36.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- Nr.1700-"Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen". (Textausschnitt aus Das-Leben ist-unsterblich). Erkenntnisstand 12/2025 Quanten- und relativitätsheoretisch, philosophisch und theologisch beleuchtet. (in Anlehnung an Aussagen von Neurowissenschaftlern, Ärzten, Para- psychologen, Theologen, Rückführungstherapeuten, Reanimations- mediziner, Biologen, Chemiker und Sterbe-und Nahtodforscher). > Der Gedanke an die Unsterblichkeit und an ein Weiterleben nach dem Tod verbreitet sich nicht,weil er das Wunsch- denken bedient, sondern weil es zu einer unwiderruflichen Tatsache geworden ist,welche nachstehend auf den Le- benspunkt gebracht wird.Der Dualismus in der Welt zeigt sich auch am Beispiel in den gegenteiligen Begriffspaaren "Leben und Tod", obwohl es nur ein Leben gibt, wo Einzahl und Mehrzahl gleich sind. Das ist also ein logischer Irrtums- schluss, weil es nach Adam Riese für das Leben keinen Ge- gensatz (Tod) und nur ein Leben geben kann und deshalb überlebt der Mensch sein Sterben. Wenn ein Mensch stirbt sind die Grenzen des eindimensionalen Diesseits-Bewusst- seins aufgehoben und der Geist ist frei. Ein allumfassendes Ganzes muss immateriell sein und kann kein Gegenteil als Gegenstand haben, womit auch das dualistische Diesseits-Jenseits-Weltbild vom Leben und Tod ad absurdum geführt wird.
> Der Altmeister Johann Wolfgang Goethe sagte dazu tref- fend, dass der Tod der Kunstgriff ist, viel Leben zu haben. > Deshalb ist die Redensart "am Ende des Lebens angelangt" nicht korrekt, weil das Leben kein Ende hat und sich nicht "vertoten" lässt. Ausserhalb der Zeit gibt es keinen Tod. In der geistigen Welt gibt es weder Raum noch Zeit und daher keinen Tod. In der Ewigkeit, weil alle Zeit, kann deshalb auch keine Zeit eingehen. Ewigkeit ist eine Zeit ausserhalb der Zeit.In der nichtlinearen Zeit existieren Gegenwart, Ver- gangenheit und Zukunft zur gleichen Zeit im jetzt. *I.)Trivia:Auch wird jedes Jahr Geburtstag als der Jahrestag der tatsächlichen Geburt gefeiert. Aus quantenphysikalischer Sichtweise gibt es kein Sterben im traditionellen Sinne und damit auch kein Geburtstag zum Feiern, weil alles als Übergang in eine Parallel-Lebens-Welt gesehen wird. Sterben kann nur das Belebte, aber nicht das Leben selbst. Deshalb kann der Geburtstag, auch wenn gewöh- II.) " Was der Zeit unterworfen ist, das brauchst du, was ewig ist, danach strebe du "*.
III.) Nach der katholischen Auferstehungslehre wird der ganze Mensch mit Leib und Seele in Gott hinein genommen. Der ganze Mensch mit seinem Leib und Seele wird in Gott hineingenommen. Das bedeutet, dass wir unseren Leib "eins zu eins" wiederbekommen! > Das Leben und der Tod sind nichts anderes als unter-schiedliche Lebenswelten-Bewusstseinszustände, da" Diesseits und Jenseits" nur in unserem Bewusstsein, aber nicht faktisch durch einen imaginären nicht sichtbaren, unsinnlichen Vorhang einer Frequenzwellen-Schwingungs- zahl-Wand getrennt sind, sondern verwoben, was (mikro)- wissenschaftlich unstrittig ist und deshalb nur ein Leben gibt, das Leben auch keinen Tod kennt und deshalb keiner aus der "Unsterblichkeitsnummer" heraus kommt,weil wir alle dazu verurteilt sind (ewig) zu leben. Die Toten, wie wir sie fälschlich nennen, so lautet die Hypothese, leben drüben nicht hinter den Sternen an einem anderen realen Kosmos- ort (auch wenn diese Sterne einmal erloschen sind), son-
II.) Die Begrifflichkeiten sind subjektive Empfindungen und individuelle Realitäten,aber keine für jedermann objektive und nachvollziehbare Wissenstermini. Nicht dem logischen, analytischen bewussten Denken von der Vernunft aus gehend und empirisch nachvollziehbar als Endprodukt des Denkens auf einen begrenzten Gegenstandsbereich, sondern nur dem abstrakten,spekulativen, un- bewussten Denken, welches nicht durch den Verstand erklärbar, dem logischen Denken nicht zugänglich als Denkprozess von imaginären begriffslosen Gedankenexperimenten auf einen unbegrenzten Gegenstandsbereich ist.Es ist erst einmal Grundlagenforschnung.
*Die Parapsychologie ist eine Wissenschaft, die wie kaum einen andere unser Weltbild erweitern und dem Menschen zu einer Verin- nerlichung führen kann. Sie unterscheidet sich von der Psychologie, die eine wissenschaftliche Seelenkunde sein soll in erster Linie als eine Wissenschaft " von den Kräften des Geistes und der Seele", die sich nicht auf Bekanntes zurückführen lassen.
