37.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- lernprinzip eines alten Zeitalters) zum Kulturations-Entwicklungs-Kultur-Lernen (gotisches Lernprinzip) eines neuen Zeitalters).
Nr.1701
Rezension Salutogenese: Geist-,Gebets- und Glaubens- heilungen ( Version von 2017).
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Online-Lesefreigabe am Freitag,den 09.01.2026
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********* III.) Ohne es genau bezeichnen zu können spüren wir in der Kathedrale etwas energetisches, Frieden gebendes, Heilendes. Man kann als ein Kraftfeld der Mystik nennen ohne es im naturwissenschaftlichen Sinne mathematisieren zu können. Im Frieden sein ist die stärkste Resonanz, welche ein Mensch auslösen kann. Dem Straßburger Münster z.B. wird nach einer " Bewusstseins-Kraftfeld-Werte-Skala" für sakrale Energie- orte und Kraftfeldbauwerke einen sehr hohen spirituellen und heilen- den Wert zugeschrieben und gilt als einer der stärksten Kraftfelder der Welt. Dieses übersteigt die Grenze des Erklär-und Sagbaren und wird als erfahrungswahrscheinliche Glaubenswirklichkeit eingestuft, weil Spontanremissonen an keinen Ort gebunden sind. Der " heilige Kirchenraum " wirkt beschützend gegen krankmachende Gedanken und die Gotik wirkt durch die innewohnende Schwungkraft fort.
IV.) Der Steincharakter der Kathedrale ist akkumulierte, religiöse, gläubige Substanz der Volksfrömmigkeit dieser Zeit und über die Zeit hinauswirkende, lebendige, ideative (mögliche) und verklärte Steinkraft als wortlose Weisheit.
V.) Es ist der Lebenswille, der einst elementar in die gotische Formen gelegt wurde und diese Willenskraft ergreift jeden " gotischen (Entwick- lungs)menschen " und reisst ihn mit. Es ist ein Lebensgrundgefühl, was immer in allen Kulturen gegenwärtig ist, wenn etwas Neues mit ur- weltlicher Kraft zutage tritt. Es ist ein Elementardrang als ein ewiger Kampf zwischen Unruhe und Ruhe, zwischen Rausch und Besonnen- heit, zwischen Unzufriedenheit und Zufriedenheit, zwischen Ungeduld und Geduld, zwischen Altem und Neuem, zwischen Krankheit und Gesundheit als ein Lebensgrundgefühl, was immer gegenwärtig ist, wenn etwas Neues als Veränderung mit urweltlicher Kraft zutage tritt. Es ist jene Gesundheitskraft, die ständig ringt und darauf bedacht ist, die Krankheit aufzulösen. Die Unruhe des Unvollkommenen (Leiden) schafft die Spannkraft für die Selbstzellheilung.
VI.) Es ist auch das bewiesene Faktum der Quantenphysik, dass nicht die sichtbare Materie, sondern der Geist der Ursprung und das Wirkliche ist. Alle Materie (auch der menschliche Körper) ist nichts anderes als mate- rialisierte Lebenskraft, welche in geistige Lebenskraft wieder zurück verwandelt werden kann. Alles Materielle auf der Erde ist nichts ande- res als verdichtete, materialisierte, geistige Schwingung. Nichts ist in unserer Wirklichkeit ohne Bewusstsein. Was wir Krankheit nennen, ist nichts anderes als blosse Vorstellung und Einbildung. Es ist von der Quantenphysik nachgewiesene Tatsache, das nur der Geist als die Kausalität u.a. für die Gesundheit in Frage kommt und Krankheit oder Gesundheit nur ein materialisierter Bewusstseinszustand sind d.h., wo die Fähigkeit zur Schöpfung und ein Mitschöpfertum eine inhärente Eigenschaft der Materie ist. Weil der Geist der Ursprung der(Körper)- materie ist, ist die (Körper)materie ohne Bewusstsein leblos. Die Quantenphysik hat das Problem, den Begriff Realität (Krankheits- definition) zu definieren, weil die zu beobachteten Objekte je nach Experiment sich unterschiedlich darstellen und die Materie sich entsprechend meiner Sichtweise und Überzeugungen verhält. Stoff ist Kraft einer bestimmten Schwingungsform und der Geist ist die Ordnung und Richtungsgeber der Kraft. Es gibt keine Materie an sich, sondern nur Energie, die alles in Bewegung hält, was das basierende Prinzip ist. Deshalb bin ich meine Krankheitsdiagnose nicht, weil diese sich ständig verändert*.
* Dass es für meine Gesundheitsprobleme kein (Schulmedizinlösungs- wissen gibt, weil dem Wissen das persönliche Auseinandersetzungs- potential fehlt. Die Lebensgegensätze lassen sich nicht durch Wissen und Denken aufheben, weil Wissen und Geist auseinander gefallen sind. Durch statisches Wissen lassen sich keine Probleme lösen, weil die Lösung immer in einem dynamischen Entwicklungs-Irrtums-Prozess selbst organisierend erfolgt. Deshalb ist der Entwicklungslern- prozess das Problem und die Lösung zugleich. Jede Krise und jedes Problem sind generell gesagt immer eine Krise des dualistischen, ge- spalteten Bewusstseins einer fehlenden Lebensübereinstimmung des jeweiligen Lebensbereiches. Es ist die Non-Entwicklungs-Konformität meines Arbeitsplatzes, meiner Partnerschaft, meiner Geldangelegen- heiten, meines Lebensrhthymuses einer Entwicklungs-Individualisie- rungs-Bringschuld der Entwicklungslosigkeit als Unfrieden,welches nie das ganze Problem erfasst (Teil-und Begrenztheit) und erst in der Einheit durch das dimensionelle Denken die Spaltung aufgehoben und damit das Problem gelöst ist (Ganz-und Einheit). Es fehlt durch die dualistische Zerspaltung der Zustand der Lebensübereinstimmung (" Einheits-Friedens-Bewusstseins)", wo sich jedes Problem sofort auflöst, weil die Dualität entfällt und durch den Bewusstseins-Modus Dualität das Problem erst entstanden ist. Beim eindimensionalen Ge- brauch der Denkkraft als Abstraktion wird das Er-und Ausgedachte zum Problem und beim mehrdimensionalen Gebrauch der Entwicklungs- transzendierungskraft als Konkretion löst sich das Problem auf.
VII.) Der Philosoph Ludwig Josef Johann Wittgenstein sah jedes Problem von einem religiösen Standpunkt. Wenn es zu Gott (Frieden) gelangt, wird es zur Einheit gebracht, die Spaltung und damit auch der Problem- dualismus aufgehoben und die (Krankheits)krise überwunden.Deshalb ist seinen Frieden in (fast) allem gefunden haben mehr wert, als alles Geld der Welt, weil keinn Arzt der Welt einen Menschen gesund machen kann und die Krankheit als eine Zeit betrachtet wird, um zum Frieden (Heilung) zu gelangen*'
* Bildungs-Kultur-Lernen ist alle Zeit, alle Kräfte und alle Mittel verwen- den, um mehr Geld zu verdienen und um mehr zu haben. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist alle Zeit, alle Kräfte und alle (Unruhe)mittel verwenden, um mehr zum inneren Frieden durch die Überwindungs-Transzendierung zu gelangen und mehr zu sein. Er versteht dann auch den Satz des Kir- chenlehrers Augustinus: " Wer seinen Frieden gefunden hat d.h., wer " Gott " geschaut hat (Gott ist identisch mit Frieden und mit dem Begriffs- wesen mitgesetzt), in allem seine Ruhe gefunden hat und immer wieder neu findet, nichts mehr dazu lernen braucht und deshalb alles Wissen, Verstehen und Können gelernt hat,was es zu lernen gibt und alle Fragen beantwortet sind.Der Theologe, Philosoph und Begründer der modernen Hermeneutik Friedrich Schleiermacher sieht auch das Lebensgrund-Friedens-Gefühl als " Sensus numinis" der eigentliche Inhalt des Gottes- verhältnisses. Der Frieden gilt als die machtvollste Heil-,Wirkungs-, angst- auflösende,-Schutz-, Ordnungs- und Überlegenheitskraft als klarster und wissender Geist und kann keine menschliche Bosheit scha- den. Ohne etwas zu wollen wird alles erreicht. Wer in seinem Frieden lebt und diesen immer wieder neu erringt, hat seine Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit als lebenslanges Lernen getan. Wer im Frieden lebt, was im Frieden gesagt und gemacht wurde, schafft weiteren Frieden. Wer seinen Frieden in Frankfurt hat, hat diesen auch in Bad König. Schon sein schweigendes, verwurzeltes Friedensdasein genügt, Wer seine Mitte gefunden hat, wird auch zur Mitte für die Anderen. Siehe Textfortsetzung im Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute
VIII.) Es war auch der Grundsatz des Hippokrates, das immer der ganze Mensch krank sei. Das sei der Grundsatz der " göttlichen Medizin ", denn als Lebensübereinstimmung er ist der Geist des Ganzen. Bei der Geist- heilung wird es zur Einheit gebracht und die Krankheitsspaltung ist aufgehoben. Es ist die Veränderung aus der Innenwelt und nicht eine therapeutische Veränderung von der Aussenwelt. Nur Gott ist im Gebet ansprechbar, aber das körperliche Leiden nicht. Denn der alles durch- dringende, schöpferische Geist ist eben die Beziehung aller Teile zum Ganzen und zu seinen Teilen, während der Arzt z.B. nur Teil vom Ganzen ist. Was er vermittelt ist Gesundheitswissen (denkender, wissender) Geist, aber gibt sich nicht selbst (durchdringender Geist).Wer seine Mitte nicht verliert, ist nach der Geistheilungshypothese gegen alle Krankheiten geimpft.
