23.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- eines neuen Zeitalters). 1051.) Bildungs-Kultur-Lernen kennt das "danach" sich auf den Abschlusslorbeeren ausruhen (ist die Schule aus, hört das Lernen auf). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist die ständige Flucht nach vorne antreten, weil Entwicklung keine Ruhe und Rast kennt,nie endet (lebenslanges Lernen) und Ruhe, Frieden und Freiheit aller Entwicklungs-Unruhe-Bewegung aller Suchziel-Einheit bleibt. 1052.) Bildungs-Kultur-Lernen ist über die Materie zur Geist- * I.) Die Realität wird erst durch Beobachtung geschaffen oder eine Erscheinung ist nur eine Erscheinung, wenn sie eine beobachtete Erscheinung ist, Niels Bohr, dänischer Physiker und Nobelpreis- II.) Siehe den Gliederungspunkt "Glauben und Vertrauen" in Christentum-frueher-und-heute III.) Siehe auch ,,Rezension Salutogenese, Geist-,Gebets- und Glaubensheilungen in http://www.die-gotische-kathedrale.de/Entwicklungsgotik-1 IV.) Siehe auch Quantenwirklichkeitsbewusstsein 1053.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Wissenschaftsgeist und der gedachte Geist eines kulturellen und wissenschaftlichen Erbes (Selbstauflösung des Geistes). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Geist und die Unmittelbarkeit des Menschen selbst, mehr als wir wissen können,Mystik als persönliches Gottesverhältnis, das Individuallogos und Unsterbliche des Menschen, welches zur Entfaltung drängt (Geist der selig macht). 1054.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen macht das "Budden- 1055.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird vermittelt, dass man " auf diese Steine bauen und vertrauen kann" (Weltge- bäude+Weltsicherheit ).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen lernt man nach einer Finanz,-Lebens- und Glaubens- krise, nachdem dieses alles zusammengestürzt ist, nur auf "diese Steine kannst du bauen" und vertrauen (Gebäude der gotischen Kathedrale)*. * Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Aufbruch, himmelwärts und nach den Sternen geifen. Deshalb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als Ausdruck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip,weil bei Entwicklungs-Individualisierungs-Reife (Nr.782) jeder das Gefühl vermittelt bekommt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich zu Hause angekommen ist. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangsportale der gotischen Kathedrale für mich. Mit dem Münster fing es an und mit dem Münster hört es auf. Es ist seine Entwick- lungszukunft in der evolutionären Nachfolge Christi zu gestalten. 1056.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen erfahre ich, dass im 1057.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird der Mensch von seinen "menschlichen Trieben" her begriffen (Naturgesetz). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird der Mensch von sei- nem "Entwicklungsstreben" her begriffen (über dem Ent- wicklungsgesetz). 1058.) Bildungs-Kultur-Lernen hat mehr wissenschaftliches Interesse. Entwicklungs-Kultur-Lernen hat mehr therapeu- tisches Interesse. 1059.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen haben romantische Vorstellungen und irrationale Ideologien in der deutschen Geschichte oft zu katastrophalen Verhältnissen und meis- tens ins Chaos geführt und dass die idealistischen Philoso- phien mit ihrem weltfremden Idealismus mehr Unheil über die Menschen gebracht haben als brutale Realpolitiker und ungezügelte Idealisierung zur Selbstzerstörung geführt hat. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen geht spätestens an der Front jegliche Illusion verloren und jeder wünscht sich "ein so etwas" nie wieder,obwohl es viele gab, die zuvor gewarnt haben. 1060.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es, dass der gescheiterte historische Materialismus die einzige und gültige Interpretation der Geschichte sei und die dialekti-sche Beziehung zwischen Bewusstsein und Materialismus war Karl Marx (der Träumer aus Trier) grösste Tat als gigan- tischer Versuch Gott zu materialisieren, Wissenschaft in Glauben umzuwandeln und Religion auf den menschlichen Kern zu reduzieren (der Mensch macht Entwicklung). Er wollte den Gegensatz von Arbeit und Freizeit aufheben, weil der unentfremdende Arbeiter in allem was er tut sich selbst jederzeit verwirklicht. Er war ein spekulativer Theoretiker und versuchte mit der Metaphysik der Materie die Materie zu vergeistigen. Das Ideelle war für Marx umgesetztes Mate- rielles, während bei seinem Lehrer dem