28.) Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bil- dungslernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kultu- rations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip) eines neuen Zeitalters). 1321.) Von der Wissenschaft, welche zum Teil Leidenschaft ist (ein Teil der gebannten Wahrheit) zum Entwicklung-Kul- tur-Lernen, welche Leidenschaft zum Ganzen ist (Entwick- lung hin zur Wahrheit).Sihe Textfortsetzung in Grenzen der Wissenschaft 1322.)Von der Erkenntnisbildung am Gegenstand und Objekt (Dualismus) zur Entwicklungsgegenstandsüberwindung, wo die Spaltung überwunden wurde und das Objekt der Erfahrungserkenntnis entfällt und nur die Erkenntnis bleibt (Universalismus). 1323.)Von der Rechtfertigung und Sinnbestimmung der Öko- 1324.)Von dem Reisedrang "nix wie weg" und "ab in den Urlaub", Abenteuer suchen um z.B. für drei Wochen seinen eintönigen Lebens-Arbeits-Alltag hinter und im Urlaub sich verwöhnen lassen (Ruhe haben wollen ist aller Bewegung Sucherziel) zur Reiseunlust,nix wie hier bleiben", weil jeder Tag neu ist, lebe ich mein "Lebens-Entwicklungs-Abenteuer und verspüre nur den Drang, an meinen Entwicklungszielen zu arbeiten, weil z.B. drei Wochen "am Strand liegen " als sinnlose Lebenszeitvergeudung angesehen wird (in der Unruhe zur Ruhe gekommen).
1327.) Von den scheinbar prominenten, gesellschaftlichen Grössen und Helden wie Politiker, Schauspieler, Sportler, Sänger,Adelige,Kirchenvertreter,Unternehmenssprecher etc.mit hohem Bekanntheitsgrad als Identifikations-, Integrations-und Vorbildfiguren für den vorherrschenden sion und eine viel tiefere, spirituelle Entwicklungsdimension z.B.ver- gleichbar mit der Erfindung der Buchdruckerkunst konnten erst Martin Luthers reformatorische Ideen eine Verbreitung finden und zu einer Bewegung werden.Die weltweite Vernetzung erlaubt es, dass z.B. ein heute noch Unbekannter wie "ein Phönix aus der Asche empor steigt", den keiner auf der Rechnung hatte und alle mit sich zieht. Aussenseitermeinungen können zum allgemeinen Mainstream werden.Nur die geistige Tiefe der Qualifikation als Exzellenz stellt eine revolutionäre Internetmacht dar.Es ist der gleiche dynamische Quantensprung einer Medienrevolution von den beweglichen Metall-Lettern der gutenbergischen Druckerpresse zu Beginn der Neuzeit, wie zum World-Wide-Web des Internets.Siehe Textfortfortsetzung in Neues, digitales Zeitalter
* Siehe auch evolutionäre Altjugend und Unsterblichkeitslernen 1329.)Beim Bildungs-Kultur-Lernen gibt es heute wegen der Wissensfülle, Wissensdifferenzierung und den vielen Forschungsdisziplinen keine Univsraslgelhete mehr Universalgelehrte wie z.B.Leonardo da Vinci, Walter Russel, J.Wolfgang Goethe oder Gottfried Wilhelm Leibnitz. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen werden Fach-und Universal- gelehrte immer mehr zu Ganzheits-und Einheitsgelehrten. Weil sich in der Einheit alles Universelle aber wieder findet, wird es mehr "Einheitsgelehrte" geben mit dem Lehrauftrag "Ruhe (als Einheit) ist aller Entwicklungsbewegung Ziel".Der Universalgelehrte war zu Beginn ein glaubender Mystiker, dann erkennender Wissender und nun ist er ein lebensent- wicklungs-konformer Ganzheitsbetrachter im Bewusstseins- konditionierungsakt. 