* Für den betroffenen Einzelnen ist dieses eine zweifelsfreie Realität fern von jeder Imagination.Es ist ein inneres, felsenfestes anderen nicht erklärbares sicheres stillschweigendes (Glaubens)wissen, was mein Denken und Handeln prägt.Hier schliesst das Unfassbare das Anfassbare mit ein.Es ist/sind:
* III.) Erkenntnistheoretisch sind (zur Zeit ?) die Einheitssichtweise der Interverbundenheit, eine gesamthafte Erfassung, der Geist der Syn- these, universelles Erkennen und die Totalität als Ganzes oder andere Lebens-Parallelwelten kein Gegenstand des Erkennens, um den Dua- lismus zu überwinden. Der Wahrnehmungsprozess kann die Einheit z.B. "Leben und Tod" nicht erfassen, weil wir selbst nur Teile des Ganzen sind. Die Gesamtheit der einzelwissenschaftlichen Erkennt- nisse bilden trotzdem nicht das Ganze und die Einheit ab und der gesamt- und einheitliche Charakter ist aber an keinem der isolier- ten Teile vor zu finden. In der Welt zeigt sich die Einheit nur in der Vielheit, wobei jeder Einzelne einzigartig ist. IV.) Nach dem Philosophen Immanuel Kants dualistischer Philo-sophie ist vereinfacht gesagt die sinnliche Erscheinung einer Sache nicht " das Ding an sich " als das Wesen einer Sache. Das Wesenliche liegt jenseits aller Worte. V.) Unsere Sprache ist für die grobstoffliche,sinnliche Realwelt ausgelegt und eine Wirklichkeit hinter der unsicht- baren, feinstofflichen übersinnlichen, viel komplexeren Welt zu erfassen wird die Sprache sprachlos, bewusstseins-und gefühlsschwammig, unentwickelt und wissenschafts- aussageuntauglich. Konstitutive Termini für die unsagbare, überweltliche Wirklichkeit fehlen in unserem Sprachschatz. VI.) Lange wurden die Nahtoderfahrungen (NTE) von der Wis- VII.) Jede Generation von Wissenschaftlern blickt immer auf die neuesten wissenschaflichen Forschungsergebnisse früherer Generationen zurück und amüsiert sich über ihre Naivität.Die Wissenschaftsgrenzen können nicht von den Bezirken des gesicherten Bewusstseins der erforschten, er- VIII.) Der Rat von Francis Bacon, der Begründer der modernen Natur- IX.) Die Auflösung des Glaubens durch Erweiterung der naturwis- X.) Bildungs-Kultur-Lernen schliesst vom denkenden Geist auf das Ganze, obwohl das Denken nur zu ca. zwei Prozent ein bewusster Prozess ist. Entwicklungs-Kultur-Lernen vertraut dem durchdringen- XI.) Es ist eine Form des selbst-entdeckenden Lernens, über das bisher noch nicht bewusst verfügt wurde, als Wissenserinnerung in einer selbst gesteuerten Lernautonomie. Siehe auch " Anamnese ist die Erinnerung an alles vorhandenes Wissen in der unsterblichen Seele, welches bei der Geburt vergessen wird. Siehe Textfortsetzung Nr.200 in Kulturlernen-5. * Licht als Wirkkraft beherrscht unsere Wahrnehmungssinne wie hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen.Das Photon (Licht) ist die elementare Anregung (Quant)des elektromagnetischen Feldes und ist Bestandteil (Lichtquant) der elektromagnetischen Strahlung. XII.)Anamnese ist die Erinnerung an alles vorhandenes Wissen in der unsterblichen Seele, welches bei der Geburt vergessen wird. Es ist auch die (Entwicklungs)-Wieder-Erinnerungs-Pädagogik Platons, dass der Mensch das Abbild der Idee in sich trägt und die Sublimierungs- these des Aristoteles, wo alles Wissen schon im universellen Bewusst- sein als emergente Eigenschaft ausserhalb vom Einzelgehirn existent ist und der " Ichcharakter " bei der Theorie des Bewusstseins in Frage gestellt wird. Es ist auch die Idee des antiken Philosophen Plotins wieder erkannter Urbilder, weil bei Schöpfung schon alles vorgeformt wurde und dieses durch die Entwicklung beim Einzelnen bewusst wird als "es ist mir einfallen". Deshalb kommt der Mensch nicht als " Ta- bula rasa " auf die Welt und ist kein unbeschriebenes Blatt. Es ist auch das Goethe Zitat,dass alles Gescheite schon gedacht worden ist und man es nur versuchen muss, nochmals zu denken. Wir tragen mehrere Milliarden von Jahren in unseren Zellen und in unserem paläolithischen Gehirn bewahren wir das Gedächtnis der Mensch- heit.Niemand kann einem Wissen offenbaren, dass nicht schon " im noch Nicht-Gewussten" dämmert." Er braucht deshalb nichts wissen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht, denn er besitzt doch unmittelbaren Zugang zu diesen Erscheinungen im Reiche der Ideen und trägt sie alle in die Tiefen seines Wesens. Wo sollten sonst die Ideen herkommen ?Siehe Textfortsetzung Nr.200 in Kulturlernen-5 XIII.) Ein Diesseits-Lebens-Bewusstsein entsteht ,dass sich Abbilder der Rezeptormoleküle aus der geistigen Welt mit den Rezeptormole- XIV.)Das Jenseits ist die allumfassende Wirklichkeit und das viel