Philosophen Hegel der Denk-und Auseinander-Entwicklungsprozess es ist, welcher selbstschöpferisch die äussere Erscheinung bildet (die Entwicklung macht den Menschen).Die marxsche Syn- these aus Kapitalismus und dessen innerer Widersprüch- lichkeit wurde zum Sozialismus.Nicht Kanzler,Könige oder Konzile drehen am Rad der Geschichte, sondern Wirtschafts- kapitäne. Im Ergebnis haben sich Karl Marx Kernaussagen aber in der Lebenspraxis als falsch erwiesen und hat sich in die Geschichte der fatalen Irrtümer eingereiht. Beim Ent- wicklungs-Kultur-Lernen heisst es die dialektische Beziehung zwischen Entwicklungsbewusstsein und Materialismus in *I.)Karl Marx ging in seiner Gesellschaftstheorie davon aus, dass im Zuge der Entfredmung des Arbeiters durch den Zwangsverkauf der Arbeitskraft in der kapitalsitichen Gesellschaft der Religion die Funktion zufalle, diese Entfremdung durch religiösen Trost und Jenseitsorientierung zu überdecken (Kompensationsfunktion). II.)Die grosse Periode des Marxismus umfasst 150 Jahre, vom Aufstieg bis zum Verfall. III.) Die Philosophen Marx oder Schopenhauer hatte ihre Weltan- IV.) Echte Marxisten meinen, der Marxismus sei nur vorübergehend besiegt, weil er die höhere Moral repräsentiere und deshalb die ewige Wahrheit am Himmel beanspruche. Alle Weltverbesserer bezeichnen sich als Sozialisten. V.) In China hat die Marktwirtschaft eine grössere Priorität als die Gedanken von Karl Marx. VI.) Im Wesentlichen geht es ist um die Feststellung Meister Eckharts, dass jedes Ding, jeder Begriff, jede Situation, jeder Eindruck, jede Lebenslage, jede Erfahrung, jede Lebensdisharmonie, jeder Konsum, jede Technik, jede Unterhaltung, jedes Problem und Krise, jede gute oder schlechte Handlung, jeder Lebensdruck, jedes Erlebnis, jede Bewertung, jede Empfindung, jedes Opfer,jede menschliche Be- VII.) Es ist eine höhere Entwicklungsstufe der Materie als verdichteter, gebundener Geist und Verhüllungswahrheit, welcher für den Geist geschaffen wurde, um sich von ihr zu befreien und damit das alte, egoistische, kapitalistische Materialismus-Ding-Haben-Verständnis VIII.) Für Karl Marx war der wahre Motor der Geschichte die materi- ellen Verhältnisse und jede Geschichtsepoche verdanke ihren Cha- rakter den vorherrschenden wirtschaftlichen Verhältnissen.Die Individualverantwortung des Philosophen Hegels setzte er die Staatsverantwortung für den Einzelnen entgegen. Marx übernahm das hegelsche Geschichtsbild vom stufenweise Fortschreiten zum Endziel hin, doch nicht der Weltgeist, sondern die materiellen, wirtschaftlichen Verhältnisse vor allem die Produktivkräfte sei der Motor der Geschichte. Es war die Hegelsche Philosphie des Geistes * Wir befinden uns zur Zeit in einem epochalen Zeitenwandel des Umbruchs. Die technische, wirtschaftliche, materielle Entwicklung IX.) Feuerbach, Marx, Freud und andere hatten den Rückgang des Glaubens schon lange prognostiziert; die Säkularisierung der Welt schien Gott überflüssig zu machen. Stattdessen erleben wir eine Renaissance der Religiosität, Spiritualität und Sinnsuche: 43% der Bevölkerung bezeichnen sich durchaus als "religiös" und nur 8% erklären, keine Religion zu benötigen. Die Abkehr von den etablierten Kirchen verrät aber etwas von der Veränderung des Inhalts und des Vollzugs von Glauben. 1061.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen zogen sich die Klassiker Herder, Goethe, Schiller usw. von ihrem gefährlichen, ver- zehrenden Feuer des Sturm- und Drang zurück und nahmen dankbar die Protektion der kulturell aufgeschlossenen Herzöge in Weimar an. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bleibt die Zielspannung der Sturm-und Drangideale bis zur Verwirklichung weiter auch im gereiften Alter noch be- stehen, welche aber in geordneten Bahnen abläuft und nicht abgebrochen oder aufgegeben wird. Die Lebensspannung wird durch weitere Aufgaben, sportliche Betätigung, Disziplinierung und insbesondere den Vertrauensglauben (Siehe Gliederungspunkt Glauben +Vertrauen) an seine Sache aufrecht erhalten. 1062.) Wer beim Bildungs-Kultur-Lernen studiert, wird am Ende zu einem Akademiker (Bildungsgrad, künstlich, abge- hoben). Stolz sein kann beim Entwicklungs-Kultur-Lernen, 1063.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen danke ich, dass ich gesund bin und für ein langes Leben. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen danke ich, für die vielen Möglichkeiten der Irrungen, dass ich mich weiter von Irrtum zu Irrtum hoch- irren und kämpfen darf und insbesondere Unsterblichkeit gelernt habe*. * I.) Siehe auch Nr.243 +Nr.247 "Eine neue Einsicht ist der Tod des Irrtums"in Kulturlernen-6 II.) Sihe auch evolutionäre Altjugend 1064.