1330.)Von den staatlich anerkannten,zertifizierten Berufen * I.) Es ist seinen Beruf entwicklungsmässig ausüben und damit sei- nen Arbeitsplatz "berufungsmässig" voll ausfüllen.Erst in der Berufs- tätigkeit zu sich selbst erkennt man seine Individualität als biogra- fische Identität wieder.Der Arbeitsplatz ist nicht automatisch "Arbeit an sich", sondern erst das Ergebnis von individueller Entwicklungs-Auseinandersetzungs-und Überwindungsarbeit.Das alte Arbeitsver- ständnis bedeutete bisher,dass Arbeit vorhanden und genug zu tun ist und der Arbeitgeber mir sagt,was zu tun ist ,während beim evolutionären Arbeitsverständnis Arbeit Teil der menschlichen Ent- wicklung ist, weil ich mich mit ihr auseinandersetzen und mir die Arbeits-Individual-Möglichkeiten erst erschaffen muss und dieses als Jobwunder bezeichnet wird.Es ist bei der Arbeit lernen, wie die Arbeit weiter geht. Erst In der Entwicklungs- Individualsierungs-Berufung verändere ich z.B. die Arbeitswelt. II.) Die meisten Jobs der kommenden zehn Jahre gibt es heute noch nicht. Es werden bisherige Berufsbilder durch viele Berufsindividua- lisierungen ersetzt werden und neue Berufswelten und individuelle Berufslandschaften entstehen wie z.B.zur Zeit in der virtuellen Be-rufswelt."Kein Berufsbild steht unter Artenschutz".Einerseits wird die Technologie die Arbeitswelt massgeblich verändern und anderer- seits wird das neue Entwicklungs- Individual-Berufsverständnis re- volutionär wegen der Entwicklungseinzigartigkeit die Arbeitswelt neu ordnen und eine Berufsbildungs-Vermassung von z.B. 300 000 Bankkaufleuten (Symbolzahl) etc.nicht mehr geben.Diese Entwick- lungs-Arbeitswechselwirkung ist empirisch bisher nicht annähernd beleuchtet und evaluiert worden, wie gleichmachende Entwicklungs- losigkeit und individuelle Entwicklung der Arbeit methodisch erfasst werden können. III.) Entwicklung ist in jedem Menschen als Lebensprinzip, Bewegungs- ursache und Formursache als das Ursächlichste und Eigentliche und Träger der Lebensvorgänge in gleicher Weise "als individuelles Eigen- gesetz" angelegt und bei Entwicklungsreife ist es "höchstes Leben in Aktion" und dauert ein Leben lang.Der Entwicklungsweg wird als ein eingeborenes Leitbild als Selbstidee verstanden und ist in der menschlichen Natur angelegtes, lebenstragendes und lebensorien tierendes Lernprogramm, welches auf einen nicht beeinflussbaren Endzustand hinausläuft.Da der Mensch sich per Definition nur durch seine Entwicklung begründet und gerechtfertigt, wird das Leben in dem Maße nur lebendig, wie es sich entwickelt. Der Mensch, der nicht individuell wird, existiert eigentlich nicht und gibt seine persönliche Freiheit auf. Eine Individualität besteht aus hunderten von indivi- duellen Einzelzügen.Dieses Entwicklungslebensgesetz wird sich im Individual-Berufsverständnis als praktische Auswirkung wieder- finden. IV.) Besonders ist das Internet-und Mobilfunkzeitalter dabei, die Arbeitswelt zu revolutionieren.Wenn z.B.in einem "Home Office" oder mit einem mobilen PC andererorts gearbeitet wird, entfällt das bisherige Vorgesetzten-Untergebenenverhältnis, eine feste Arbeits- ortpräsenzzeit, traditionelle Arbeitsvertragsregelungen, Arbeitgeber- risiko, Zentralisierung von Entscheidungen.Es werden bisherige Berufsbilder durch viele Berufs-Individualisierungen ersetzt werden und neue Berufswelten und individuelle Berufslandschaften ent- stehen."Kein Beruf steht unter Artenschutz". Im digitalen Zeitalter muss das Arbeitsverständnis neu reflektiert werden, weil er ein Relikt aus der Industrie-und Dienstleistungsgesellschaft des 19.und 20.Jahr- hundert ist und an überkommenen Lebensentwürfen, einer Entwick- lungslosigkeit durch die vielen Berufsjahre mit der gleichen, Tätigkeit, weltanschaulichen Traditionen,gesetzlichen Regelungen, sozialen Sicherungssystemen etc. festgemacht und hier ist kein Platz für Eigenständigkeit und Arbeitsemanzipation eines "Entrepreneurship". Siehe Textfortsetzung in Wandlung der Berufs-und Arbeitswelt und vom statischen Berufs-Bildungs-Lebenslauf zum dynamischen Ent- wicklungs-Individuations-Berufungslebenslauf