IX.) Es ist der wirkende dynamische gläubige Geist, welcher in Stein- formen gehauen wurde, die zeitlose Wirkungsweise der gläubigen, selbstlosen Baumitwirkung des Karrenkults, das übernatürliche, spiri- tuelle durch die Farbfenster gespiegelte " LICHT ", welches den Raum durchflutet und Gottes Wahrheit (Frieden) spüren lässt. Wissenschaftlich, empirisch lässt sich dieser Sachverhalt nicht erklären X.) Es ist der Frieden als ein Lebens-Grundgefühls-Zustand und kein Be- wusstseinszustand, weil dieser nur als Gegenstandsbewusstsein denkbar ist. Im Frieden sein ist die stärkste (Heil)resonanz, welche ein Mensch auslösen kann. Im Frieden sein aber ist nur möglich, wenn man mit sich in Reinen ist. Dieses ist wiederum die Frucht mit der permanenten Auseinandersetzung des Unfriedens in meiner Welt, weil Ruhe aller Unruhe Suchziel bleibt. Alles andere bleibt Selbstbetrug.
XI.) Es ist die Transzendenz der bauharmonischen Einheit- und Ganzheit, welche den Krankheitsdualismus überwindet.
XII.) Es sind die vielen Energien der Gebete, der Meditationen und Litur- gien und der Frieden, welche den Münsterinnenraum in ein heilthera- peutisches, erkraftendes und transformierendes Kraftfeld verwandeln (Heil und heilig als Ganzheit bedeuten das Gleiche), welche die Krankheit auflöst. Im Frieden sein ist sich in der Ganz-und Einheit befinden als das stärkste Wirkkraftfeld, was es gibt.
XIII.) Es wird der tiefe Glaube an Gottes Wort als therapeutische, heil- same Dimensionskraft und der Geist wird als Kausalität für das Heilungs- geschehen betrachtet. Wir sind stärker, wenn wir glauben, als wenn wir viel wissen und wir wirken mehr durch das, was wir glauben, als durch das, wir sagen und tun. Deshalb steht der Glaube, weil umfassend ganzheitlich über dem Wissen.
* Geistheilung funktioniert noch besser, wenn dieses mit eigenem medizinischen Fachwissen verbunden wird, weil erst der verlorene Glaube an die Schulmedizin die Heilungskräfte freiwerden lässt und führt zum sicheren Wissen, dass kein Arzt der Welt, sondern nur der Glaube an die eigene Heilkraft, was viele Gott nennen, einen gesund machen kann. Nicht die denkende Autorität des Arztes und die Apperatemedizin, sondern nur der durchdringende, eigene Geist heilt.
XIV.) Unreligiös betrachtet ist es die schulmedizinische " Salutogenese ", die Entstehung von Gesundheit und die Krankheitssymptome werden als Bilder eines seelischen Zustandes gedeutet. Der Mensch ist unheilbar religiös auch in säkularisierter Form, weil der Entwicklungsbegriff identisch mit dem Gottesbegriff ist.
XV.) Die vielen Heilerfolge der Geistheilung, auch wenn schulmedizi- nisch völlig unwissenschaftlich und unerklärbar, können nicht mit blosser Spinnerei abgetan und was bei Millionen Weltgeltung hat, als Unfug abgewiesen werden, nur weil die seelischen Vorgänge noch nicht be- kannt sind. Vor allem zerfällt das seelische Gesamtphänomen " Krank- heit " in unzählige einzelne genau zu katalogisierte Krankheiten. Damit löst sich ihr Dasein gewissermaßen von der seelischen Persönlichkeit des Menschen los, obwohl jeder seine individuelle Gesundheitswahr- heit hat *. *1.) Wenn von seelischen Vorgängen gesprochen wird, muss man wis- sen was mit Seele gemeint ist. In der Aufklärung als Welterklärungsmo- dell ohne Götter- und übernatürliche Kräfte hat sich der rätselhafte und mit Religion behaftete Seelenbegriff zur Psyche und Psychophysik (Lehre von den seelischen Kräften) als Wissenschaft gewandelt. Er wurde durch den " Bewusstseinsbegriff " ersetzt und dadurch völlig unreligiös ver- wendet. In der praktischen Psychologie heute verbirgt zumeist die materialistische "ich Vorstellung", dass seelisches nur oder vorwiegend als Produkt körperlicher Prozesse und das Geistige nur als Ergebnis physikalischer und chemischer Prozesse im Gehirn zu betrachten ist. Obwohl es verschiedene Seelenauffassungen gibt, hat " die Idee der unwissenschaftlichen Seele " alle wissenschaftlichen Begriffsbildungen, überlebt und " der Tummelplatz die Seele als Psyche ",was nicht das tiefere Wesen und das kategorische Individual-Logos dieses Entwick- lungs-Prozess-Lebens-Kernes ist ", erst einmal durchschritten werden muss. 2.) Die Seele als eine unzerstörbare geistige Substanz, welche den Körper überdauert ist aber das dem Körper verleihende Lebensprinzip an sich, die dem Körper aufbauende und erhaltende Vitalkraft schlechthin, ohne die der Mensch gar nicht bestehen könnte und ohne die ja auch sein materieller Körper sofort zu leben(atmen) aufhörte. 3.) Das Seele wird im Hinduismus als " das höhere Selbst" verstanden und ist kein Gegenstand des Erkennens. So wie es kein Bewusstsein vom Leben gibt und Tod gibt, gibt es auch kein Bewusstsein von der Seele. Es gibt immer nur Bewusstsein von etwas " als Gegenstandsbewusstsein", aber die Seele schwindet mit der gegenstandslosen Wahrnehmung. Die Seele ist aber das dem Körper verleihende Lebensprinzip an sich, die dem Körper aufbauende und erhaltende Vitalkraft schlechthin, ohne die der Mensch gar nicht bestehen könnte und ohne die ja auch sein materieller Körper sofort zu leben aufhörte. Der Mensch besteht aber nicht nur aus Körper und Seele, denn er ist eine Drei-Einheit bestehend aus Körper, Seele und Geist. 4.) Die Seelen-Problematik die sich hier ergibt ist, dass diese kein Er- fahrungsobjekt und als immateriale Entität sich der empirischen For- schung entzieht und deshalb keine anthropologische Qualität besitzt. Für den Philosophen Immanuel Kant sind Begriffe nur wahr, wenn diese anschaulich wahr genommen werden können und das ist bei der unsterb- lichen Seele ausgeschlossen. Theoretisch ist für Kant die Untsterblichkeit der Seele unbeweisbar, weil auf dem metapyhischen Terrain jedem Be- weisversuch die sinnliche Erfahrung fehlt, aber gleichwohl hält er die Unsterblichkeit der Seele als notwendig. Es gibt kein Messintrument für die Seele oder den Geist. Es hat noch keiner eine Seele gesehen und es können nur die seelischen Auswirkungen als Lebensäusserungs-Hinweise als Aussfluss und Verhältnis der Psyche beobachtet und interpretiert werden, aber nicht das Erkenntnisobjekt selbst. 5.) Innenwahrnehmungen können neurologisch nicht erfasst werden. Eine exakte Zuordnung von Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühlen oder sonstigen Bewusstseinsaktivitäten in einem genau festgelegten Hirn- areal ist nicht möglich,nur die Feststellung, dass die Hirnrinde im Bewusstseinserleben eine wichtige Rolle spielt. Weil es im Gehirn keine Bewusstseinszellen gibt und keiner weiss, wie Gedanken überhaupt entstehen gibt es die Hypothese, dass das menschliche Bewusstsein nicht im Gehirn lokalisiert ist. In der Religion ist die Seele das Menschliche, dass was auch den Tod überlebt als auch die Existenz einer ganzheit- lichen, menschlichen Seele lässt sich empirisch nicht belegen und wird deshalb als leerer Begriff angesehen. Der Seelenbegriff und das Seelen- leben als die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge des Innenlebens wurde intellektuell, materialistisch zergliedert und zur empirischen Wissenschaft der Psychologie, Neurologie, Biochemie, Medi- zin und anderer Fachdisziplinen gemacht*. *I.) Obwohl es verschiedene Seelenauffassungen gibt, hat die Idee der unwissenschaftlichen Seele alle (geist)wissenschaftlichen, umgangs- sprachlichen,schwammigen Seelenwirrwar-Begriffsbildungen und Annähe- rungsbeschreibungen überdauert. Der traditionelle Seelenbegriff ist noch am tiefsten verankert, aber dieser Begriff bedarf einer Weiterentwicklung und unmetaphysischen, säkularen, universellen Neuinterpretation, der über die Psyche hinausgeht und diese mit einschliesst wie z.B.: das Leben selbst, der Entwicklungsprozesskern des Menschen, sein Ruhepol, sein Individuationspotential,der eigentliche Mensch,eine Entwicklungsstufe des Geiste und der Seelenbegriff eines Meister-Eckhart. Die Seele als eine unzer- störbare geistige Substanz, welche den Körper überdauert ist aber auch das dem Körper verleihende Lebensprinzip an sich, die dem Körper aufbauende und erhaltende Vitalkraft schlechthin, ohne die der Mensch gar nicht bestehen könnte und ohne die ja auch sein materieller Körper sofort zu leben (atmen) aufhörte. II.) Die Seele wird als Metapher für die Individuationsentwicklung verstan- den. Die Seele ist kein fertiges Subjekt, sondern nur eine Entwicklungs- stufe des Geistes als ureigenstes Entwicklungs-und Personalbewusstsein als Lebens-Entwicklungs-Prozesskern, welcher in der Auseinandersetzung als Entwicklungsakt Lebensgestalt annimmt. Es ist, wo der Geist über die Reflexion mit seinem "Lebensselbst" eine Resonanzwahrnehmung von sich selbst erhält und dadurch Selbstbewusstsein und Seelengesundheit bildet. Es ist der formbildende Lebensprozess, welcher sich selbst hervorbringt (Emanation). Die Entwicklungsdynamik wird als Geschehen des Selbstwer- dungs-Prozess interpretiert. 