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist Kunst geschaffenes, künstliches in einer ästhetischen Funktion, eine krea- * Siehe auch Nr.59 "Museumskunst" in Kulturlernen-3 und Nr.85 in Kulturlernen-3 1065.) Der Blick beim Bildungs-Kultur-Lernen ist nach aus- sen auf den anderen Menschen gerichtet, wo der Mensch anderen Menschen begegnet. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Blick nach innen gerichtet, wo der Mensch sich selbst begegnet.Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir. 1066.) Wer beim Bildungs-Kultur-Lernen Karriere machen will, wird Professor an einer Hochschule Karrierelebens- lauf). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen beschränkt sich die Karriere auf einen "ewigen Studenten" (Lebenskünstler) eines Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslaufes*. *I.) Künstler sind ewig Wandernde und Suchende. II.) Es ist viel leichter eine Professur zu erlangen oder Vorstandsmit- glied zu werden als ein Mensch zu werden. III.) Als Gesellschaftkritiker und Weltverbesserer hat er keine Chance für einen akademische Laufbahn. IV.) Die weltweite Internetvernetzung erlaubt es, was als eine höhere technische Entwicklungsstufe der Ideenverbreitung weltweit ein- 1067.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen beruht alles menschliche Wissen (Wissenschaft) auf der Mathematik (Siehe auch den Gliderungspunkt "Wissenschaft ist immer Mathematik" (Wissenschaft und Technik). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen beruht alles menschliche Wissen auf Frieden in Anlehnung an den des Satz des Kirchenlehrers Augustinus " Wer seinen Frieden gefunden hat d.h., wer " Gott " geschaut hat (Gott ist identisch mit Frieden und mit dem Begriffs- wesen mitgesetzt und deshalb bringt Frieden Heil), in allem seine Ruhe gefunden hat und immer wieder neu findet, nichts mehr dazu lernen braucht,weil er deshalb alles Wis- sen, Verstehen und Können in der Unmittelbarkeit gelernt hat, was es zu lernen gibt und alle Fragen beantwortet sind. Siehe Textfortsetzung den Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute 1068.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wissen wir heute eigentlich gar nicht mehr und glauben nur zu wissen, wozu erzogen werden soll. Für gesellschaftliche Werte, für eine vorbestimmte Lebensrolle, Qualifikationen für den Arbeits- 1069.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist jede neue wis- senschaftliche Erkenntnis ein menschlicher Fortschritt. 1070.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen: Goethe und Johann Peter Eckermann, enger Vertrauter Goethes im Gespräch: Professoren predigen immer über alte Lehren, obwohl diese längst durch neue Erkenntnisse widerlegt worden sind.Diese Leute geben den Irrtum weiter, weil sie diesem ihre Existenz verdanken. Sie müssten umlernen, aber das ist eine unan- genehme Sache (und mit der Existenz verbunden). Beim Ent- wicklungs-Kultur-Lernen fragte Eckermann den Dichter, weiter, wie können ihre Erkenntnisse die Wahrheit beweisen, da der Grund der Lehre der Falsche sei. Sie beweisen auch die Wahrheit nicht, antwortete Goethe, sondern es liegt ihnen nur daran, ihre Meinung zu beweisen. 1071.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Kluge selten *I.) Professoren gibt es so viele wie Sand am Meer, aber so einer wie ich gibt es nur einmal; unersetzbar, nicht austauschbar und für die Welt notwendig. II.) Die weltweite Internet-Vernetzung erlaubt es, was als eine höhere technische Entwicklungsstufe der Ideenverbreitung weltweit ein- gestuft wird, dass z.B. ein heute noch Unbekannter, aus einfachen Verhältnissen wie " ein Phönix aus der Asche empor steigt ", im ge- 1072.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen existiert alle Materie erst in meiner Vorstellung als abstraktes Denken. Beim Entwick- 1073.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es der Geist 1074.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird das Glück des Menschen in der äusseren Mit-und Umwelt, bei Anderen 34 Glücksaphorismen und Weisheiten. 1.) Nur der ist wirklich reich (glücklich),durch den andere reicher 2.) Das Glück besteht hauptsächlich darin seinen Frieden gefunden zu haben und nicht in erster Linie viel zu haben. 3.) Obwohl der Mensch nach Glück sucht, findet er allzu oft nur Befriedigung. 