*I.)Das andauernde Wirtschaftswunder und der Sozialstaat macht erst diese Weiterentwicklung möglich.Ein hoher Lebensstandard und Eigentum bilden die Grundlage jeglicher sozialen Ordnung und sind Vorausetzung für das Entwicklungswohlergehen.Es ist die positive Polaritätssichtsweise des Materialismus und Kapitalismus,dass man erst einen Besitz haben muss, bevor man es als Mittel zum höheren Entwicklungs-Werde-Zweck in der transzendieren kann. II.) Jede Generation schafft erst die notwendigen Entwicklungsvor- III.) Der Entwicklungs-Sinn-Zweck bedeutet die individuelle Entwick- wenn man sich nicht mehr an die Dinge verliert, zeugen sie in ihrer Art eine neue klassische Welt. Es sind die Worte zum Abschluss von Goethes Faust “alles Vergängliche ist nur Gleichnis“.Siehe Text- fortsetzung im Gliederungspunkt "Dematerialisierung" 1332.)Von einem höheren Bildungsniveau, welches als die Zukunft der Gesellschaft angesehen und angestrebt wird (Bildungs(lern)gesellschaft) zu einem höheren Entwick- 1333.) Von den vielen altersentwicklungsbedingten Hilfen für 1334.) Vom dem Identitätsverlust als Gesellschaftsmensch 1335.) Von "99 Prozent" aller Bürger die zum Selbst- und Sys- heit als Entwicklung zurück und Entwicklungsresistenz und als Symptomtherapie) zu "1 Prozent" der Bürger, welche zur Systementwick- lung und gesellschaftlichen Erneuerung beitragen (Zukunfts- gestaltung,weil heute die beste aller Zeiten ist in der evolutionären Selbsttransformierung als Wurzeltherapie)* Siehe Textfortsetzung in Gesellschafts-und Entwicklungsmensch * 99 oder 1 Prozent sind Symbolzahlen. 1336.)Von den dogmatischen, verwalteten Wahrheiten als ein * Hätte z.B. Vincent van Gogh nicht seine individuell empfundene tungswahrheit bestand darin, Menschen mit seiner Psychoanalyse zu helfen und dieses entspricht "dem Gebot der christlichen Nächsten- liebe" als höchste Tugend. Siehe Textfortsetzung in Wahrheitsindivi- duation 1337.) Von dem Staat,der Wirtschaft und Gesellschaft, welche nur an Geld interessiert sind, nur "reiche Menschen" zu- * I.) Keine Staatsform bietet ein Bild hässlicherer Entartung, als wenn die Wohlhabensten auch für die Besten gehalten werden*. * Marcus Tullius Cicero, römischer Politiker, Konsul, 63 v. Chr., Anwalt, Philosoph, berühmter Redner, Schriftsteller". II.) Siehe auch Gesellschafts,Entwicklungs- und Dematerialisierungs- mensch 1338.) Vom technischen Fortschritt leben, der als Glück und Lebenssinn empfunden wird (je vollkommener die Technik * Die Welt ist wissenschaftlich sehr weit entwickelt, aber die technische Entwicklung hat keinen entscheidenden Einfluss auf die kulturelle Entwicklung des Menschen, es sei denn, als Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungszweck.Die technische Begriffswelt hat nur die geistige Begriffswelt verdrängt.Der technische Fortschritt wird aber nur zum Kulturgut und Partner,wenn über das Zweck- rationale und die angewandte Wissenschaft "der Verapperatung" hinaus die geist-seelischen Sinntriebkräfte in den technischen Neue- rungen als Mittel zum Entwicklungszweck Verwendung finden.Es ist nur der Geist (Bewusstsein), der die Technik lebendig macht .Es ist die Deamterialisierung als Gesetzmässigkeit zur Erhaltung von Energie und Materie im Weiterentwicklungs-Sinne,weil alles in der Welt nur Gleichnis und Mittel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Sinn-Zweck ist,was über die Dinge hinaus auf etwas Höheres verweisen will,wozu der Mensch durch seine Entwicklung fähig sein kann. Religiös gedeutet ist alles in der Welt nur da, um zu seinem inneren Frieden zu gelangen Die Weltveränderung und Naturbeherrschung durch Wissenschaft und Technik wird zur Weltveränderung und Naturbeherrschung durch uns selbst. 