6.) Etymologisch bedeutet Seele im griechischen " psyche " und im lateinischen anima, was in beiden Sprachen " Hauch " bedeutet, während der althochdeutsche Wortstamm " sela " soviel heisst wie " die Bewegliche", was das Lebensprinzip als Individual-Logos darstellt. Das deutsche Wort Seele meint ursprünglich auch " zur See " gehörig. 7.) Was versteht man unter " nur der Geist ist das Wirkliche " ? Das eigentliche menschliche ist sein Geist, der sich u.a. durch die Empfindung/Gewissen/Frieden bemerkbar macht. Leider wird der Geist heute mit dem Verstand verwechselt. Der Verstand ist aber nur ein körpergebundenes Werkzeug, das Erfahrungen und Informationen verknüpft. Das eigentliche Selbst des Menschen ist aber der lebendige Geist als das Leben selbst. Träger dieses Geistes in seiner feinstoff- lichen Hülle ist religiös gesprochen die Seele, welche alle Begriffsbil- dungen der Psyche überdauert hat. Die Seele ist Träger des Geistes wie der Körper Träger der Seele ist. 8.) Geist kann nur von Geist und Seele erkannt werden. Geist und Seele werden niemals müde und brauchen keinen bewusstlosen Schlaf wie der Körper. 9.) Umgangssprachlich wird, wenn jemand "arm dran wirtschaftlich, ge- sundheitlich, krisengeschüttelt" ist als "arme Seele" bezeichnet.Es käme keiner auf die Idee diese Person als " arme Psyche " zu titulieren. 10.) Nach Meister Eckhart ist die eigentliche Lebensarbeit die Entfaltung der Seele und durch mein Leben und deshalb bin ich Gott unmittelbar. Durch Evolution in der persönlichen Entwicklung wird die Gottesseele sich selbst und Gott wird erst Mensch. Das Einzelleben ist die Offenbarung Gottes. Gott muss Mensch werden, um selbst sein und selbst werden zu können. 11.) Nach dem traditionellen, religiösen Verständnis hat fast jede Reli- gion und philosophische Weltanschauung (Kant, Hegel, Wittgenstein etc.) ihre eigene Seeleninterpretation. Im Christentum spielen die Begriffe " Geist und Seele " eine grössere Rolle als der wissenschaft- liche Bewusstseinsbegriff. Die Seele wird aber als das Ganze und als umfassende Einheit betrachtet. Das gegenständliche, materielle Universum als Ganzes und als Einheit ist für sich selbst genommen ungegenständlich, hat weder Form noch eine materielle Erscheinung und es hat noch niemand eine Seele gesehen. Theoretisch ist für Kant die Unsterblichkeit der Seele unbeweisbar, weil auf diesem metaphy- sischen Terrain jedem Beweisversuch die sinnliche Erfahrung fehlt. Gleichwohl hält er die Unsterblichkeit der Seele aus moralischen Gründen für notwendig*. *(Religiöse) Bewusstseinsentwicklung wird als die Wahrnehmung von Veränderung definiert und es ist der Entwicklungs-Lebens-Werde-Form- wille-Prozess in der Geistdurchdrungenheit, wo dieses Bewusstsein gebildet wird. Im Umwandlungsprozess verschwindet das Bewusstsein, weil dieses nur als Gegenstandsbewusstsein denkbar ist. Der Entwick- lungslernprozess ist eine dynamische Auffassung der Formenerfassung als Prozessprägekraft des Formens, wo das Gestaltlose des Entwicklungs- geschehens durch Transzendierung " als Kernspaltung des Seins (" Indi- vidual-Logos ") meiner Lebenswirklichkeit zur Wissens-Form-Klarheit transformiert wird, wo das Innerliche veräusserlicht und eine Nichtform in eine neue (Wissens)form gebracht wird. 12.) In der " Visio dei "wird die Seele ins mystische überhöht und ist mit Gott identisch. Eckhart unterscheidet die (aristotelische )Seele, die dem Leibe vom Geist Leben und Form gibt. Dieser Geist wird als Seele bezeichnet, welcher von allem natürlichen Wesen abgeschieden ist, wo sie namenlos wie Gott ist, mit ihm allein in der Ewigkeit. Dieses ist der Kern der Seele, die Seele der Seele, ist ewig durch ihre Einheit mit dem einen und vollen Sein Gottes. Der Mensch mehr durch die Seele als durch den Leib. DerLeib ist in der Seele und nicht die Seele im Leibe. Dagegen wirken die Vorstellungen der Seele auf den Leib kräftiger als der Arzt und seine Arznei. Dieses Paradigma gilt als Grundlage für die Geistheilung.Als mystische Erfahrung ist die Ewigkeit schon im Dies- seits möglich (Der Kirchenlehrer Thomas von Aquin verlegte diese ins Jenseits). Die Frage, ob das individuelle Selbst auch nach dem Tod weiterlebt stellte sich für Meister Eckhart gar nicht, denn der Mystiker ersehnt ja nichts heftiger als die Auflösung des Selbstes im reinen Sein*. * Der Kirchenlehrer Albertus Magnus sagte, ohne die Seele könne der reine Geist gar nicht existieren, also partizipiere sie auch an dessen Trennung vom Körper und seiner göttlichen Selbstbewegung mithin auch an der Unsterblichkeit. XVI.) Die Frage nach dem Realitätsgehalt der Geistheilung ist ohne die Reflexion der weltanschaulichen Voraussetzungen nicht zu beantworten. Je nach Weltbild soll ein Heilungsprozess angestoßen werden durch innere Selbstheilungskräfte der Natur / des Körpers, durch eine uni- verselle „Lebenskraft“ (Prana, Chi/Qi, Energie) oder durch eine über- natürliche Kraft / Gott(heit). Theologisch betrachtet ist Krankheit ein Teil der gefallenen Schöpfung, ein mahnendes Merkmal der gestörten Schöpfungsordnung. Die Bibel hat dabei immer den ganzen Menschen im Blick. Dem gläubigen Menschen geht es primär nicht um seine Gesund- heit, sondern um eine lebendige Gottesbeziehung. Ein gezielter "Geist- heilungsdienst“ gehört nicht zum Auftrag der Kirche*. * Geistheilung basiert auf der bilblischen Logosidee.Je mehr das Wort nur Zeichen wird, desto kraftloser wird es und je reicher sein Symbolgehalt (Zahl, Werte, Parameter), desto ärmer sein Wesens(heilungs)gehalt. Das Wort ist etwas verkörpertes Konkretes und Fleisch, während die nackte Zahl wesen-,seelen- und wirkungslos ist, welche jeder versteht und sich weiter entwickeln lässt. Die Klarheit und die Kraft des schöpferischen Heilungswortes ist dort am Grössten, wo es aus der Tiefe der Existenz heraus gesprochen wird also nicht vom menschlichen Verstand, sondern vom (seelischen) Frieden,dem Gewissen und des Glaubens.Siehe " Logos-Idee" Textfortsetzung Nr.404 in Kulturlernen-10 und die Gliederungs- punkte "Frieden und Glauben" in Christentum-frueher-und-heute XVII.) Ohne Partei zu ergreifen haben bspw. aber empirisch nachweislich Tausende nur durch den " mind " mit der weltweiten Glaubenslehre der " Christian Science " eine Pseudowissenschaft mehr Hilfe empfangen als von appro- bierten Ärzten und es lassen sich ursächlich keine klinischen Evidenzen nachweisen. Hier schimmert eine Ahnung der Wahrheit seelischer Heilkräfte durch.Nur durch Aktivierung des Gesundheitswillens wird die Krankheit als nicht existenter Angstbegriff geleugnet. Das Leiden wird trotz Schmerzen und empirischer Diagnosen einfach nicht akzeptiert und keinen Raum im " Denkapparat " gelassen (Nach Meister Eckhart sind Schmerzen das, was noch nicht Gott geworden ist). Das ganze Geheimnis dieser Heilungsmethode besteht darin, den Pa- tienten von der Schmerzempfindung abzulenken und die Krankheit auszureden, während die Geistnatur ohne Behand- lung sich selber hilft. Heilen durch Behauptung, dem Glauben mehr Vertrauen als dem Diagnosewissen, anstatt sie zu behandeln die Tatsachenwelt als "error" zu erklären, klingt ein wenig nach Kurpfuscherei und " wer