4.) Glück ist nicht an Bedingungen gebunden.Erfolgreich ist der Mensch, wenn er zufrieden ist und zu seinem inneren Frieden in der permanenten Auseinandersetzung findet.Siehe Textfortsetzung den Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute 5.) Bonheur heisst übersetzt gute Stunde. Deshalb sind das Glücklich- sein nur Ruhemomente. 6.) Glücklich ist der Mensch erst, wenn er gelernt hat, sein eigenes Leben zu leben. 7.) Glück kann man nicht besitzen, sondern nur glücklich sein. 8.) Glücklich machen macht glücklich. 9.) Das Glück ist wunschlos. 10.) Allein das Studium der Individualisierungswahrheit verspricht höchstes Glück. 11.) Es wird meistens gekauft, um Glück zu finden und weniger, ob wir 12.) " Es sind nicht die Bedingungen, die dein Glück bestimmen, son- 13) "Nur wer nicht in der Zeit, sondern in der Gegenwart lebt, ist glücklich"* * Ludwig Wittgenstein,österreichisch, britischer Philosoph". 14.) "Es gibt keinen Weg zum Glücklichsein. Glücklichsein ist der Weg"*. * Gautama Buddha, indischer Avatar, Lehrer der Erleuchtung und 15.) "Wer ständig glücklichsein möchte, muss sich oft verändern"* * Konfuzius, chinesischer Weiser, Sozialphilosoph, Stifter der chinesischen Staatsreligion. 16.) Man kann niemals glücklich sein, wenn man danach strebt. 17.) "Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind". *Jean Anouilh, französischer Autor. 18.) "Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld". * Laotse, chinesischer Weiser, Philosoph, Begründer des Taoismus. " Françoise Rosay, französische Schauspielerin. 20.) Der Applaus als das oberflächliche,sich verflüchtigende, kurze Künstlerglück steht der gefundene Lebenssinn als das tiefe,bleibende 21.) Wenn dich deine Lebensgrundsätze nicht glücklich machen, dann 22.) Die Zufriedenheit bei denjenigen, die ihr Leben selbst in die Hand genommen haben, ist sehr gross. 23.) Es gib nur ein Glück und das ist, wenn einmal hingefallen, wieder 24.) Das Unglück Einzelner wird zum Glück der anderen. 25.) "Fortes fortuna adiuvat-dem Mutigen lächelt das Glück. 26.) "Was wir sind ist nichts (gemacht haben und haben), was wir * Johann Christian Friedrich Hölderlin" und das wird als 27.) "Spätes (zweites) Glück ist bestes Glück". * Halidor Laxness,isländischer Schriftsteller. 28.) Es liegt in der Philosophie des Glückes, auch im Leiden und Lebenskrisen glücklich sein zu können. 29.) Wenn ich etwas schönes erlebe oder sinnvolles tue, denke ich 30.)" Das höchte Glück besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst"*. * Jacques Rousseau, französischer Philosoph". 31.) Glücklich ist der, welcher erträgt, was nicht zu ändern ist. 32.) Die meisten meinen Glück sei eine Reaktion auf ein Ereignis (Lotteriegewinn, schöner Körper, eine gute Marathonlaufzeit) aber in Wirklichkwit ist es ein Gemüts-und Lebensgrundgefühlzustand. 33.) " Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest"* *Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, Schriftsteller. 34.) Es gibt kein Glück, was nicht dem Leid abgerungen wurde. Jedes anscheinende Unglück erweist sich im nachhinein als grösstes Glück oder .wie Shakespeare es formulierte, dass ein tiefer Fall oft zu höherem Glück führt. 1075.) Bildungs-Kultur-Lernen ist der Breiten-Erkenntnis- drang einer Weltseele. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Tiefen-Erkenntnisdrang der faustischen Seele. 1076.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen habe ich sechs Jahre Human Medizin studiert und als approbierter Arzt eine klinische Tätigkeit angenommen. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen habe ich bei einem Besuch in der Reha-Klinik mehr Selbstverbesserungspotential kennengelernt als bei zehn medizinischen Vorlesungen. 1077.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht die Wirtschaftlich- *I.) Alles was der Zeit voraus war/ist und jede Avantgarde waren/sind kommerzielle Reinfälle und Fehlinvestitionen. II.) Alle grossen und neuen Ideen galten bei den Dogmatikern, Konservativen, Beharrern, ewig Gestrigen und Fundamentalisten, meistens auch als Blasphemie, wurden als Spinner betrachtet und bekämpft (im christlichen Sinne ans Kreuz geschlagen). Wer anderen etwas vorgedacht,wird jahrelang ausgelacht (Wihelm Busch). Was heute noch (r)evolutionär klingt und "noch nicht in Tinte geronnen ist", wird in einigen Jahren eine Alltags-Lebens-Selbstverständlichkeit sein, was wie so posthum schon jeder wusste" und sich wundert, dass die Idee eigentlich nicht von ihm persönlich kam. Was einst Helden- tum war (z.B.Charles Lindbergh), ist heute alltägliche Fluggewohnheit geworden). 1078.