Grössere, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits um- fangen. Jeder Kulturträger will auf etwas (Jenseitiges) hinweisen und die Sehnsucht wachrufen, was den Menschen übersteigt, was man noch nicht ist und verwirklicht werden soll-Nr.85. Das Ende der Evolution wäre, wo Diesseits und Jenseits eins wären und damit die Dualismusspaltung, den die Philosophen Platon und Aristoteles in die Welt gebracht haben, überwunden. XV.) Aber der Mensch befindet sich nur mit einem Teil seines Wesens innerhalb der natürlichen Schöpfung Diesseits= = Bildungs-Kultur-und existentielles Lernen aber mit einem anderen Teil seines Wesens, was ihn als Menschen cha- rakterisiert und sein Leben als solches ist, befindet er sich ausserhalb der Schöpfung (Jenseits=Entwicklungs-Kultur-und Unsterblichkeits- lernen), so dass er in zwei Welten lebt, für beide Wel- ten zum Lernen aufgefordert wird und die Le- bens- lernsichtweise aufgegeben wird, als wenn es kein Morgen und kein Jenseits gäbe. Wir müssen nicht nur für das jetzige, sondern auch das übernatürliche, ausser-und anders- weltliche Leben miteinbeziehen. "Sterben lernen" ist begrifflich negativ belegt und erst einmal eine aussagelose Leerformel und aktuell generell bedeutungslos. Wer lernt schon gerne zu sterben und noch freiwillig dazu.Wenn ich von mor- gens bis abends Geld verdienen muss, kaputt nach der Arbeit bin, interessiert mich am Feierabend erst einmal überhaupt nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sondern nur, dass ich eine Rechnungen und Miete bezahlen kann, meiner Familie es gut geht und das Unter- nehmen, was ich leite Gewinn abwirft. Wenn ich mehr Geld verdie- nen oder billiger einkaufen kann, ist das für mich erst einmal le- bensnaher als ein überzeitliches, potentielles (Kann)ideal.Jeder hat tausend Alltagsdinge im Kopf die "sexier" sind als ein gutgemeint- es Predigerwort. Jeder ist jetzt schon für sein eigene "Seeligkeit" lernmitver-antwortlich,weil im Christentum am "grossen Gerichtstag" des Todes ich nur als Einzelner und nicht eine Glaubens- gemeinschaft vor Gott gestellt ist,weil nur in der Anerken- nung der eigenen Individualisierung-Lebens-Bringschuld das einzige Eigentum und Lebenssinn ist,was den Einzelnen begründet. Auch nach dem Kirchenlehrer Alfons Maria von Liguori ist das Sterben ein Unglück, denn die Seele verliert mit dem Leib die Möglichkeit diese zu vervollkommnen und dass das Jenseits als Ort der Vollen- dung schon im Erdenleben verdient werden muss. Das Leben geht dort ohne Entwicklung weiter, weil sie ist ihres Weltbezuges und den Weltwerkzeugen beraubt.Der Geist braucht die Beziehung mit der materiellen Welt als polare Spannung, die erst in den sinnlichen Entwicklungs-Lebens-Widerspruchs-Reizen des praktischen Alltags- Es ist das Lernverständnis eines Leonardi da Vinci; "und die ganze Zeit, da ich dachte, ich lernte zu leben, da lernte ich zu sterben.Nur wegen der Ungewissheit des Sterbezeitpunktes baut der Mensch seine Luft- schlösser, als wenn er ewig leben würde und das Sterben und der Tod werden ausgeblendet anstatt sich mit dieser nächsten "Weiter-Lebens-Phase" im reiferen Alter auseinanderzusetzen. Die Konsequen- zen fehlender Verantwortung für das eigene Leben danach eine "Unsterblichkeitssubstanz" zu schaffen, wo er jetzt die Zeit dafür nutzen könnte, diese innere Lebenslogik ist dem Einzelnen noch gar nicht ernst- haft bewusst.Siehe Textfortsetzung in evolutionäre Altjugend*. * Auch wenn die Frage, ob es Geister von Verstorbenen nicht aus naturwissenschaftlicher Sicht beantwortet werden kann, da es keine Beweise für die Existenz von Geistern und für die Existenz einer Seele als greifbare Substanz gibt. XVI.) Die Fragen des Menschen sind existentieller und per- sönlicher, weltlicher Natur und nicht wo er her kommt und wohin er einmal gehen wird Wir sind aber nicht geboren, um irgendwann einmal zu sterben, sondern um sterben zu lernen. Deshalb bin ich als Diesseitsmensch zu einem "Alter-Ego-Doppelleben und Doppelblick" nach innen (überintellek- tuell) und aussen (intellektuell) gezwungen, führe eine be- wusste und unbewusste Existenz und muss leben wie ein unsterblich Sterblicher zugleich,weil ich nackt auf die Welt gekommen bin und nackt einmal die Welt wieder verlassen werde.Es gibt Dinge (Sachwelt), welche wir im Diesseits und es gibt Dinge,welche wir im Jenseits brauchen (Geistwelt). Für die bisherigen Gene- rationen war nur das Diesseits-Kultur-Lernen Schulalltagsnormalität (in der Zeit gelernt), für die jetzigen und zukünftigen Generationen wird und muss das Jenseits-Kultur-Lernen (über die Zeit hinaus), ohne dass es (r)evolutionär klingt, zur ausserschulischen Lebens-Selbstverständlichkeit werden,weil das Leben weiter geht, was der rote Kulturlernfaden von den drei Webpräsenzen www.entwicklungschristentum.de, www.entwicklungszu-kunft.de und www.die-gotische-kathedrale.de ist, das bisherige Leben in der physi- schen,sichtbaren Mittelwelt für das Weiterleben in- einer unphysischen,unsichtbaren Geistwelt. XVII.) Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das,was wir nicht tun, konnotierte der französische Philo- soph und Schriftsteller Voltaire ein- mal. Das Leben wird dann nicht nur im jetzigen Leben, sondern auch in der Ferne verstanden (Eschatologie).Wir müssen unsere Zukunft beurteilen nach einem Zeitmaßstab, der grösser ist als mein Eigener, grösser als das statistische Durchschnitts-Sterbealter und dadurch immer mehr die Sichtweise gewinnen, zwar in der Welt zu sein, aber nicht nur von der Welt zu sein. tens religiös verwendeter Begriff darstellt. Es ist spannend in einer Zeit zu leben wo durch die Grundlagenforschung sich die Diesseits- Jenseits-Grenzen immer mehr Richtung einer Mehrfach- Welten-Interpretation verschie ben und was man früher "weisses Gebiet" oder "terra incognita" für schwer zugängliche, vermutete Gebiete und Wildnisregionen nannte, durch immer neue Ent deckungs- erkenntnisse die weissen Flecken auf der "Jenseitslandkarte" verschwinden*. * Weil der Diesseits-Jenseits-Dualismus aber auch die männlich-weib- liche Polarität im nicht-linearen, raum- und zeitlosen Bereich aufge- hoben ist geht naturzwangsläufig das Leben weiter. Es gilt der quan- XVIII.) Die Bildungskräfte sind zu schwach und reichen für das Jenseitslernen nicht aus,wo es um das Unbedingte und Absolute als letzte Wirklichkeit geht.Mit dem Bildungs-Kultur-Lernen kann " ich nicht zu "Gott" kommen (nur mit dem Glauben und Vertrauen), weil "die Seele" keine Lust hat an der Bildung". * Je banaler die Wahrheit desto grösser ist die Sicherheit, Selbstver- ständnis- und Lebenswirksamkeit ( Binsenwahrheit z.B. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen").Aber je tiefer, bedeutsamer, er- kenntnis-und folgenreicher die Wahrheit (z.B. wissenschaftliche, mo- ralische, religiöse Wahrheit (eines "Jenseitslernens"),umso geringer die Sicherheit,Selbstverständlichkeit und Nachfolgewirksamkeit). XIX.) Das Jenseitige existiert im weltlichen Sein und der Mensch darf sich nicht damit abfinden, dass Gott nur in der einen Hälfte (Jenseits) zu Hause ist, aber nicht in der alltäg- * Der Tod nichts ist, was der Mensch fürchten muss. Er kann zur schönsten Erfahrung deines Lebens werden. Alles hängt davon ab wie du gelebt hast und was du aus deinem Leben als Sinn gemacht hast*. * Frau Dr. Kübler Ross. > Daneben steht der religiöse Glaubenstrost als Pallitativ- mittel, welcher das Nichtgewusste miteinschliesst, dass für die Dahingeschiedenen Gott sorgen und für sie in einer anderen Welt fortgebaut und vollendet wird und wieder auf- *I.) Hätten wir einen Grund dieses zu glauben, hätte das nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit der Motivation, mit der Logik,mit der Vernunft,mit wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit, mit Vor-teilsüberlegungen und dem gesunden Menschenverstand. II.) Nach einer kolportierten Statistik glauben 95 % der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, dass sie nach dem Tod weiter leben. III.) Das Christentum definiert sich durch die Auferstehung Jesus und ohne diese, gäbe es keine Hoffnung und Freude für das ewige Leben, eine "Weiterlebensversicherung" für die, welche daran glauben. (Deshalb gibt es auch wegen der Auferstehung kein Grab Jesu). > Durch die Auferstehung Christi wird der Tod nun zum posi- > Wenn nichts mehr bleibt, auf was ich bauen kann und die Verzweiflung bleibt, dann entdecke ich als Gläubiger " Gott oder das Absolute "als das eigentliche Fundament des Lebens.Wir verbringen unser ganzes Leben mit hoffen und hoffen noch, wenn wir sterben", wie es der französische Philosoph Voltaire konnotierte.Es ist auch in Anlehnung an den Schriftsteller Franz Kafka,dass der Punkt erreicht ist, an dem es keine Rückkehr in das raumzeitliche, biologische, irdische Leben mehr gibt, weil der Tod nicht mehr rück- gängig gemacht werden kann und deshalb definitiv über- * I.) Ein wirklich Toter kann nicht aus dem Jenseits in das Diesseits zurückkehren.Sein Geist kann nicht mehr in dem Körper Besitz (z.B. durch Rematerialisierung/Rekarnation) ergreifen, den er durch den irdischen Tod verlassen hat.Das ist ein ehernes,ewiges Gesetz, von dem es keine Ausnahme gibt. Sobald sich ein Geist im Jenseits befindet, hat er seine irdische Laufbahn endgültig abgeschlossen.
