsmann, Schriftsteller und Philosoph. 12.)" Geduld haben müssen ist oft ein langsamer, aber höchstverläss- licher Baumeister " *. * Quelle unbekannt. 13.) Ausdauer ohne innere Überzeugung für seine Sache ist kraft- und wirkungslos. 14.) Ausdauer-Gedulds-Leidensfähigkeit ist eine Sache zu Ende zu bringen,ohne ständig daran zu denken. 15.) Ausdauer ist tätiges Abwarten der Reife im alleine-gelassen-sein. 16.) " Es bleibt einem Jeden immer noch soviel Kraft das auszuführen, wovon der überzeugt ist " *. * Johann Wolfgang Goethe, deutscher Dichter und Naturforscher. 17.) Ein Jegliches hat seine Zeit, wie der Reformator Martin Luther zu sagen pflegte. 18.) " Genius ist ewige Geduld "*. * Michelangelo Buonarroti, italienischer Maler der Hochrenaissance, 19.) " Menschen fragen manchmal, was Mönche in einem Kloster tun. Die Antwort lautet: Wir fallen und stehen auf, wir fallen und stehen auf, und abermals fallen wir und stehen wieder auf. Und wir finden die Stärke aufzustehen, indem wir Gott unsere Schwäche bekennen " *. * Pachomios der Ältere, oder der Große ist ein christlicher Heiliger. Er war ägyptischer Mönch und Gründer der ersten christlichen Klöster.
* Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker.
*Deutsches Sprichwort.
* Charles Haddon Spurgeon (1834 - 1892), englischer Theologe, Baptistenprediger.
II.)Alle grossen und neuen Ideen, die ihrer Zeit voraus wa- 27.) "Ausdauer wird früher oder später immer belohnt, meistens später " * .
28.) Entwicklung bleibt eine Gradwanderung " zwischen einem Denkmal und einem Nobody ". Wer nicht durchhält, fällt in das anonyme, angepasste Gesellschaftskollektiv zurück.
|
![]() |
Die an dieser Stelle vorgesehenen Inhalte können aufgrund Ihrer aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden.
Diese Webseite bietet möglicherweise Inhalte oder Funktionalitäten an, die von Drittanbietern eigenverantwortlich zur Verfügung gestellt werden. Diese Drittanbieter können eigene Cookies setzen, z.B. um die Nutzeraktivität zu verfolgen oder ihre Angebote zu personalisieren und zu optimieren.
Diese Webseite verwendet Cookies, um Besuchern ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Bestimmte Inhalte von Drittanbietern werden nur angezeigt, wenn die entsprechende Option aktiviert ist. Die Datenverarbeitung kann dann auch in einem Drittland erfolgen. Weitere Informationen hierzu in der Datenschutzerklärung.