1339. )Von was die Deutschen besonders bewegt, dass sie 1340.) Von der (Entwicklungs)wahrheit,mit der noch keiner die Welt erobert hat, "die Wahrheit meistens schlechte Kleider an hat", von ihr nicht leben kann und nicht die Wahrheit, sondern die Unwahrheit sich verkaufen lässt (z.B.Lottoillusion) zu unbequemen (Entwicklungs)wahr- heiten sind letztlich die besten Wahrheiten,wer die Wahrheit hochhält, immer noch am besten marschiert und es ist zwar erwünscht,dass man die Wahrheit sagt, aber keiner will sie hören.Siehe Textfortsetzung in Entwicklungs-Wahrheitsin- dividuation 1341.) Von den vielen Weltverbesserern und Welterrettern 1342.) Von einer aalglatten, lückenlosen und aufsteigenden * Erst wenn ich durch viele Berufe hindurchgehe (Berufsdialektik),ge- 1343.) Vom Bildungs-Kultur-Lernen, bei dem der Betrachter im Vordergrund steht und die Aufmerksamkeit auf die manifestierte Realität gerichtet ist (Bestimmtes,Gewirktes, Materialisiertes,Erschaffenes) zum Entwicklungs-Kultur-Lernen, bei dem der Betrachter "als Schöpfer" im Mittel- punkt steht und die Aufmerksamkeit auf die zu manifes- tierende Realität gerichtet ist (Bestimmender, Wirkender, Dematerialisierter, Erschaffender). 1344.) Vom fremden, gelehrigen,wissenden und statischen diaktisch). 1345.) Von der illusionären Identifikation mit einer Region (ich bin Saarländer, Litauer oder Europäer) zur tatsächlichen * "Ich bin Weltenbürger". Die moderne Physik und Kosmologie haben 1346.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt die " Parole ";Ich werde mich nicht verändern, werde kein anderer sein, weil es schon schwer genug ist, einfach sich selbst zu sein.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen dämmert durch den Lebenskri- sen-Reifedruck die Erkenntniseinsicht,dass ich mich ver-ändern muss und nicht der Gleiche bleiben kann, der ich war und bin. 1347.) Von den wissenschaftlichen Erkenntnissen ausserhalb von uns und Generationen brauchen, bis diese in den Alltag Einzug finden ( z.B. quantenphysikalische, quantenphiloso- 1347.) Von der Einkommenshöhe und Geldsumme, welche in 1348.) Vom Bildungs-Kultur-Lernen, wo das Bewusstsein als Ichbe- wusstseinsspeicherung in meinem Gehirn an mich gekettet ist zum Entwicklungs-Kultur-Lernen, wo mein individuelles Bewusstsein ein Teil der Superposition als "ein Meer an Möglichkeiten" des Weltgedächtnisses ist. Die Bewusstseinsspeicherung ist ausserhalb von mir und das Gehirn ist nur Werkzeug zu diesem universellen Bewusst- sein *. * Dieses wird auch unstrittig durch die Quantenphysik bestätigt.Es ist die Wiedererinnerungs-Pädagogik des Platon und die Sublimierungs- these des Aristoteles, wo alles Wissen schon im universellen Bewusst- sein eine emergente Eigenschaft ausserhalb vom Gehirn existent ist,wo der Einzelne über die Reflexion und Assoziation "mit seinem Selbst "eine Resonanzwahrnehmung als Rückspiegelung von sich erhält und dadurch Selbstbewusstsein gebildet wird und neue Er- kenntnisse gewonnen werden.Selbstbewusstsein wird als ein Be-wusstseinszustand definiert, als das was übrig geblieben ist, nachdem alles Personen- und Ego-Anhaftendes abgezogen worden ist. Siehe Textfortsetzung Nr.200 in Kulturlernen-5 Für religiöse und kulturelle Naturen. 