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen genügen 6 Jahre Studium in der Humanmedizin, um als Arzt tätig zu werden (Heilung durch das Schulmedizinwissen und und ärztliche Erfah- rungskunst). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen braucht es eine lebenslange Entwicklung, wo meistens erst im gereiften Alter " Salutagenese" möglich ist (Heilung durch den Geist und Entwicklungs-Reife-Qualifikation Nr.782 *I.) Eine " Vorbildautorität als Geistheiler" ist immer mit Askese II.) Klinische Studien belegen, dass 2/3 die Patienten nach einer Geistheilung sich besser und fünf bis 10 Prozent fühlen sich sogar geheilt. Weil das " Gesund beten " noch nicht zu Ende gedacht ist, III.) Siehe auch "Rezension Salutogenese, Geist-,Gebets- und Glaubensheilungen" in Entwicklungsgotik-1 1079.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen hat die IT-und Inter- netwelt viele künstliche Genies hervorgebracht. Wenn ein Genie der Selbstevolution eim Entwicklungs-Kultur-Lernen in die Welt geboren wird, treibt es die menschliche Entwicklung voran. Es ist nicht da, um mit dem Glück hausieren zu gehen, auch wenn es Elend über eine ganze Generation bringt. Be- wusstsein gründet sich auf Leiden und umso mehr Bewusst- sein, umso gewaltiger das Leiden*. *Siehe auch Vom neuen Internet-Zeitalter zum Entwicklungs-Indivi- dualisierungs-Zeitalter 1080.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen strebt das menschliche Leben nach Lust, dem aus-und erleben und möglichst viel zu haben (Unfrieden-Goethes Faust Teil I). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen strebt alles menschliche Leben letztlich nicht nach Lust und dem noch mehr von allem, sondern nach Erlösung durch Dematerialisierung von den quälenden, unruhigen Reizuständen (Frieden- Goethes Faust Teil II)*. * Siehe auch den Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute 1081.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist das allgemeine Recht die gewollte Form des Daseins und der Staat dient dazu den Menschen vor Schaden bewahren. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist das Entwicklungs-Individual-Recht die lebens- natürliche Form des Daseins und dient dazu durch Schaden und Irrtum klug zu werden. 1082.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen glaubt und vertraut * Diese Gotikbetrachtung ist vom Geist einer Zukunftsdynamik, 1083.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen hat Gott "vor den Palästen der Macht die Kathedralen gesetzt" (Der Bau der Kathedrale und ihre mächtige Grösse wurden im Laufe tigen über das Materielle).
1084.) Das Bildungs-Kultur-Lernen hat die Bildung nötiger gung ).Entwicklungs-Kultur-Lernen hat den Menschen nötiger als die Bildung (die Entwicklungsbewegung macht den Menschen)*. * Es ist wie der Dichterfürst Goethe einmal sagte; "Du schiebst nicht, sondern du wirst geschoben".Nicht der Mensch macht Entwicklung, sondern die Entwicklung macht den Menschen" und alles von selbst (vom Selbst her) geschieht. Jeder weiss, wie um uns und bei mir selbst sich ständig alles verändert, ohne dass ich einen Finger gekrümmt habe. Wir werden von einer Wirklichkeit geführt und getragen, welche selbst zu einer neuen Wirklichkeit ohne unser Hinzutun wird. Wir werden bewegt vom Unbewegten.In der irrenden Seele (was kein Gegenstand des Bewusstseins ist) liegt das Steue- rungszentrum der menschlichen Natur. Das aber lebt nicht, was von aussen her bewegt wird. Nur das lebt, was von innen her angestossen wird. 1085.) Bildungs-Kultur-Lernen ist "Kantianer" und geht nicht über die Erfahrung hinaus und der Glauben und Gott keinen Platz hat. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist "Meister Eckharti aner", welcher erst nach der Erfahrung mit dem Glauben an Gott beginnt. 1086.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Geschichte, wo das Nati- onale zum Universalen wird wie bspw:
* Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, oder er wird nicht mehr sein, so wird der Theologe Karl Rahner SJ zitiert. 1087.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist Geschichte die Ge- bracht hat, sondern i.d.R. nur einzelne Persönlichkei- *I.) Zur Zeit ist die Frage " wer will eine geschichtliche Person wer- II.) Das Lernparadigma für das Bildungs-Kultur-Lernen ist, dass wir nur in dieser Welt leben. Das Lernparadigma für das Entwick- III.) Bildungs-Kultur-Lernen geschieht u.a. im Bildungsfach Geschichte. Entwicklungs-Kultur-Lernen geschieht durch Mutmachgeschichten. Eigentlich müsste das Fach Geschichte zweimal gelehrt werden, " die Geschichte der Menschheit " und " der Weg zur Individualgenese ". IV.