> Hinter der Friedhofsmauer,welche die Toten von den Lebenden trennt, ist noch nicht alles zu Ende. Menschen, *I.) Obwohl es verschiedene Seelenauffassungen gibt, hat die Idee der unwissenschaftlichen Seele alle (geist)wissenschaftlichen, umgangs- sprachlichen,schwammigen Seelenwirrwar-Begriffsbildungen und Annäherungs- beschreibungen überdauert. Der traditionelle Seelen-
> Nach der Sterbe-und Nahtodforscherin z.B. Frau Kübler-Ross (ca. 2000 Nahtodberichte), aber auch andere Sterbe- * "Wenn einmal die Tatsache erkannt ist, dass die geistige Schöpfung ihrem Wesen nach die gleiche ist wie die materielle, in der ganzen Schöpfung nichts Formloses gibt und dass sich beide nur durch die Art und Ort ihres (Da)seins unterscheiden, dann wird erkannt, dass der geschaffene Geist den selben Lebensorganismus in geistiger Form besitzt, den die irdischen Geschöpfe in materieller Form haben und dass der irdische Körper über die Form des Geistes gegossen ist und daher in dem materiellen Guss nichts enthalten sein kann, was nicht in der geistigen Form vorhanden ist. Hier wird unmissverständlich klar,dass die jenseitige Wirklichkeit in allem dem Diesseits wesenhaft gleicht nur mit dem einen Unterschied, dass das Jenseits feinstofflich, körperlos, psychisch, geistig und aussersinnlich (PSI-Fähigkeit-" sechster-Sinn als gefühlte körperliche Realität") und durch die Atom- physik (Elementarteilchen) erkannt werden kann, während die diesseitige Realität grobstofflich, leibgebundene Körpernatur, physisch, materiell ist und durch die menschlichen Sinne erfasst wird"*. * In Textanlehnung an Johannes Greber,Theologe (1874-1944). > Ausserdem ist die Erinnerung an den irdischen Tod aus- gelöscht und diese wissen gar nicht,dass sie tot sind.Es gab kein Zeitgefühl und sie schauten auch nicht mehr zurück. Wer einmal eine Nahtoderfahrung (NTE) gemacht hatte erkannte, wie unbedeutend die materiellen Dinge sind und began "nach dem Aufwachen danach", diese immer mehr hinter sich zu lassen.Wer einmal diese Wahrheit erfahren hatte,hatte keine Todesangst mehr,weil er/sie wusste, was nach dem Tode geschieht und auf sie zukommt und das Erzählen war schon ein "Vorabtrost" für die Angehörigen. Der kurze Blick hinter den Vorhang auf der anderen Seite ver- ändert die Sicht auf alle Lebensaspekte für immer*. * Ich habe keine Angst vor dem Sterben.Milliarden von Jahren davor war ich auch tot. *Mark Twain,amerikanischer Schriftsteller. > Sterben ist eine Neugeburt und als ich geboren wurde, hatte ich auch keine Angst ? Fast die Hälfte der Probanden, welche an der Schwelle des Todes standen und eine extra-korporale Erfahrung hinter sich hatten waren der Ansicht,es sei vom Jenseits möglich noch lebende Angehörige zu beo- bachten, möglicherweise zu kommunizieren und zu inter- agieren und sahen die Welt an sich vorbei ziehen.Die/der Verstorbene lebt im Vollbewusstsein ihrer/seiner Persön- lichkeit weiter und der Mensch bleibt sich gleich.Dieses Wissen,dass dem/der Verstorbenen jetzt es besser geht wie je zuvor, ist mehr als ein Trost für den schmerzlichen Verlust für die Hinterbliebenen,auch wenn bei einem Lebensum- bruch die Erinnerungstrauer und der Trennungsschmerz erst einmal vorherrschend sind. Auf die Frage an die Sterbefor- scherin Kübler-Ross, ob sie Angst vor dem Tod hätte, antwor- tete sie: "Im Gegenteil, Ich freue mich"*. *I.) Siehe auch weitere Ergebnisse von Nahtodstudien im Gliede- rungspunkt "Die moderne Sterbeforschung und Nah-Tod-Agonie-Erfahrungen von Sterbenarrative im Grenzbereich zwischen Leben und Tod" in das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen
> Die Verstorbenen sind nicht von uns, sondern nur vor uns voraus gegangen und wir kommen "todsicher" nach. Sie sind nur die Unsichtbaren, nicht physisch körperlich aber psy- chisch, geistig immer Anwesenden unter uns, was auch die derzeitige Trauer-und Verstorbenen-Erinnerungs-Kultur und die Beerdigung nach dem klassischem Ritus lächerlich er- scheinen lässt.Wer weiter lebt, kann nicht tot sein (Siehe auch den Gliederungspunkt: "Heutige, anachronistische, mumifizierte und morgige, evolutionäre Trauer-und Erin- nerungskultur" in "Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen"*. *I.) Beerdigung, Sarg/Urne,Grabrede usw. werden dann eigentlich nur noch zu einer unwichtigen Fußnote, weil das die Verstorbenen nicht berührt und diese es auch nicht mehr interessiert. II.) Für den Tod hat die