1349.)Von dem Christentum, welches andere Religionen aus- schliesst, weil sie sich im alleinigen Besitz der Heilswahr- heit glaubt (Intoleranz) zu kein Heilsweg zu Gott ist direkter als ein anderer ". " Keine Religion ist die einzig wahre Religion“. " Kein Volk ist das auserwählte Volk"." Kein Prophet ist der grösste Prophet ". Es gibt viele Lampen, aber nur ein Licht (Gott). Es gibt viele Religionen und viele Aspekte der Wahrheit, aber die ganze Wahrheit ist nie in einem Buch, in einer Religion oder sonstigen Ideologie zu finden. Neben dem einen Licht gibt es auch andere Lichter, neben dem einen Wort Gottes auch noch andere Worte Gottes, neben der einen Wahrheit noch andere Wahrheiten.Es würde ja dann die anderen Reli gionen ausschliessen. Toleranz bedeutet dass auch die anderen Religionsgründer wie Mohamed, Moses, Buddha minder heilig sind als Jesus (Interkulturelle Theologie) Es ist keine Religion oder Gesetz höher als die Wahrheit. Der Weg zur Wahrheit wird wichtiger, als die Wahrheit selbst. Es gibt viele Religionen, aber nur eine Moral (John Rus- kin).(Entwicklungs)ethik ist wichtiger als jede Religion. Wir kommen nicht als Mitglieder einer bestimmten Religionsgemeinschaft auf die Welt, aber die ethischen Ent- wicklungs-Individualisierungs-Prinzipien als das Individual-Logos sind angeborener, menschlicher Natur. Gott spricht deutsch, japanisch, jiddisch oder türkisch, sonst hätte er mich nicht verstanden. Der Geist kennt kein Ge- schlecht, keine Hautfarbe, Nationalität, Kulturunterschie- de, Volks-oder Glaubenszugehörigkeit, weil der " allumfas- sende Geist ", die Beziehung aller Teile zum Ganzen und zu seinen Teilen ist.Unser (Selbst)be- wusstsein steht in Ver- bindung mit dem universellen Ganzheitsbewusstsein, was alles überlagert, alles zusammenhält und jeder daran Anteil hat. Deshalb tragen wir alle die gleiche Wahrheit in uns, deshalb ist jede Wahrheit konfessions-,partei-und ideologie- los und frei von jedem eliminatorischen völkischen Ge- dankengut. (Entwick- lungs)ethik ist wichtiger als jede Religion. Wir kommen nicht als Mitglieder einer bestimmten Religionsgemeinschaft auf die Welt, aber die ethischen Prinzipien sind angeborener, menschlicher Natur.Völker und Sprachen gibt es viele,aber nur eine Menschheit.Als Person ist man verschieden, dem Wesen nach aber sind wir eins.Es gibt nur eine Gleichheit der Menschen vor Gott, aber es gibt keine Gleichheit der Men- schen in der Gesellschaft. Es ist der Kosmopolitismus, die säkulare Ethik und Inklusion, der alle grossen Geister und Gebildeten gehuldigt haben,der bisher nur durch die abs- trakte Vernunftseinsicht, aber nicht durch das Gesetz, den wissenden Verstand und Erkenntnis-Reife-Einsicht der Interverbundenheit begründet war und latent in vielen Köp- fen noch vorherrscht.Wer dieses alles nicht begreift,könnte man in Anlehnung an den dänischen Phy- siker Nils Bohr sagen, hat die Quantenphysik nicht verstan- den*. * Siehe > 1000 Beispiele in https://Christentum-frueher-und-heute 1350.) Wir leben in de Gesellschaft, um unseren Platz zu fin- *Siehe Textfortsetzungsbeispiele in Dematerialisierungslernen 1351.) Von Forderungen nach hohem Lebensstandard und 1352.). Vom Wohlstandskonsum-,Internet-,Technik- und Geld- 1353.). Von die besten Jahre sind vorbei als das Lebensgrund- * Siehe auch