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind die pädagogischen Bil- V.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Geschichtswissen. Jeder geschichtliche Vorgang ist verschieden und deshalb die Vergangenheit wenig über die Gegenwart lehrt oder wir aus der Geschichte lernen können. Das Entwicklungsgeschehen geht noch an einem vorbei und wird ver- VI.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird das von den Deutschen um das 18.Jahrhundert an Stelle des nicht vorhandenen Reiches ein Reich des Geistes der Dichter und Denker als geistiger Ersatz für eine heillose Wirklichkeit geschaffen. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird anstelle eines nicht vorhandenen " Entwicklungsreiches ", welches noch keinen bildungs- und gesellschaftlichen Wert darstellt und als überflüssige " Selbstverwirklichung und brotlose Kunst " verstanden wird ein eigenes " Entwicklungsreich " als Entwicklungsersatz ge- schaf fen, indem Einzelne ihren Entwicklungs-Individual- Geschicht- lichen Lebensweg in der Gesellschaft und im Berufsleben gehen allen Widerständen, Andersmeinungen und ökonomischen Nachteilen (z.B. Karriereverzicht) zum Trotz. VII.) Siehe auch den Gliederungspunkt: " Der geschichtliche Bil- 1088.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Wunsch das Leben zu verlängern oder sich einfreiren lassen, bis die Krankheit besiegt wure (Kryokonservierung) der Traum einer jeden Zivilisation. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen reift die Erkenntnis, dass es nur ein Leben gibt und deshalb keiner Lebensverlängerung bedarf. Das Leben und Tod werden bei der dualistischen Ganzheitstod-Theorie als zwei verschie- dene Aspekte be- trachtet, obwohl sie eins sind.Es ist ein logischer Irrtums- schluss, weil es nach Adam Riese für das Leben keinen Gegensatz (Tod) geben kann und deshalb überlebt der Mensch sein Sterben und die " so genannten Toten "nur die unsichtbaren, lebenden Anwesende sind.Der Diesseits-Jenseits-Dualismus ist im nicht-linearen Raum und der zeitlosen Dimension aufgehoben und deshalb ist natur- ge- setzmässig der Jenseitsweg als Lebensfortsetzung fest- gelegt. Wenn ein Mensch stirbt, sind die Grenzen des eindimen- sionalen Bewusstseins aufgehoben und der Geist ist frei. In der geistigen Welt gibt es weder Raum noch Zeit und daher keinen Tod. Das Leben und der Tod sind nichts anderes als nur unterschiedliche Bewusstseins-Wahrneh- mungszustände einer (Weiter)Lebens-Parallelwelt. Die indi- viduelle Entwicklung ist zeitlos, geschieht in der Zeit aber unterliegt nicht mehr der Zeit. Wir sind nicht in Zeit und Raum, sondern Zeit und Raum sind in uns. Ewigkeit ist alle Zeit und deshalb kann auch da keine Zeit eingehen. Ob eine Minute oder zehntausend Jahre sind gleich wahr. Die Selbst- identität des Mensch bleibt die Gleiche ohne Körper und der Tod wird überhaupt nicht im unsterblichen, geistigen Be- wusstsein durch die undualistische, ganzheitliche, raum- und zeitlose Sichtweise wahrgenommen. Somit wird das Leben neu definiert, welches kein Verfalldatum hat und das Leben nicht tot zu kriegen ist*. *I.) Unter Kryokonservierung (von altgriechisch) κρύος krýos „Kälte, Frost, Eis“ und lateinisch conservare „erhalten, bewahren“) versteht man das Aufbewahren von Zellen oder Gewebe durch Einfrieren in flüssigen Stickstoff. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es möglich, die Vitalität der Zellen nahezu unbegrenzt aufrechtzuerhalten, obgleich das biologische System in den Aggregatszustand eines Festkörpers übergeht. Kryokonservierung kann sowohl bei Pflanzenzellen als auch bei tierischen Zellen angewandt werden, beim Menschen zum Beispiel auch bei Blut,Spermien,Eizellen und Embryonen. Die Lagerung findet in sogenannten Kryobanken statt. II.) Man lebt nicht zweimal wie es im Sprichwort heisst, einmal physisch und das zweite Mal psychisch, sondern man lebt nur einmal. Das Leben als Einheit kann nicht medizinwissenschaftlich katego- risiert werden. III.) Ohne Dunkelfeldforschung zu betreiben, gibt nach der aristoteli- schen Logik kein Erkenntnisbewusstsein vom Leben,weil das Leben gedanklich nicht fassbar ist, gibt es folgerichtig auch kein - bewusstsein vom Tod, weil es nur Gegenstandsbewusstsein gibt und deshalb wissen die Toten gar nicht, dass sie tot sind. Es gibt keinen Bewusst-seinsmodus von Bewusstheit und Nichtbewusstheit.Wenn jemand stirbt kommt er gar nicht auf den Gedanken, gestorben und vom irdischen Körper getrennt zu sein. Dem Bewusstsein ist es un- möglich sich das Ende unseres Lebens