glaubt wird selig". Vorher hatte ich z.B. MS, aber MS hat mich nicht. Die gefährlichste Krankheit wird der Glaube an die Krankheit angesehen,weil diese erst dadurch Macht von uns bekommt. Wenn ich mich mit dem Leiden beschäftige, erlebe ich es doppelt. Einmal in der Realität und einmal in der Selbstbetrachtung *. * Unbestritten ist aber auch, dass die glühensten Prediger und Verfech- ter der Geist- und Glaubensheilung, wenn sie ernstlich erkrankt sind und " das Gesund beten " ihnen nicht weiter hilft, viele sich einen Arzttermin geben lassen. XVIII.) Nach Auffassung der " Christian Science "(christliche Wissenschaft) einer weltweiten Glaubensgemeinschaft, gibt es nur eine Gesundheit und eine Krankheit und diese wiederum hat nur eine Heilungsursache nämlich Gott und dieser kann nicht Vater eines Irrtums (Krankheit) sein. Die fundamental Religiösen behauten sogar, " dass es kein Leben, keine Substanz, keine Wahrheit und keine Intelligenz in der Materie gibt. Der Mensch ist nicht materiell, sondern nur geistig. Gott ist in allem und selbst ist er niemals krank. Krankheit sei das Ergebnis geistiger Un- vollkommenheit (Unfrieden), fehlender Ganzheit, mangelndes Ver- mögen Gesundheit zu denken und dem Geist die Herrschaft über den Körper zu geben. Radikal im Geiste der Christian Science ausgedrückt dient der Leidensführungsdruck dazu, um zu einem unumstösslichen Gottvertrauensbewusstsein zu gelangen *. * 1.) Die " Christian Church ist mehr als ein Sektiererverein. Eine geistes- verwandte Glaubensgemeinschaft, die Heilung durch Gott und den Glauben erhofft, hat bspw. in Südafrika über 14 Millionen Anhänger, während dagegen im gleichen Lande der römisch-katholischen Kirche ca. " nur " 3,7 Millionen Personen angehören *. * Quelle Wikipedia 2.) Das Bewusstsein wird als die mächtigste Energie betrachtet, die es gibt. Die Ausrichtung des Bewusstseins setzt nachhaltige Kettenreak- tionen in Gang. Bewusste Impulse bilden feinstoffliche Muster, die wiederum Heilungs-Manifestionen im Grobstofflichen auslösen. Dass Physische ist nur solange eine Macht, solange der Mensch in seinem Geistigen keine Kraft dagegen ausbildet. Bildet er diese Kraft aus, dann wird in ihm ein Kämpfer gegen alles Physische erwachsen und sein Geist wird siegen. 3.) " Keiner ist wirklich geheilt, der seine religiöse Einstellung nicht wieder erreicht, was mit Konfession oder Zugehörigkeit zu einer Kirche nichts zu tun hat"*. *C.G.Jung, Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie. XIX.) Das Religiöse ist nicht irgendeine Konfession, Glaubensbekenntnis oder Großreligion gebunden, sondern nur mein ureigenes Entwick- lungserfahrungsleben. Für den evangelischen Theologen, Philosophen und Begründer der modernen Hermeneutik Friedrich Schleiermacher ist das " Lebens-Grund-Friedens-Gefühl" der eigentliche Inhalt des Gottesverhältnisses. Religion und Gott sagt Schleiermacher ist weder Theologie, noch menschliches Bewusstsein, philosophische Metaphysik oder ein moralisches Anhängsel wie bei dem Philosophen Kant. In der gefühlten Beziehung zum Unendlichen zeigt sich die Erhabenheit des Göttlichen, das Getragen und " Geborgendaheimseins " jetzt in der Zeit und Ewigkeit. Alles wird zu einer Offenbarung und jeder spürt,dass es zweifelsfrei so ist. Hier sind also keine Dogmen und Bekenntnisse gefragt, sondern die Deutungs-, Glaubens- und Erlebniswelt des Patienten. Gott wird als Universalmedizin angesehen, weil " der menschliche Körper keine Materie, sondern nur " göttliche Substanz " und Gesundheit ist. Deshalb sind Krankheit und Schmerz nicht wirklich. Das Leiden wird nicht akzeptiert. Deshalb ist es ein durchleiden zur Ganz- und Einheit und der durchdringende Geist löst die Schmerzen auf. Eine eroberte, erlittene Gesundheit wird tausendmal lebendiger betrachtet als das stumpfe Wohlbehagen eines Gesunden. Ein Arztbe- such dient nur dazu, den Arzt in der Überwindung zu transzendieren und mehr zu den eigenen Selbstheilungskräften durch das Selbstver- besserungsverständnis des Gotisches Lernprinzips zu gelangen, weil eben kein Arzt einen Menschen heilen kann. XX.) Die Ärzte glauben ihren Patienten sehr viel genutzt zu haben, wenn sie seiner Krankheit einen Namen geben und repariert die Krankheiten wie ein maschineller Defekt. Mit dem Lernen von Fachbegriffen und Zuständen ist noch nichts gelernt und hat sich noch nichts verändert, auch wenn durch das Diagnosewissen die Krankheit als gebannt und therapierfähig erscheint. Eine anatomische, analytische Ursache-Wirkungs-Betrachtungsweise würde nie z.B. ein Knorpelverschleiss bei einer Kniearthrose mit einem z.B. schlechten Charakter, einer Entwick- lungs-Individualisierungs-Bringschuld oder mangelnden Gottesglauben in Beziehung setzen oder sogar die empirische Diagnose in Frage stellen, weil ich diese nicht bin und auch diese sich ständig wandelt, wo aber z.B. bei einer ganzheitlichen mikrophysikalischen Anamnese dort der Schlüssel für die Gesundung zu finden ist. Wer lange krank ist, wird mehr oder weniger einmal in seiner Krankheit selbst zum Arzt, lernt mit seinem Leiden umzugehen und irrt sich zum gesund werden empor*. *1.) Das Ursache-Wirkungs-Betrachtungsprinzip ist nur eine begrenzte Sichtweise und objektiv betrachtet nur eine Täuschung. Es ist Teil der längst entwerteten, rein mechanistischen, newtonschen Weltanschau- ung und wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Das Kausalitätsgesetz gilt nur für statische und tote Dinge die sich im leeren Raum bewegen und von Druck und Stoss mechanisch bewegt werden. Der lebendige Mensch aber ist nicht in den Kategorien der Zeit, der Determination und der Kausalität einzuordnen, sondern er untersteht u.a. den Kategorien des Raumes, der Anthropologie, der Gestalt und des Typus, der Teleologie und Finalität einer als Lebens-Bestimmungs-Sinn inne liegender Lebensauftrag und wird niemals mit den Kategorien des Wis- senschaftsbewusstseins, dem Ursache-Wirkungs-Gesetz oder einer Weltanschauung befreit und geheilt werden. 2.) Das lineare Kausalitätsdenken wurde durch nicht-lineare Dynami- ken ersetzt und die multikausalen Zusammenhänge sich in Wahr- scheinlichkeits-,Verbindungs-, Vermischungs-, Emergenz- und Komplexitätstheorien wieder finden. In der nicht-linearen Welt gibt es keine Ursachen, sondern nur Wechsel- und abfolgende Zusam- menhangswirkungen. Das (Entwicklungs)kausalitätsprinzip muss als Finalitäts- und Synchronisationsprinzip zur Ein- und Ganzheit hin verstanden werden als eine Kausalität des Geistes der Wechsel- wirkungen, der Entwicklungszufälle, der Bewusstseinsfaktoren und Entwicklungszusammenhänge als quantenphysikalische, psychische Kausalität. Beim Kausalitätsdenken sind die Ursachen, welche der Welt zugeschrieben werden, nur im Bewusstsein als intellektuelles Konstrukt aufgrund der eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit innerhalb des dualistischen Paradigmas vorhanden. XXI.) Der Beruf des Chirurgen z.B. ist auf Handeln und mechanischen Zugriff ausgerichtet. Der Mensch wird mit schnellen Schnitt des Messers ohne zutun von seinem Leiden erlöst. Beim Arzt, der vom Geist bestimmt wird, liegt der Behandlungsfokcus auf Leiderduldung dieses von innen her zu überwinden.Die Heilung bedarf der abwehrenden Mitarbeit des kranken Körpers. XXII.)Wird die Teilhabe am Heil kausal mit der Gesundheit verbunden, dann wird Gesundung zum Gottesbeweis und Krankheit zur Glaubens- schwäche und ein Arztbesuch als Gotteslästerung wegen mangelndes Gottvertrauen. Wir können aber nicht vertrauen, solange wir sehen können oder ein Arzt dafür zuständig ist. Der Glaube spricht: " Wenn unmöglich das einzige Hindernis ist, dann kann es geschehen. Das hieße aber auch, wer heilt hat Recht,wer krank ist oder wird ist selber daran schuld. Es geht weniger um einen Transzendenzglauben, sondern eine Transzendenz in der Leidensbetroffenheit zu entwickeln. XXIII.) Nach Meister Eckhart ist der Mensch mehr durch die Seele als durch den Leib. Der Leib ist in der Seele und nicht die Seele im Leibe. Dagegen wirken die