evolutionäre Altjugend 1354.) Vom Alltagsmenschen als Minimal-Entwicklungs-Lebenseinstellung (jeder Tag ist gleich und das Kennzeichen dafür ist der Kreislauf) zum Entwicklungsmenschen als Maximal-Lebenseinstellung ( jeder Tag ist ein besonderer Tag und das Kennzeichen dafür ist die Entwicklungsspirale)*. * Siehe auch evolutionäre Allzeit-Jetzt-Lebensnutzung 1355.) Von der Gesellschaft gewünschten „Anpassungswer- 1356.) Vom täglich, mehrstündigen Fernsehprogramm als 1357.)Von wer nichts darstellt, macht sich gefällig und muss sich einkaufen und die Einladung/Eintritt bezahlen zu dem, 1358.) Von der äusseren, ruhenden Sicherheit bei dieser der 1359.) Vom alten Arbeitsbegriff des "ora in laborae" der welt- * Siehe auch Wandlung der Berufs-und Arbeitswelt 1360.) Von überall auf der sicheren Seite sein wollen (frem- der,äusserer Halt und relative Sicherheit, sozial bestätigt und gesetzlich garantiert ) zum Heraustreten in die Unsicher- heit der Welt, um sich selbst zu begründen (eigener, innerer Halt und objektive Sicherheit). 1361.) Von der Produkt-,Besitz-und gesellschaftlichen Posi- tions individualisierung (der Mensch braucht die Bestätigung und Anerkennung durch andere und definiert sich über das vorzeigbare Erreichte als künstliche Bedeutungserhöhung und äusserer Anerkennungsschein des Ichbewusstseins) zur Entwicklungsindividualisierung (der Mensch will "etwas werden und sein" als Selbstbestätigung und definiert sich aus seiner Freiheit heraus über sein entwickeltes Selbstbe- wusstsein). 1362.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt, wer studiert und promoviert hat als klug. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt der klug , der sagen kann, er habe nichts als sich selbst studiert. 1363.) Von dem Maler Vincent van Gogh,welcher Prediger werden wollte und eine zeitweilige (Berufs)anstellung als Hilfsprediger in der Borinage bei Mons einem belgischen Steinkohlerevier fand, aber seine Anstellung nicht verlängert wurde zu seinem weiteren (berufenen) Malerentwicklungs-Indvidualisierungs-Weg "sich selbst zu werden". Wäre er ein Leben lang Prediger geblieben, wäre er heute vergessen aber die heutige Kunstwelt um ein Vielfaches ärmer. 1364.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt für ältere Menschen die Redensart, sie sind am Ende ihres Lebens angelangt zu aber diese Redensart ist nicht korrekt,weil das Leben kein Ende hat und sich nicht "vertoten" lässt.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gibt es ohne Dunkelfeldforschung zu betrei- ben nach der aristotelischen Logik kein Erkenntnisbewusst- sein vom Leben,weil das Leben gedanklich nicht fassbar ist, gibt es folgerichtig auch kein Erkenntnisbewusstsein vom Tod, weil es nur Gegenstandsbewusstsein gibt und deshalb wissen die Toten gar nicht, dass sie tot sind. Es gibt keinen Bewusstseinsmodus von Bewusstheit und Nichtbewusst- heit.Wenn jemand stirbt kommt er gar nicht auf den Ge- danken, ge- storben und vom irdischen Körper getrennt zu sein. Dem Bewusstsein ist es unmöglich sich das Ende unseres Lebens auszudenken,weil das Leben kein Ende hat. Das Bewusstsein ist immer endloses Bewusstsein.Das Leben kann nicht sterben oder vernichtet werden, sondern nur seine Form ändern Der Baum verliert seine Blütenpracht, damit er Frucht bringen kann und die Raupe wird zum hauchdünnen Schmetterling, was eine Metaphormose eines neuen Geburtszyklusses darstellt.Die menschliche Ruine (Leiche) bekommt wesentlicheren Inhalt, als die stolze Körperkultfassade, welche sie vorher