moderne Theologie aber wenig Substanzielles und die Unsterblichkeit der menschlichen Seele ist ein nicht ge- wusster bewiesener, sondern nur aus der biblischen Offenbarung abzuleiten.Bis die unumstösslichen wissenschaftsbasierten Untersu- chungsergebnisse der Quantenphysik,anderer Wissenschaften und der modernen Sterbe-und Nahtodforschung als endgültiger Beweis für ein ewiges Leben theologisch "eins zu eins"vereinnahmt wer- III.) Die Existenzphilosophen, Schriftsteller und Theologen in den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts beantwor- IV.) Noch vor dreissig Jahren hieß es, dass bisher trotz intensiver For- schung kein unumstösslicher Beweis für ein Leben nach dem Tode gefunden wurde, aber ebenso hieß es, dass es unmöglich war zu beweisen, dass es nach dem Tode kein Leben in irgend einer Form gibt. Was der Wissenschaft nicht bekannt war,konnte sie auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht negieren. Es gab keinen unumstösslichen, allerletzten, gesicherten, unzweifelhaften, alle Skeptiker überzeugen-den, filmischen Beweis, eine staatlich garantierte Weiterlebenspolice nach dem Tod, weil die Toten so redselig sind wie eine Auster.Weil ich nicht weiß woher ich komme, weiß ich auch nicht, wohin ich hin gehe. Ein kleiner Spruch in Anlehnung an den Dichter und Zeichner Wil- helm Busch machte damals die Runde."In einem Biergarten streiten sich ein Kluger und ein Frommer. Es ging um die Frage, ob es einen Weiterleben nach Tod gibt oder nicht und inzwischen wird es wieder Sommer".Auch bei einer Geschichte aus dem alten Japan bleibt die Weiterlebensfrage nach dem Tod unbeantwortet: „Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“„Das weiß ich nicht.“„Aber bist du denn nicht der Meister?“„Ja, aber kein toter Meister.“ V.) Wissenschaften werden unterschieden in die Naturwis- senschaften (Makrowissenschaft) und in die moderne Physik Mikrowissenschaft und kurz gesagt wenn unbeobachtet eine Welle und wenn beobachtet ein Teilchen.Deshalb kann ein Objekt gleichzeig anwesend und abwesend sein.Für Prozesse im mikrokosmischen Bereich ist das Ursache-Wirkungs- prinzip als auch das aristotelische, logische " Entweder-Oder-Prinzip ", wonach eine Aussage gilt oder nicht unter Aus- schluss eines Dritten (lat. tertium non datur) " chemisch rein " nicht anwendbar. Es gibt kein " Entweder- Oder " wie in der klassischen Physik, sondern "ein sowohl als auch ". VI.) Der emeritierte und mittlerweile verstorbene Papst Benedikt XVI hatte in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts als Theologie- professor an der Universität Tübingen Gott mit den Quantenwellen verglichen, welche den nicht-materiellen Urgrund aller Materie bil- den und auch Information genannt wid. Es ist nicht der persönliche Gott des Christentums, sondern dieser wird nur als Chiffre verstan- den,weil er mehr ist als nur Person. Physikalisch ausgedrückt könnte man die Welt als Potentialwellen bezeichnen, die sich überlagern und dadurch die sichtbare, greifbare Realität hervor bringen. Alle Natur- wissenschaften, die mit einem Dialog zwischen Theologie und Wissenschaften ernst machen ist gemeinsam,dass sie den Grund unserer Wirklichkeit immateriell als geistiges Prinzip erkennen, dass erst die Materie und alle Geschehnisse hervorbringt. VII.) Wissenschaft ist immer Mathematik und die sich selbst bewie- sene Wahrheit ist unabhängig von ihrem Träger und ihrem Gegen- über. Mathematiker sind in der Lage Aspek- te der physikalischen und nicht physikalischen Wirklichkeit zu reduzieren, die niemals beo- bachtet wurden und Schluss- folgerungen postulieren, auf die niemand sonst gekommen wäre. Für die Makrophysik ist nur die Aussenwelt (sinnliche Materie/Reproduzierte und die Erscheinung wirklich, für die Mikrophysik die Innenwelt (Nichtsinnliche-Materie/Be- wusstsein und das Wesen hinter der Erscheinung). Deshalb ist der Mensch für die eine Wissenschaft z.B. Schulmedizin nachweislich aufgrund von mathematischen Parametern und klinischen Werten biologisch tot (exitus letalis),obwohl Realität weder messbar noch beweisbar ist,während für die moderne Wissenschaft ebenfalls auf Grund von subatoma- ren, mathematischen Aussagen und empirischen Ergebnis- sen, welche die Mikrophysik aufgezeigt hat, dass Elektronen unzer- störbar sind, eine unendliche Lebensdauer besitzen und deshalb der Mensch geist/jenseitsmässig weiter lebt (exitus immortalis).Die