Vorstellungen der Seele auf den Leib kräftiger als der Arzt und seine Arznei. Dieses Paradigma gilt als Grundlage für die Geistheilung. * Meister Eckhart hat Gott mit Leiden gleichgesetzt, ein Gotterleiden, was noch nicht Gott geworden ist. Es leidet immer nur das Ungleiche. XXIV.) Während es im Berufsalltag in Deutschland immer noch eine tiefe Kluft zwischen Geistheilung und Schulmedizin gibt, arbeitet man in vielen Ländern Hand in Hand und Geistheilung ist ein Teil des Gesundheits- systems. Es existieren Länder, in denen es mehr Geistheiler als Ärzte gibt. Seit einigen Jahren existiert unter dem Namen „Dachverband Geistiges Heilen“ ein Zusammenschluss von Heilern und Heilerinnen, Heilerverbänden, Ärzten, Heilpraktikern und interessierten Laien. Sie wollen über Möglichkeiten geistiger Heilweisen informieren und setzen sich für die Integration solcher Heilweisen in das Gesundheitssystem ein. XXV.) Der Glaubenszufall oder (noch) nicht klassisch medizinische, natur- wissenschaftliche Paradigmen lassen " das Wunder" geschehen, weil es geschehen muss, aber die kausale Begründung des warum der Rätsel- heilung, die Möglichkeit eines Agens bleibt offen. Klinische Studien belegen, dass 2/3 die Patienten nach einer Geistheilung sich besser und fünf bis 10 Prozent fühlen sich sogar geheilt. Weil das " Gesund beten " noch nicht zu Ende gedacht ist, wird dieses die Gemarkungen der Schul- medizin verschieben. Zur Zeit wird zumindest dem Glauben nicht sehr viel zugetraut und wer in medizinisch ernsteren Fällen Wunderheilung als Alternative anbietet, riskiert bestraft zu werden. Auch Werbung im Internet durch so genannte Geistheiler verstößt gegen das Heilmittel- werbegesetz. Als " Berge versetzende Kraft " ist der Glaube ein thera- pienotwendiges " Mittel ", der eine Gesundung beachtlich beschleuni- gen oder erst ermöglichen kann und hat nicht das Geringste mit einem Placebo-Effekt zu tun. XXVI.) Entwicklungsstufen der Medizin > klassische Schulmedizin > Komplementäre Körper-Geist-Medizin > Kontextuelle Ganzheitsmedizin > Neuschöpferische (transzendierte) Geistmedizin (Salutogenese) XXVII.) Ein für jeden bekanntes Beispiel ist der Krankenwallfahrts-und Pilgerort Lourdes in den Pyrenaen, wo trotz modernster Medizin jedes Jahr mehrere Millionen Pilger zur Grotte der Bernadette Soubirous pilgern, wo am 11.Februar 1858 eine Marienerscheinung sich ereignet haben soll, an den religiösen Glaubenskult klammern und einzig und alleine durch ein Wunder genesen wollen. Von fast 7 000 Heilungen, welche im medizinischen Büro seit der Gründung aktuell gemeldet wurden, hat die römisch-katholische Kirche als grösste Kritikerin gerade einmal 70 ca.1 Prozent) als Wunderheilungen (Spontanremis- sionen) anerkannt *. * Quelle Wikipedia XXVIII.) Meister Eckhart meinte einmal:" Wollte Gott, dass ich nicht ge- sund werde (weil noch keine Wandlung), so wäre es das Allerbeste (und solange auch keine Geistheilung möglich)". " Bittest du um Gesundheit, dann ist dir dieses lieber als Gott und wenn du Gott hast, hast du auch automatisch die Gesundheit. Wer Gott anruft als Gott, den erhört er und wenn der Mensch wegen seinem Ego-Wunsch-Willen Gott anruft, den erhört er nicht". Alle Kreaturen tragen etwas Bitteres in sich. Schmerzen sind fern von Gott. Solange das Trennende da ist, solange kann Gott nicht heilen. Das Trennende ist das, was noch nicht Gott geworden ist.Das noch nicht Gottgewordene ist eine Entwicklungs-Individuations-Bringschuld der Entwicklungslosigkeit. 1.) Nach dem tiefen, religiösen Verständnis eines Meister Eckhart ist zwar Gott in allen Kreaturen, aber es kommt nur darauf an, dass dieses : nicht nur ein gedachter Gott ist, wenn der Gedanke vergeht vergeht auch Gott, sondern zu einem tieferen,verwurzel- ten, klaren, ausgefüllten, begriffslosen, Lebensurgrund- gefühl ohne vage Verschwommenheit als Ruhepol wird.
- ein naturhaftes im vibrierenden Lebensfluss-Gefühl sein.
- ein "auf-gelöst-sein" und "eins-sein" mit dem Leben ist und "ich-los" aufgeht.
ohne eine (Vermittlungs)weise genommen wird, denn die Weise (Indirektheit) bleibt nach Eckhart im Kreatürlichen stecken. Sie ist ein störendes, hinderndes Element.
- mir auch bewusst, substantiell bewusstseinskonform in Fleisch und Blut übergeht und zur Lebensselbstverständ- lichkeit wird.
über das Gotteswissens-,Glaubens-,Selbsterfahrungs-zum aufgelösten Lebens(atem)bewusstsein und im bewussten " ich atme nicht", sondern ich werde geatmet" wahr genommen wird. Ich identifiziere mich mit meinem Atem *. * Sterben lernen lernen heisst z.B. ein neues Körpergefühl zu entwickeln " von ich bin mein Körper" zu " ich bin nur in meinem Körper "und wenn ich tot bin, bin ich " aus meinem Körper " und habe gelernt, meinen Körper loszulassen. zu meiner wesenhaften, durchdrungenen, friedvollen,be- schützenden, heilenden und wertbestimmenden Lebenssinn- und Selbstbewusstseinskraft wird *. * I.) "(Nur) soweit in Frieden (und frei), soweit in Gott "- Meister Eckhart II.) Eckharts Forderung, dass der Mensch einen wesenhaften Gott haben soll, ist erkenntnistheoretisch problematisch. Gott ist das Leben, aber es gibt kein Bewusstsein vom Leben und dem Tod und weil Gott das Leben ist wird Gott und das Sterben auch gar nicht wahrgenommen. Es gibt immer nur Bewusstsein von etwas " als Gegenstandsbewusstsein", aber das Leben, Gott und der Tod selbst schwindet mit gegenstandslosen Wahrnehmung und es gibt keinen Unterschied zwischen Bewusstheit und Nichtbewusstheit. Nach Meister Eckhart ist Gott auch alles und will in allem werden, aber diese Einheits- und Ganzheitssichtweise sind kein Gegenstand des Erkennens. Die Totalität lässt sich nur durch den Glauben erfassen und nicht durch eine Wissens- und Erkenntnis- summe rationalisieren und objektivieren.
- lebensnatürlich, weltanschaulich neutral, unschwärmerisch und zu einer " mystischen, nicht diskutierbaren Tatsache " wird.
- erst einmal nur Potentielle, aber individual-empirische Latente in meiner Lebenswirklichkeit immer mehr Raum einnimmt.
- so real und wirklichkeitsnah wie die Hand an meinem eigenen Arm wird.
über die reine, jenseitige Glaubens-Tatsache an Gott hinausgeht, weil es in mir zu meinem wissenden le-bensbestätigenden Selbst geworden ist. Es bedarf keines Glaubensaktes, keiner Gebetsfrömmigkeit und keines Kirchganges mehr. * Für Eckhart ist der Glaube eine Unterwerfung unter die Vernunft und weist diesen als niedrige Stufe zurück. Er verlangt einen unmittelbaren Verkehr der Seele mit Gott und Unabhängigkeit von den äusseren Zeugnissen. Die Unmittelbarkeit ist die erste Voraussetzung für ein rechtes Verhältnis zu Gott.
- über jegliche Imagination als Vorstellungskraft hinausgeht.
- ich entwickelnd in allen Lebenserscheinungen und Lebenslagen erkenne und tun lerne *.
* Jegliche Kreatur ist Gottes voll und ist ein aufgeschlagenes Buch und wer darin recht zu lesen weiss, der braucht keine Predigt mehr. Das Viele ist nur da, um zu dem Einen (Gott) zu gelangen.
- als Kontemplation in der Aktion wirkend wird *.
* Aus dem göttlichen soll man wirken lernen, dass man die Innerlich- keit ausbrechen lasse in die Wirksamkeit und diese in die Innerlichkeit hinein leitet. Könnten sie beide in einem geschehen, das wäre das Beste;so wäre ein Mitwirken mit Gott, wo das Allerinnerste in die Auswendigkeit kommt.
- der Schlüssel und " der Stein der Weisen " wird mein Leben aufzuschliessen.
in der Ewigkeit der Zeit geschieht. Entwicklung findet im zeitlosen "hier und jetzt " statt. Die Zukunft ist ein ewiges jetzt, beginnt in jeden Augenblick aufs Neue und ist im- mer *. * Siehe auch Philosophische " Jetztzeit " als Ewigkeit in Evolutionäre Allzeitnutzung erst einmal instabile Gottes-Bewusstseins-Urgefühl in der Unruhe der Welt nach und nach zu einem stabilen " Fels in der Brandung wird ".
- zum Entwicklungs-Lebens-Prozess-Begriff als neuer Got- teskernbegriff und meine Entwicklung zum Synonym für die persönliche Gottentwicklung wird. Der Entwicklungsbe- griff wird identisch mit dem persönlichen Gottentwick- lungsbegriff.