auszudenken,weil das Leben kein Ende hat. Das Bewusstsein ist immer endloses Bewusstsein.Das Leben kann nicht sterben oder vernichtet werden, sondern nur seine Form ändern Der Baum verliert seine Blütenpracht, damit er Frucht bringen kann und die Raupe wird zum hauchdünnen Schmetterling (Metaphormose).Die menschliche Ruine (Leiche) bekommt wesent- licheren Inhalt, als die stolze Körperkultfassade, welche sie vorher war. Es muss etwas sterben, damit ich weiterleben kann. Der Dich- ter Johann Wolfgang Goethe sagte dazu treffend, dass der Tod der Kunstgriff ist, viel Leben zu haben.Das Leben hat weder Anfang noch Ende. Nur für den Körper gibt es ein Ende, weil er mit der Geburt einen Anfang hatte und jeder Anfang auch ein Ende haben muss. Das ist der Tod,wo sich der Körper vom Geist trennt.Die Geburt ist nur der scheinbare Anfang und der Tod das scheinbare Ende, aber es ist nicht wirklich so, denn diese sind nur Punkte in einem Kontinuum. Die Sterblichkeit wird nur mit der Unsterblichkeit vertauscht. Er wird
rungsnummer nicht mehr brauche. Sterben ist als Verwandelter auf einer höhe- ren Entwicklungsstufe weiter leben.Das Leben und der Tod sind nichts anderes als unterschiedliche Lebenswelten Bewusst- seinszustände, da" Diesseits und Jenseits" nur in unserem Bewusst- sein, aber nicht faktisch durch einen imaginären nicht sichtbaren Vorhang einer "häutchenzarten Frequenzwellen-Schwingungszahl-Wand" getrennt sind,sondern verwoben, was (mikro)wissenschaftlich unstrittig ist und des- halb nur ein Leben gibt, das Leben auch keinen Tod kennt und deshalb keiner aus der "Unsterblichkeitsnummer" heraus kommt. Daneben steht der religiöse Glaubenstrost, dass für die Dahingeschiedenen Gott sorgen wird und für sie in einer anderen Welt fortgebaut und vollendet wird ("Auch wenn der äussere Mensch zerfällt. So wird doch der innere Mensch von Tag zu Tag erneuert, 1. Korinther 4, 16"). Es ist die christliche Hoffnung, dass die verstorbene Person im Frieden und in der Gemeinschaft mit Gott lebt.Menschen, storbenen lächerlich erscheinen lässt (Siehe auch den Gliederungs- punkt: "Heutige, anachronistische und morgige, evolutionäre Trauer-und Erinnerungskultur" in "Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen". 1089.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind die Gesetze der Physik vom Logischen her zwingend wahr. Beim Entwick- lungs-Kultur-Lernen sind die Lebensgesetze vom Indivi- duallogs-Nr.404 zwingend wahr*. *I.) Siehe auch https://www.entwicklungszukunft.de/Wissenschaft-Technik II.) Siehe auch den Gliederungspunkt Wissenschafts(wahrheit) und Religions(wahrheit in Christentum-frueher-und-heute 1090.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt der Satz, dass das Schaffen und Wirken das Lebens(sein) ergibt (der Mensch macht die Entwicklung).Entwicklungs-Kultur-Lernen geht von der Voraussetzung aus, dass das Lebens(sein) der Ursprung für alles ist und daraus sich das Schaffen und Wirken ergibt (Die Entwicklung macht den Menschen)*. * I.) Das Sein ist ein vielfacher interpretierter Grundbegriff der Philo- sophie und Metaphysik. Im Neuplatonismus bei Plotin ist es der Urgrund, das oberste Prinzip, das Eine (to hen), aus dem sich die Ideen und das empirisch (Da)seiende hierarchisch herleiten und entwickeln (Emanation). Das Sein wird mit dem Geist (nous) gleichgesetzt. Das absolute Sein ist für ihn gleichbedeutend mit Gott. II.) Du glaubst zu schieben, aber du wirst geschoben*. * Johann Wolfgang Goethe. III.) Bei Entwicklungreife komme ich zur Erkenntnis, dass wir nicht uns selbst gehören und aus eigenem Recht existieren, sondern nur nur für andere da sind und unsere Aufgabe zu erfüllen haben, welche die Lebenslänge bestimmt. 1091.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gelten (galten) die Newtonschen Gesetze, welche auch der Philosoph Immanuel Kant als Grundlage seiner Erkenntnistheorien machte und diese als ewig gültig konstatierte und sah die naturwissen- schaftlichen mathematichen Formeln als letzte Wahrheit an. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen besteht Albert Einsteins Lebenswerk darin, dass alles fliessende Energie ist (vom Rationalen zum Nicht-Rationalen und deshalb viele Erkennt- nistheorien von Kant, insbesondere durch die Quanten- physik wissenschaftlich überholt sind)*. * I.) Kant ging nie über die Erfahrung hinaus und hat in seiner Kritik der reinen Vernunft jedem spekulativen (religösen) Denken die Fähigkeit zu einer Wirklichkeitserkenntnis abgesprochen. II.) Siehe auch Grenzen der Wissenschaft 1092.