Quantenmechnik machte ausge- zeichnete und zutreffende Ausagen über diese Wirklichkeit und erklärt auch die letzte aller Ursachen*. * Weil der wissenschaftlichen Schulmedizin kein seelischer Gehalt gegenübersteht, ist die Diagnose "MS" Subjekt-Objekt-Spaltung und trägt keine (Ganzheits)wirklichkeit in sich. VIII.) Weiter bestätigt die Mikrophysik, dass der physische und psychische Körper (Geist, Seele, Bewusstsein, Gesamt-heit der Gefühlsregungen) demnach getrennte Entitäten sind, die zwar eng miteinander verknüpft sind, aber unabhängig voneinander existieren. Es ist auch ein Quanten-theoretische Faktum,dass es ohne Bewusstsein keine Mate- rie gibt,nur der Geist das Wirkliche ist und alle Dinge nur in Beziehung zum Bewusstsein existieren und dieses zur Wirk- lichkeit wird. Siehe Textfortsetzung in Quantenwirklich- keitsbewusstsein-1-3. Andere (Hilfs)wissenschaften wie z.B. die Biologie (Metaphormose), die Chemie, die Psycho- logie,die Relativitätstheorie, die Neurowissenschaft, die Parapsychologie und auch die moderne Sterbe-und Nahtod- forschung kommen im Kern zu den gleichen Ergebnissen, dass das Leben "kein Verfalldatum" hat. IX.) Die modernen Wissenschaften beginnen mit der Geburt der Quantenmechanik in den ersten Jahren des 20.Jahrhunderts und dieses wird fortgesetzt mit der Atomphysik, der Kypernetik,der Oktologie, der Chaosforschung, der Komplexitäts-und Systemtheo- rie,der Kosmologie bis hin zur heutigen modernen Informatik einschließlich der künstlichen Intelligenz. Diese brachte Weltbilder hervor, welche das Rationalismusfundament zertrümmerten,dass die niedrige materielle Welt wie ein gigantisches Uhrwerk funk- tioniert und manipulierbar, kontrollierbar,intrumentalisierbar und geistlos ist.Nur dieses Denk-und Verhaltensmuster ist noch in den meisten Köpfen als Bildungsnarrativ verankert, auch wenn die Le- benswirklichkeit eine andere ist.Man kann beispielsweise die jüngsten Entdeckungen der Quantenmechanik,die einer anderen Logik gehorchen nicht mit den Kategorien und der Logik der new- tonischen Physik erfassen. X.) Wir können den Wahrheitsgehalt der Vielzahl der Erlebnisberich- te und Fallbeispiele der hellsichtigen, übersinnlichen Personen und Nahtoderlebnisse nicht selber nachprüfen. Diese Mutmaßungen wer-den erst einmal " von dem Mann auf der Straße "als nicht ernst zunehmende Geisterspukgeschichten und "esotherischer Hokuspo- kus" abgetan, welche nur im Kuriosenkabinett ihren Platz haben. Aber diese Produkte, welche einer überaktiven Phantasie zugeschrie- ben werden sind für die damit befassten z.B. Neurowissenschaftler, Ärzte, Parapsychologen, Theologen, Rückführungstherapeuten, Re-animationsmediziner, Sterbe-und Nahtodforscher und Hellsichtige, welche die Vielzahl der Phänomene der Geist(er)welt untersuchen und beschreiben, unterliegen keiner Sinnes-und Selbsttäuschung, sind nicht spekulativ oder erfabelte Anekdoten, sondern eindeutige, empirische, beweiskräftige, erlebte Wirklichkeits-Wissenschafts- fakten und haben nichts mit Hirngespinsten und spiritistischen Spin- nereien zu tun. Als nüchterne Faktenwissenschaftler und geerdete Menschen zweifeln sie nicht im Geringsten an den empirischen Phänomenen eines Weiterlebens nach dem Tode in einer anderen (Geist/Geister/)dimensionsgestalt einer Jenseits-Seelenwelt. XI.) Nach dem Energie-Erhaltungssatz von Antoine Lavoisier, Begründer der modernen Chemie, zeigte mit einer quantita- tiven Messmethode auf, dass Masse d.h., die Menge an Ma- terie permanent und unzerstörbar ist und trotz Verände- rungen erhalten bleibt. Die gesamte Masse von vorhandenen Substanzen vor einer chemischen Reaktion ist gleich der ge- samten Masse nach der Reaktion. Materie wird nach dem Gesetz weder erzeugt noch zerstört, sondern lediglich in eine andere Energieform umgewandelt und bleibt erhalten. Nichts geht verloren. Das Physische wird nur als verdichte- ter Geist (Lebenskraft) betrachtet und der Tod ist nur aufge- löste Materie in zurück verwandelte Geistform, was nicht sterben kann und in anderer Form weiter geht. Aber es ist bewiesen,wo die Sonne untergeht, geht sie zur gleichen Zeit irgendwo anders wieder auf. Hinter dem Todeshorizont ist wieder Lebensland in Sicht. XII.) Deshalb kann man heute kann man nur mit dem Kopf schütteln, wer an den zuvor beschriebenen Wissenschafts-fakten und Unsterblichkeitserkenntnissen eines Weiterle- bens zweifelt (ohne den religiösen Glauben ins Spiel