war. Es muss etwas sterben, damit ich weiterleben kann. Der Altmeister Johann Wolfgang Goethe sagte dazu treffend, dass der Tod der Kunstgriff ist, viel Leben zu haben.Das Leben hat weder Anfang noch Ende. Nur für den Körper gibt es ein Ende, weil er mit der Geburt einen Anfang hatte und jeder Anfang auch ein Ende haben muss. Das ist der Tod, wo sich der Körper vom Geist trennt. Die Geburt ist nur der scheinbare Anfang und der Tod das scheinbare Ende, aber es ist nicht wirklich so, denn diese sind nur Punkte in einem Kontinuum. Die Sterblichkeit wird nur mit der Unsterblichkeit vertauscht. Er wird durch die Zeit bestimmt. Ausserhalb der Zeit gibt es keinen Tod. In der geistigen Welt gibt es weder Raum noch Zeit und daher keinen Tod. In der Ewigkeit, weil alle Zeit, kann deshalb auch keine Zeit eingehen.Es gibt nur den Tod, der aber als Fortsetzung das Weiter- leben ist. Alles Leben ist nur fortgesetztes Sterben und Auferstehung als neue Le- bensform,wo ich meine bisherige Steuer-und Rentenver- sicherungsnummer nicht mehr brauche. Sterben ist als Verwandelter auf einer höheren Entwicklungsstufe weiter leben.Das Leben und der Tod sind nichts anderes als unter- schiedliche Lebenswelten Bewusstseinszustände, da" Dies- seits und Jenseits" nur in unserem Bewusstsein, aber nicht faktisch durch einen imaginären nicht sichtbaren Vorhang einer häutchenzarten Frequenz- wellen-Schwingungszahl-Wand getrennt sind,sondern verwoben, was (mikro)wissen- schaftlich unstrittig ist und des- halb nur ein Leben gibt, das Leben auch keinen Tod kennt und deshalb keiner aus der "Unsterblichkeitsnummer" heraus kommt. Daneben steht der religiöse Glaubenstrost, dass für die Dahingeschiedenen Gott sorgen wird und für sie in einer anderen Welt fortge- baut und vollendet wird ("Auch wenn der äussere Mensch zerfällt. So wird doch der innere Mensch von Tag zu Tag erneuert, 1. Korinther 4, 16"). Es ist die christliche Hoffnung, dass die verstorbene Person im Frieden und in der Gemein- schaft mit Gott lebt.Menschen, die tot sind, sind deswegen nicht einfach weg. Der seelische Geist(leib) ist nur vom ma- teriellen Körper(leib) losgelöst und weil ohne eigenständige Lebenskraft, welche vom Geist mitgenommen wurde, zerfällt er wieder in seine chemischen und mineralischen Bestand- teile und materialisiert sich durch die Metaphormose wieder neu als Verwandlung der Verwesentlichung in das Unverwe- sentliche.Nach der Sterbe-und Nahtodforscherin Frau Küb- ler-Ross (2000 Nahtodberichte) ist der Tod ein strahlender Neubeginn und die/der Verstorbene lebt im Vollbewusst- sein seiner Persönlichkeit weiter und der Mensch bleibt sich immer gleich.Sie sind nicht von uns, sondern nur vor uns voraus gegangen.Sie sind nur die Unsichtbaren, nicht phy- sisch aber psychisch Anwesenden, was auch die derzeitige Trauer-und Erinnerungs-Kultur und die Beerdigung nach dem klassischem Ritus für die Verstorbenen lächerlich erscheinen lässt (Siehe auch den Gliederungspunkt: "Heutige, anachro- nistische und morgige, evolutionäre Trauer-und Erinne- rungskultur" in "Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen"*. * Die Empirie der Mikrophysik hat aufgezeigt, dass Elektronen unzer- störbar sind sowie eine unendliche Lebensdauer besitzen. Weiter bestätigt sie, dass der physische und psychische Körper (Geist, Seele, Bewusstsein, Gesamtheit der Gefühlsregungen) demnach getrennte Entitäten sind, die zwar eng miteinander verknüpft sind, aber unabhängig voneinander existieren. 1365.