* 1.) Die Gewissenswahrheit als ein Mitwissen an der Wahrheit, entzieht sich den Bewusstseinskategorien und hat die Kraft des Wirkens. Gewissen gilt als " das Gesetz aller Gesetze ", ist frageloses, gehorchendes Tun und kann auch nicht hinterfragt werden. Die letzte Entscheidung ist nicht mehr als Quelle " das persönliche Gewissen ", sondern die allgemeine Vernunft, Gesetze und festgesetzte ethische Wertnormen oder einfach nur die öffentliche Medienmeinung (gesellschaftskon- formes, pragmatisches Gewissen).Der Konformismus, die gesellschaft- liche Anpassung, Medienmeinung, Arbeit um jeden Preis und der Tagesablauf ersetzen heute das Gewissen. Anstelle des persönlichen Gewissens tritt immer mehr die Staatsraison als eine intellektuelle Form des Gewissens, wo das individuelle Gewissen an den Staat abge- geben wird als ein gebundenes, abhängiges Gewissen, was aber ist kein Einzelgewissen mehr ist. Das Gesetz (äussere Kontrolle) ersetzt das Gewissen (innere Kontrolle). 2.) Wir haben jetzt die Gesetze, die sagen was richtig bzw. falsch ist oder was ich tun muss oder nicht darf. Ich habe kein schlechtes Ge- wissen, wenn ich ein Gesetz übertrete oder bekomme keine Gewis- sensbisse, wenn ich mich masslos auslebe. Die Hauptsache ist, dass sich niemand daran stört und ich mir es auch finanziell leisten kann. Meine Handlungen werden nicht durch den persönlichen Gewissens- filter ethisch oder nach einem Entwicklungs-Individualisierungs-Wertmaßstab beurteilt, sondern das Verhalten orientiert sich an gesell- schaftlichen Spielregeln, Egointeressen und ist geleitet von den vor- herrschenden Werten und der öffentlichen Meinung. Weil es die ande- ren es ja auch tun ist es legitimiert und die Wahrheit interessiert nicht. Die Ergebnisse des menschlichen Denkens stimmen oft nicht mit der individuellen Entwicklungswahrheit überein, weil sie getrübt sind von der Logik, der Vernunft, dem Verstand, den persönlichen Nutzen-Vorstellungen, dem Eigenwillen oder weil ich einfach keine andere Wahl habe. Man ist oft so sehr durch die Integration mit allem verhaftet und unfrei, dass man eine Gewissenswiderstandskraft in sich überhaupt nicht mehr wahrnimmt, auch wenn man schlecht geschlafen hat.
- die Werde-Menschlichkeit Gottes ist und Gott erst durch mich in der permanenten Entwicklung wird.
- die Neuschöpfung durch das Licht ist *.
* 1.) Licht ist die eigentliche Substanz von allem, was wir in der Raum- Zeit-Realität wahrnehmen. Licht hat transformatorische Eigenschaf- ten. Licht ist Mittler zwischen körperlichen und unkörperlicher Subs- tanz als das schöpferische Prinzip, das alles Wachstum auf Erden hervor bringt. 2.) Siehe auch "Das Licht der Gotik und er metaphysische Lichtsinn " in Entwicklungsgotik 8
- die Unmittelbarkeit im Inneren als stärkster Gottrealismus, wo und weil jeder alleine vor Gott gestellt ist *.
* " Man soll Gott nicht ausserhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als sein Eigen und als das, was in Einem ist ". als Gottannäherung der Sinn allen Daseins und aller geschenken Lebenszeit schlechthin ist. schweigend in Dankbarkeit lebenskraftlösungswirkend und ein Segen für andere wird. " Wer auf Gott sieht, trägt Gott in alle Dinge ". Es ist die Weisheit, dass hinter der Nichtigkeit der Materie, des Raumes und der Zeit eine letzte Wahrheit steht. seinem Leben einen Motivationssinn wurde gegeben und dann später auf dem Grabstein die Worte zu lesen sind: "non inutilis vis" (Ich habe nicht unnütz gelebt) *. * Siehe auch das Essay Das Leben ist unsterblich" ein sich (im Entwicklungslebens-Transzendierungs-Prozess) ständiges freimachen von allem was Gott (Unfrieden, Unruhe, psychische Instabilität, Egowille, weltliche Krisen, Medienmeinung, inneres Ungleichgewicht, Krankheit, Armut "als arm im Geiste ") nicht ist. evolutionäre Gottes-Bewusstsein-Verständnis im Lebens- alltag immer wieder neu " in der stillen Minute mit sich selbst " in der Unruhe und Fragilität des Lebens " zum Lebens-Präsenz-Bewusstsein gebracht werden muss. evolutionäre Gottes-Bewusstsein-Verständnis nur ein zu optimierendes Ergebnis eines langen, ringenden und übungsreichen sich durch die Widerstände des Lebens Entwicklungsweg-Alltages als Entwicklungs-Individuali-sierung sein kann und nie zu einem dauerhaften Besitz wird. Solange das Egobewusstsein mächtiger ist und nicht ichlos wird als das wesenhafte Gottesbewusstsein, solange bleibt es ein Übungsbewusstsein *. * Weil der Mensch nur einen Gedanken im Kopf haben kann, verschwin- det durch die Friedenkonzentration der Egogedanke. Jeder eigene Gedanke ist, weil " Wille" Unfrieden, während Gedankenruhe, weil " willensfrei " Frieden ist. der Mittelpunkt ("der Nabel der Welt ") ist als sein Schöp- fungs-,Steuerungs-,-Wirklichkeits- und Orientierungs- und Führungszentrum. Wenn ich im Frieden lebe, weil durch die Interverbundenheit, lebe ich mit jedem in Frieden und bringe den Frieden mit*. * I.) Dieser Frieden in allem gilt als das Höchste, Erstrebenswerteste, beinhaltet auch jegliche Sicherheit (Schutz, Heilung, Lösung), ist potenziertes Wissen und ist die stärkste Kraft voller Schöpfungspan- nung." Er ist mehr wert als ein Bundesverdienstkreuz, ein sechstel- liger Lottogewinn oder eine Dauergesundheits-Lebensgarantie für 120 Jahren. Der Weise tut nichts, trotzdem bleibt nichts ungetan ". II.) "Dem ruhigen Geist ist alles möglich"*. *Meister Eckhart. Gott endgültig aus dem Himmel geholt ist und dieses Ziel im irdischen Leben auch realistisch zu bestimmten Augen- blicken immer wieder auch erreichbar bleibt*. > Was den Menschen von Gott trennt, das ist nur das äusser- liche Unwesentliche, aber im Wesentlichen ist er latent und unbewusst mit Gott eins. Eckhart strebt nicht nur den Frieden mit Gott an, sondern er geht darüber hinaus. Sein anzustre- bendes Zielideal ist die volle Einheit mit Gott. Die Unmittel- barkeit ist die erste Voraussetzung für ein rechtes Verhältnis zu Gott. Der natürliche Zustand des Menschen ist ein Zustand der Gottentfremdung. Nach Meister Eckhart ist das " Ausser-Gott-Sein " ein Gefühl der Unvollkommenheit. Es ist auch die Goethe-Wahrheit " dass die Gottheit uns vollendet einst gedacht ". Für Eckhart ist auch der Glaube eine Unterwerfung unter die Vernunft und weist diesen als niedrige Stufe zurück. Er verlangt einen unmittelbaren Verkehr der Seele mit Gott und Unabhängigkeit von den äusseren Zeugnissen. Wenn Gott als Lebensmittelpunkt gefunden ist, ist die Lebens- Sinn-Frage gelöst. Alles andere ist zweitrangig, weil ohne Sinn alles keinen Sinn macht. XXVIII.) Übertriebene Hoffnungen sind auch hier fehl am Platze und deshalb erübrigt sich die Alternative " Believe the science oder believe the Christian Science ". Es geht nicht darum den Heilswillen und das Heilsgeschehen Gottes zu leugnen, aber dieses ersetzt nicht gesund- heitsverantwortliches Handeln und die wissenschaftliche, moderne Medizin ist zur Zeit alternativlos und kann vorerst nicht durch Fröm- migkeitsformeln und Weihwasser ersetzt werden, bis der weite Weg von jedem Einzelnen vom totalen Weltvertrauen zum absoluten Gottvertrauen, von der Mikrochirurgie (denkender Geist) zur Mikro- physik (durchdringender Geist) gegangen wurde. XXIX.) Ein Wunder ist eine Zwillingschwester von schrankenlos gläu- biger Erwartung und gleichzeitiger völliger Ausweglosigkeit seiner Willensaufgabe. Das ein Wunder oder etwas wunderbares geschieht ist immer der Glaube eines einzelnen Menschen. Wunder gelten als natürlich. Wenn diese nicht geschehen, ist etwas fehlgeschlagen. Jedes Wunder ist nur das Ende einer Illusion. Im Ziel der Wahrheit müssen alle Illusionen enden. Die religiösen Glaubenswunder sind auf ihre seelischen, ursächlichen Bedingtheiten bisher kaum Gegen- stand einer Untersuchung und Therapie gewesen. XXX.) Kampf um die Gesundheit bedeutet also in der Urzeit der Menschheit nicht kämpfen gegen die einzelne Krankheit, sondern ein Ringen mit Gott. Alle Medizin beginnt mit Theologie. Dem körperlichen Leiden wird der medizinischen Behandlung ein religiöser Akt entge- gen gesetzt. Man untersucht die Krankheit und die Schmerzen nicht, sondern man sucht Gott und versucht sie wegzubeten. Heute haben Ärzte die Heilungsaufgabe von Priestern übernommen. Eigenverant- wortliche Lebensveränderungen und gesundheitsfördernde Eigenakti- vitäten sind überwiegend Privatsache, weil die Behandlung ja von der Krankenkasse bezahlt wird. Dass die Krankheit und