zu bringen) und immer noch dem Narrativ einer "Ganzheits- Mause-Tod-Theorie" anhängt, dass hinter der Friedhofs- mauer alles zu Ende ist.Was früher nur geglaubt werden konnte oder Spekulation war,weil für den Tod nur die Kirche zuständig war, ist heute zum sicheren,aber noch nicht selbst-verständlichen Wissen mit fast mathematischer Gewissheit geworden(auch wenn wissenschaftlich nicht endgültig nach- gewiesen).Dass mit dem Tod alles aus ist kann streng ge- nommen dann nur ein Gottloser,ein Unwissender, Unbe-lehrbarer und Wirklichkeitsblinder sagen. Ich sehe jetzt erst, wenn ich mir die wissenschaftlichen,empirischen Untersuchungsergebnisse im Detail anschaue mit pro- phetischer Sicherheit und einem" Röntgenblick" ohne Stirnerunzeln und ohne religiöse Glaubensbezüge, dass das Leben nicht tot zu kriegen und abgeschafft ist.Ich bekomme das Gefühl ewig weiter zu leben, der endgültige Tod nur " ein Pappschwert " und die Angst davor nur eine Illusion gewe- sen war, weil jedes einzelne Leben seine eigene Unsterb- lichkeit hat. XIII.) Bei der Geburt sind wir schon todgeweihte Menschen. Der Tod ist unausweichlich, ein natürlicher, selbstverständ- licher Lebensakt, weil mit dem Lebensanfang immer zu- gleich auch das Lebensende vorgegeben ist, indem es den Anfang immer nur unter der Voraussetzung eines Endes geben kann. Wer das verstehen lernt, verliert die Angst vor dem Tod, ein Bedauern ist ihm fern und akzeptiert diesen als Teil des Lebens, obwohl ich jeden Tag einen Tag näher dem Grabe zuschreite.Die Angst beim Regen ohne Regenschirm nass zu werden ist dann grösser, als die Angst vor dem Tod. Wenn man sich mit dem Tod beschäftigt und ihn enta- buisiert anstatt ihn zu verdrängen, verschwindet automa- tisch die unnatürliche Angst.Diese resultiert nur aus Unwis- senheit. Mit Recht weist der ev. Theologe J.Chr.Hampe darauf hin, dass die Menschen erfahrungsgemäss weniger Angst vor dem Tod als vor dem Sterben haben.Darüber hinaus werde ich dankbar für jeden neuen Tag als Geschenk, den ich er- leben darf. Ganz- und einheitlich betrachtet kann es ja keine doppelte Wahrheit geben.Die Wahrheit als Einheit ist un- teilbar und lässt sich nicht in zwei logische Grundaussagen aufspalten und gilt ohne Ausnahme für alle und alles gleich*. *Aber jedes neue Buch darüber ist nicht (r)evolutionär genug, zu windstill, packt nicht den Tod am Schopfe,ist kein überzeugender Vertreter der modernen Todes-Aufklärungssehnsucht, ist nicht ein Ende des Todesschreckens, sondern immer noch ein Todesschrecken ohne Wissens- und Lebenssinnende, erfasst noch nicht das Trau- ma in ihrer letzten Ursache, führt zu keiner eigenen Erfahrung, öffnet nicht die Augen für ein neues " Unsterblichkeits-Lernen-Auseinan- dersetzungs-Lebens-Denken ",löst keinen " Wow-Effekt " aus und ist nur ein Buch über " Sterben und den Tod "mehr, ohne dass man nach dem Lesen wirklich (sterbe)klüger geworden wäre. XIV.) Ausser dem sicheren naturwissenschaftlichen Wissen gibt es auch sicheres Glaubenswissen.Die naturwissenschaftliche Interpre- tation der Wahrheit ist nicht identisch mit der Wahrheit einer Reli- gion, aber jede Wahrheit hat auf ihrem Gebiet der Tatsachen (z.B. Mathematikformeln) oder der Wirklichkeit (z.B. der Glaube) ihre Gültigkeit. Die Wahrheit der Wissenschaft hat aber nie den Charak- ter der Unbedingtheit und ist allge- mein nur für jeden Verstand. Traditionell beruht der Wahrheitsbegriff der Buchreligionen auf göttlicher Offenbarung (Verbalinspiration), während der Wahrheits- begriff der Wissenschaft dagegen auf Übereinstimmung zwischen Hypothesen und deren experimenteller Überprüfung beruht. XV.) Der Bergsteiger George Mallory wurde einmal gefragt warum er den Mont Everest besteigen will und er antwortete legendär "weil er da ist "(und blieb bei seinem dritten Versuch 1924 verschollen. Seine Leiche wurde 1999 von einem Suchtrupp um Conrad Anker am Everest gefunden). So müssen wir uns mit dem Tod beschäftigen, nur deshalb, weil er (scheinbar) da ist, aber es ihn wirklich (nac weislich) nicht gibt*. XVI.) Wer stirbt, bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt". Nicht beim Sterben wird erst gestorben, sondern das ganze Leben ist ein einziger Unsterblichkeitslernprozess". *Abraham a Sancta Clara (1644-1709) österreichischer katholischer Augustinermönch, Prediger, Schriftsteller. Siehe Volltext das Essays in |
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