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist in allgemeinbildenden Schulen oft ein konfessionsfreier,religiöser/ethischer Unter- richt als "Schulwahlfach" möglich.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen steht das Entwicklungs-Individualisierungs-Christen- tum ( > 1000 Beispiele) als gotisches Lernprinzip im Mittel- punkt des lebenlangen Lernens*. *Religion ist angeboren und gehört konstitutiv zum Menschsein. Die Religion und der Glaube an Gott sind vom Menschen als Anlage mit gegeben. Alle Lebensfragen werden behandelt, als wenn sie Religion wären. Religion ist die Substanz der Kultur und Kultur ist die Form der Religion. Die theologische Begriffswelt wird durch den Entwicklungs- lebensprozess transzendiert und in die Entwicklungslebenssprache transformiert und weicht zur Zeit noch diametral von der amtlichen Rechtslehrmeinung ab. Das Religiöse lässt sich vom Entwicklungs-Lebens-Individualisierungs-Prozess-Bewusstseins-Transzendierungs- akt nicht trennen und ist, wenn religiös gedeutet, (Gott als das Leben selbst) immer mitgegeben und mitgesetzt. 1367.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gibt es auf die Frage "warum ist der Mensch auf Erden"sehr viele verschiedene persönliche oder weltanschauliche begründete Antworten. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird auf die Frage "warum ist der Mensch auf Erden" u.a. die Wissenschaftlerin und Sterbe-und Nahtodforschering Kübler Ross zitiert, "dass jeder Einzelne von uns einem bestimmten Grund und zu einem bestimmten Ziel geboren und jeder Einzelne von uns erst sterben wird, wenn dieses erreicht hat, was ihm zu vollbringen bestimmt war und die Lebenslänge dadurch festgelegt ist. Und nun hängt alles daran, dass wir bereit sind, aus der Zeit zwischen Geburt und Tod das Beste daraus zu machen und zwar das Beste aus jedem Tag, in jedem Augenblick und aus sich jeder bietenden jetzigen Gegeben- heit. Und am Ende deines irdischen Daseins wirst du dein Leben segnen, weil du das gemacht hast, was dir aufgeben war". 1368.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind die Lehrer Schul- autoritäten und was sie sagen hat "fast wie Gottes Wort". Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind unsere Autoritäten bswp. Lehrer selbst einer Autorität unterworfen und von ihr abhängig, weil ihre gesamte Existenz darauf als z.B. Landes- beamter ausgerichtet ist. Da eine echte Autorität immer eine ganze und nie eine partielle ist, ist diese gespalten und nur eine Autorität auf ihrem Fachgebiet, welche nie das Ganze darstellt. Deshalb fehlt die Wirkkraft der Vorbildnachah- mung und der Glanz einer echten Vollautorität. 1369.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird entschieden nach dem gesunden Menschenverstand und der wirtschaftlichen Vernunft.Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird entschie- den nach dem inneren Friedensgefühl (Gewissen) und dem Unruhestrebedrang. 1370.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen beschränkt sich mein Interesse auf den materiellen Lebensalltag in meiner Welt (Wissen, Geld, Konsum,Karriere,Lebens-und Arbeitsbedin- gungen,was ich darf und nicht darf).Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen liegt mein Interesse auf dem immateriellen Kulturerbe-Nr.85, was das Leben übersteigt und verwirklicht werden soll (Lebenssinn-,Dematerialisierungs-,Wahrheits-individuations-und Entwicklungsweg-Individualisierungs- fragen). Siehe Beispielfortsetzung Nr.1370-bis Nr.1400 |
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