Gesundheit nur ein subjektives Geschehen darstellt und Heilung nur darin besteht, dem " Lebensarzt " zu vertrauen, gehört noch nicht zum allgemeinen Gesund- heits-und Körperbewusstsein. XXXI.) Aus der Entwicklungssichtweise betrachtet hatte die Krank- heit keinen belehrenden Entwicklungssinn gehabt und der Doktor entsprechend der lateinischen Wurzel der Lehrer ist, wenn ich mein Leiden nicht zum Anlass nehme, meine falschen Lebensgewohnheiten und Einstellungsweisen umzustellen. Leiden entsteht durch die Entwicklungsbeharrungswiderstände als Bewusstwerdung der Schmer- zen. Krankheit wird als Entwicklungsblockaden fehlender Entwicklungs- losigkeit betrachet, welche" den Lebensfluss " hemmen. Erst durch " In-Frage-Stellung" meines bisherigen Lebens in der Reflexions-Gesprächs-Bereitschaft meiner Denk-, Wollens-, Phantasie-, Gefühls- und Le- benseinstellungsmuster werden die Ursachen transparent und kön- nen dann transzendiert/ überwunden (geheilt) werden. XXXII.) Viele Krankheiten verstehen wir nur, wenn wir die evolutio- nären Prozesse " einer verdrängten und unterdrückten " Entwicklungs-Lebens-Individualisierungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit " dahinter analysieren und nicht nur das Krankheitsbild zu diagnostizieren. Die psychische Gesundheit wird wichtiger als die körperliche Gesundheit, weil die " seelische Gleichgewichtsstörung " als ursächlich angesehen wird und der Lebenskraftwille erst die körperliche Gesundheit bedingt. Ge- sundheit ist keine reine schulmedizinische Angelegenheit mehr, son- dern eine Sache der äusseren Lebensführung, der inneren Lebensein-stellung und Krankheits-Transzendierungs-Auseinandersetzung. XXXIII.) Sprichworte: 1.) " Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit " *. * Aristoteles 2.) Wenn das Schicksal (Krankheit) da ist, ist der Arzt ein Narr. 3.) Gott heilt, aber der Arzt bekommt das Geld. 4.) Verachtest du den Arzt, verachtest du die Krankheit. 5.)“ Soll Gott eingehen, muss die Kreatur hinaus gehen "*. * Meister Eckhart 6.) Wer nicht mehr für sich selbst bittet, der wirkt. 7.) " Wer sich selbst fehlt, kann nur dadurch geheilt werden,dass man ihn sich selbst verschreibt "*. * Julius Langbehn, deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker und Philosoph 8.)" Wenn die Gefahr vorüber war, wurde der Heilige ausgelacht "* * Mittelalterlicher Spruch 9.) Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. * David Ben Gurion, ehemaliger Israelischer Ministerpräsident 10.) Jede Krankheit ist heilbar, aber nicht jeder Patient. 11.) " Wenige werden durch eine Krankheit gebessert wie auch die selten heilig werden, die viel herum pilgern " *. * Thomas von Kempen, lat. Thomas a Kempis, war ein Augustiner-Chorherr, Mystiker und geistlicher Schriftsteller des 15. Jahrhunderts. XXXIV.) Bildungslernen ist Weltvertrauen ausserhalb von mir lernen (Staat, Geld, Sicherheit, Spezialisten, Schulmedizin, auf jeden Fall ich vertraue anderen). Entwicklungslernen ist Selbstvertrauen innerhalb von mir lernen, auf jedem Fall, ich vertraue immer mehr mir selbst). XXXV.) Erkenntnistheoretisch sind (zur Zeit) die Einheitssichtweise der Interverbundenheit, eine gesamthafte Erfassung, der Geist der Syn- these, universelles Erkennen und die Totalität als Ganzes als Parallel- welt kein Gegenstand des Erkennens, um den Dualismus zu überwinden. Der Wahrnehmungsprozess kann das Ganze nicht erfassen, weil wir selbst nur Teile des Ganzen sind. Auch die Inter- und Multidisziplina- rität zwischen den einzelnen Fachwissenschaften deckt das Ganze und die menschliche Totalität nicht ab. Die Endlichkeit kann nicht die Unendlichkeit verstehen. Die Gesamtheit der relativistischen, einzel- wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden trotzdem nicht das Ganze und die Einheit ab und der gesamt- und einheitliche Charakter ist aber an keinem der isolierten Teile vor zu finden. Die Wissenschaft liefert nur Bausteine, aber kein Gebäude. Das dualistische Denken des Verstandes ist ein Hindernis für die Weiterentwicklung zum ganzheitlichen Denken. Der Verstand sieht eine Dualität, wo faktisch keine ist. Das dualistische und deterministische Denken gilt im heu- tigen, nachquantischen Mikrophysikzeitalter der Beziehungen, der Ganz- und Einheit, weil alles mit allem verbunden ist, wissenschaft- lich als überholt und überwunden, auch wenn es im Lebensalltag noch vorherrschend ist. XXVI.) Eine Einheits- und Ganzheitssichtweise ist nur möglich durch den Glauben. Der Glaube wird als objektiver Begriff angesehen und hat nichts mit kirchlicher Frömmigkeit zu tun, weil dieser das Ganze, also auch die unbekannte Wirklichkeit (nicht planbare) in der Totalität mit erfasst. Der Glaube schliesst die noch zu erfahrene Realität mit ein. Deshalb ist der Glaube grösser als alle Gelehrsamkeit, umfassender als das Wissen und steht über dem Wissen. Die Totalität lässt sich nur durch den Glauben erfassen und lässt sich nicht durch eine Wissens- und Erkenntnissumme rationalisieren und objektivieren. Wenn ich in " unbekanntes Terrain " vorstosse, nützt mir meine Ratio, mein ganzes Wissen, alle Beratung und meine Erfahrung wenig, aber wenn ich einen starken Glauben habe, nützt dieser mir das sehr viel. Der auf der Bibel berühmte These, dass der Glaube " Berge versetzen " kann wird von empirischen Wissenschaftlern bezweifelt aber gleich- zeitig von vielen Anhängern beteuert*. * Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird der Glaube nur als christliches Kulturerbe religiös verstanden oder basiert auf Lücken in unserem Wissen über die Welt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird der Glaube zu einem objektiven Begriff, selbst Kultur und wird die kirchliche Frömmig-keit genommen. Der Glauben wird als eine (neutrale) Grundkraft ver- standen und liegt in der Lebenshaftigkeit der Entwicklungsidee beschlossen. Er gehört zum Grundwesen des Menschen, was nicht durch Wissen ersetzt werden kann. Der Glaube ist nicht an Gott und an eine Offenbarung glauben, sondern ein ganzes Leben umgreifendes heilendes und befreiendes Widerfahren, was dem Mensch zuteil wird als anthropologisch fundiertes Glaubensverständnis. Es ist die völlig unreligiöse Glaubensinterpretation der Quantentheorie, dass sich die Materie entsprechend meines Bewusstseins und meiner Überzeugung verhält (Glaubensoffenheit) und zur Wirklichkeit wird. Geist beherrscht die Materie oder der Glaube ist stärker als die Umstände und Widerstände und setzt etwas in Gang. Die Materieatome richten sich entsprechend nach der Glaubenstatkraft aus und steuern die Materialismus-, Um-und Lebenswiderstände. Der Glaube ist somit nichts abstraktes, weltan- schauliches, sondern eine philosophische Kategorie, wo die Tatsachen sich nach dem Glauben richten. Siehe Textfortsetzung im Gliederungs- punkt "Glauben und Vertrauen" in Christentum-frueher-und-heute XXXVII.) Bildungs-Kultur-Lernen ist über die Materie zur Geistentwick- lung und Beherrschung der Materie zu gelangen (z.B.Schulmedizin). Ent- wicklungs-Kultur-Lernen ist von und über den Geist zur Materieent- wicklung und Materiebeherrschung zu gelangen (z.B.Geistheilung). XXXVIII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden Gesundheitsberufe ge- lernt, studiert, erforscht und ausgeübt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt u.a. der Spruch des Aristoteles, " dass auch das Denken bisweilen der Gesundheit schadet ". XIL.) Durch den Transzendierungsprozess erfolgt die Transformation als die Lösung meines bspw. Gesundheitsproblems. Es ist die Auflösung als Lösung, Schmerztranszendierung als Heilungsprozess zu einem schmerz-freien Lebens-Grundgefühl-Friedens-Zustand, das im Kopf klar werden als Klärung, das Licht als Aufhellung, die Befreiung vom Bedrückenden als neue, gewonnene Freiheit und die Lebens-Weg-Übereinstimmung als Lebensplanordnung. Erst wenn ich bspw. mein geist-begriffs-medizinisches Leiden salutogenetisch transzendiert habe, werde ich gesund. Die Quantenphysik sagt, das Gedanken und Bewusst- sein aus Lichtprozessen hervorgehen Demnach sind wir von Licht geformt und dieses wäre der Urgrund alles Wahrnehmbaren. Somit ist Licht stärker als die Finsternis und Gesundheit stärker als die die Krankheit. XL.) Wer lange krank ist, wird selbst zum Arzt. In einhundert Jahren Jahren wird es heissen: " Verachtest du den Arzt, verachtest du die Krankheit. Es ist vom Schmerz als Unfrieden, was