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen liegt die höchste Befehlskunst darin, dass Befehle fraglos befolgt werden. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen liegt die höchste Be- 1093.) Der Erfolgsmensch ist beim Bildungs-Kultur-Lernen eine Tagesgrösse ( in den Medien). Der Mensch, der Erfolg ist, ist beim Entwicklungs-Kultur-Lernen zeitlos gross und von bleibender Bedeutung (im Leben). 1094.) Beim Bildungs-Kultur-lernen werden die allgemei- * "Mit Wissen kommt man alleine nicht weiter"*. * Johann Wolfgang Goehte. 1095.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind 20 Jahre nach dem Tod des Philosophen Jean Paul Sartre nur noch Klischees übrig geblieben (Zeitgeistphilosoph). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind ca.700 Jahre nach dem Tod von Meister Eckhart seine Gedanken und Aphorismen lebendig und 1096.) Bildungs-Kultur-Lernen ist die materialistische 1097.) Bildungs-Kultur-Lernen hat zum Ziel die Welt kennen zu lernen, sie zu erobern und zu besitzen. Entwicklungs-Kultur-Lernen hat zum Ziel, mir ein Lebensgrundgefühl zu geben, dass die Welt nur für mich geschaffen worden ist, 1098.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es, dass man nicht aus jedem "Schöppenstedt" ein Weimar machen kann (Privileg in Weimar zu leben). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind es "die stillen Entwickler im Lande", welche jeden Ort zum etwas Besonderen machen. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird auch zum Halte- und Besuchermittelpunkt für die anderen. Von ihm gehen Kräfte aus ohne dass er etwas dafür tut (Privileg, wo ich als Ent- wickler lebe)*. * Die Individualität wird in der Gesellschaft (noch) nicht gefordert und spielt noch überhaupt keine Rolle. Die Gesellschaft ist aber nicht fähig aus sich heraus sich zu wandeln, der Gesellschaftsmensch ist wenig entwicklungsfähig und nicht der wirkliche Mensch, sondern nur der sich entwickelnde Einzelne ist wirklich und die tragende Kraft unserer Gesellschaft und gibt die Werderichtung mit seinen Entwick- lungsimpulsen an. Der Entwickler ist unersetzbar und weil das wert- vollste Mitglied, " das Salz der Gesellschaft " und deshalb " system- relevant ". Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiterbringt. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt. Einer muss es zuerst gedacht und getan haben. Durch ihn wird die Welt zu einem besseren Ort. 1099.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Weltveränderung und Naturbeherrschung durch die Wissenschaft und Technik. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen geschieht Weltverän- * Es kann weiterhin nicht oft genug wiederholt werden, dass es unwichtig ist was die neuesten Nachrichten sind, was andere sagen und tun, wie prominent jemand ist, Mißstände zu kritisieren sondern nur was ich tue. Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir.Die Welt ist nicht das Schwierige, sondern das Schwierige bin ich selbst Es ist der Weg von der Verwandlung der Welt, um diese in der Aussenwelt z.B. eine Krise bspw. durch Reformen, Technik, Schutzmassnahmen und viel Geld zu verbessern und retten zu wollen und der Andere der Schuldige ist weitergebracht haben, sondern es ist das Ergebnis eines individu- ellen Entwicklungsstrebens. Jeder Entwicklungs-Lebensweg, weil er noch von niemanden gegangen wurde, ist immer autobiografisch, autodidaktisch und bildungsdialektisch angelegt. Die Erscheinung des Menschen sagt mehr aus als sein Beruf. Der besondere Mensch wird erspürt, gefühlt, füllt den Raum mit seinem Dasein. Früher habe ich gesucht, gewollt und jetzt werde ich gesucht und gewollt. Obwohl ich nie im Vordergrund stehen will, aber wo ich spreche, stehe ich automatisch im Licht des Interesses. Was Wert hat, macht sich selten und gerät in den Hintergrund. Er genügt sich nur noch selbst sein,will nicht mehr sein und nur (da)sein. Wenn man nichts darstellt fällt es schwer zu schweigen, aber wenn man etwas darstellt ist einem nichts lieber, als zu schweigen. Gut lebt der, der im Verborgenen lebt.Es erwartet keiner etwas von mir, sondern ich erwarte nur etwas von mir. Nur wer sich zum Helden macht, hält sich persönlich für eine Niete. Er will beneidet werden, dass er sich nicht so elend vorkommt. 1100.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird in Kunst und Kultur Geld investiert. Entwicklungs-Kultur-Lernen vertritt die Meinung, dass kulturelle Entwicklung durch Leiden Siehe Beispielfortsetzung Nr.1101-Nr.1150 in Kulturlernen-24 |
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