jegliche Bewegung stoppt zur Heilungs-Irrtums-Bewegung als Frieden, welche den Schmerz stoppt, weil es gilt, jeder muss für sich selbst ausprobieren. Kein Arzt der Welt kann den Menschen jemals gesund machen, sondern Heilung ist immer Selbstheilung. Die wissen-schaftliche Schulmedizin betrachtet den Kranken als ein passives Objekt, während bei einer Geistheilung das aktive Subjekt der Vollbringer seiner Gesundheit wird. Anstatt die Krank- heit als Prinzip zu bekämpfen, wird versucht, die seelischen Störungen auszuräumen, indem Heilung wieder möglich ist. Dieser salutogenetische Paradigmenwechsel wird auch die Zukunft aller Schulmedizin sein. Erst die lebenswidersprüchlichen Lebensgegensätze führen zu einer höheren Lebenseinheit und die polar entgegen gesetzten Prinzipien sind auf- einander bezogen. Jede Seite existiert kausal und final nur durch ihr Spiegelbild. XLI.) Nicht die Bekämpfung der Krankheit, (Pathogenese), sondern die Stärkung und Steigerung der Gesundheit (Salutogenese) stehen bei diesem heilkundlichen System im Vordergrund. Statt ausschliesslich die krankmachenden Ursachen und Einflüsse zu bekämpfen geht es bei den salutogenetischen Heilungsprinzipien um eigeninitiative Stär- kung gesundheitlicher Schutzfaktoren des labilen Gesundheits-Gleich-Gewichtes. Gesundheit ist keine reine schulmedizinische Angelegen- heit mehr, sondern eine Sache der äusseren Lebensführung, der inne- ren Lebenseinstellung und Krankheitsauseinandersetzung. Es ist von der Quantenphysik nachgewiesene Tatsache, das nur der (Transzendie- rungs)geist als die Kausalität u.a. für die Gesundheit in Frage kommt und Krankheit oder Gesundheit nur ein materialisierter Bewusstseins- zustand sind, wo die Fähigkeit zur Schöpfung und Heilung eine in- härente Eigenschaft der Materie ist. Weil der (Transzendierungs)geist der Ursprung der(Körper)materie ist, ist die (Körper)materie ohne Bewusstsein leblos. Viele Krankheiten verstehen wir nur, wenn wir die evolutionären Prozesse einer verdrängten und unterdrückten " Entwick- lungs-Lebens-Individualisierungs-Bring-Schuld einer Entwicklungslosig- keit " dahinter und nicht nur das Krankheitsbild zu diagnostizieren. XLVI.) Transzendierung als Bewusstseinsentwicklung wird als die Wahr- nehmung von Veränderung definiert als Auflösung und Entsinnlichung eines Dinges, eines Zustandes und es ist der Entwicklungs-Lebens-Werde-Form-Wille-Prozess in der Geistdurchdrungenheit, wo dieses neue Be- wusstsein gebildet wird. XLIII.) Die Wissenschaftsgrenzen können nicht von den Bezirken des gesicherten Bewusstseins der erforschten, erkannten und angeeigneten Umwelt her gesprengt werden, weil z.B. der Tod das noch nicht das Erkannte und Erfasste darstellt und Bewusstsein kein wissenschaftlicher, methodischer Forschungsgegenstand darstellt. Jede Krise entlarvt die Macht des labilen Wissenschaftsbewusstseins als intellektueller Schaum, da sie die Krise nicht frühzeitig erkannt und beherrscht hat. Der Denkapparat darf nicht mit dem Wirklichkeitsgeschehen gleich- gesetzt werden. Weil ihr kein seelischer Gehalt gegenübersteht, trägt diese keine Wirklichkeit in sich. Die Wahrheit der Wissenschaft hat aber nie den Charakter der Unbedingtheit und gilt allgemein nur für jeden Verstand. " Auch übers Wasser kann heute noch keiner laufen". Weil ohne Irrtum kein wissenschaftlicher Fortschritt möglich ist, hat diese nur vorläufigen und keinen endgültigen Beweischa- rakter. Das der Wissensfachstandpunkt der Wissenschaft nur deshalb vollkommen richtig ist, weil das gesicherte Wissen höhere Priorität besitzt als das nichtgewusste Menschliche und Geniale. Die Wissen- schaftler erfassen immer nur das vergangene Gewordene, aber nicht das zukünftige Werdende. XLIV.) Bei den klassischen, materialistischen Naturwissenschaften ist auch kein Platz für Bewusstsein. Auch die Frage nach der Lebensent- wicklung, Lebensordnung, Lebenseinheit, Lebensgesundheit, Lebens- gleichgewicht als auch weltanschauliche Fragen, Gefühle, Bewusst- sein und Motive schliessen die Naturwissenschaften als Forschungs- gegenstand naturgemäss aus, weil naturwissenschaftliche Methoden sich nicht auf das Leben übertragen. Es liegt auch in der Methodologie der Naturwissenschaften alles Individuelle auszuklammern. Obwohl kein naturwissenschaftliches Verständnis in der Makrophysik von Be- wusstsein nicht vorliegt, existiert in der Mikrophysik ohne Entwick- lungs-Geist-Transzendierungs-Bewusstsein nichts und der Geist wird als Ursprung aller Materie betrachtet. XLV.) Der Glaube und die Gefühle sind in der Mikrophysik ein konkretes Faktum und die Kraft des Wahrmachens. Sie steuern die Materie, be- werten die Situation, sind die Ursache von Lernerfahrungen und bil- den die Ganzheit ab. Sie sind angeboren und wichtiger als unser Be- wusstsein und die Vernunft. Weil sie lebenskraftunmittelbar sind, ent- springen sie direkt aus der Lebenskraft selbst. " Ich muss verstehen, um glauben zu können " (Denkakt und Intellektualisierung des Glaubens wandelt sich " ich muss glauben, um verstehen zu können " (Glaubensakt und Intellektualisierung der Glaubenswahrheit). Dass die Materie sich entsprechend meines Bewusstseins und meiner felsenfesten Ausdauer-Überzeugung verhält (Glaubensoffenheit) ist quantenphysikalisch un- strittig und völlig unreligiös. Die Materieatome richten sich entsprech- end nach der Glaubenstatkraft aus und steuern die Materialismus-, Um- und Lebenswiderstände. Deshalb beherrscht der menschliche Geist die Materie und die Tatsachen richten sich nach dem Glauben aus. Die Glaubenswirklichkeit schafft die neue Realität und bringt das Geschehen selbst hervor, was bei der Makrophysik als unwissenschaft- lich ausgeschlossen wird, in der Mikrophysik eine eigenschaftsverän- dernde, wissenschaftliche Entität ist. XLVI.) Die Wissenschaft lehrt uns, dass die Reizung unserer Sinnesorgane durch Lichtwellen und Moleküle die einzige Quelle unserer Informationen zur Welt sind. Bewusstsein wird als die Wahrnehmung von Veränderung definiert und es ist der Entwicklungs-Lebensprozess, wo dieses Bewusst- sein gebildet wird. So erfolgt wissenschaftlich unscharf gesagt in der " Entwicklungs-Auseinandersetzungs-Prozess-Bewegung " die Neu- schöpfung durch das Licht. Licht ist die eigentliche Substanz von allem was wir in der Raum-Zeit-Realität wahrnehmen. Licht hat transformato- rische Eigenschaften und ist das Prinzip für alles, was Wachstum auf Erden hervorbringt. Licht ist Mittler zwischen körperlichen und unkör- perlicher Substanz als das schöpferische Prinzip, das alles Wachstum auf Erden hervorbringt. XLVII.) Weil der Mensch nicht atmet, sondern geatmet wird, ist er Gott unmittelbar und nur Gott ist das Leben selbst. " Wer auf Gott sieht, trägt Gott in alle Dinge ". * Was ist das Leben ? Meister Eckhard sagt, Gott das Leben. Ich atme nicht, sondern werde geatmet. Durch mein " ich-werde-geatmetes Leben " bin ich Gott unmittelbar, weil Gott das Leben als Spiritualität (Spiritus=Atem) selbst ist, indem ich lebe.Ich bin in Gott und Gott ist in mir. Nach Meister Eckhart ist deshalb Gott mir näher, als ich mir selber bin.Gott ist das Absolute,Herr über Gesundheit, Krankheit, Leben und Tod. Ohne ihn ist alles Lebensspaltung und ohne seine "Atemexistenz" bin ich nur eine Leiche, welche wieder in seine Zellchemie und minera- lischen Bestandteile zerfällt.Wer seinen Selbstheilungsprozesss von kranken Zellen anregen will und die " Geist- und Glaubensheilung " eine Komplementärmedizin-Alternative für ihn bedeutet, der sollte sich als " Gegenüber " auf das " ICH WERDE GEATMET " konzentrieren und gleich- zeitig Meister Eckhart Aphorismen rezitieren. Diese bewusste Atem- rezitation (Prana) vom Wurzelchakra am unteren Ende der Wirbelsäule (Quelle) zum Kopfchakra (Lösung) der beiden Energiezentren genügt. Wo die ganzheitliche, fühlende Lust und Frieden des Atems die Heilung übernimmt, da verstummt das Denken, das Sehen, das Hören und alle Medizinwissenschaft. Wenn das Bewusstsein in Harmonie ist, überträgt es seine Harmonie, sein Heilsein , seine Verjüngung ständig auf den Körper. Die Seele ist ewig jung und gesund und nur der Teufel ist alt und krank sagt auch eine Volksmundweisheit. Diese Atemübung ist kein Abtriften ins Nirwana, sondern eine Jahrtausend Jahre alte funktionierende Selbstheilungsmethode. Wer pragmatisch denkt, dem ist es gleich, " ob die Katze schwarz oder weiss ist, die Haupt- sache ist, sie fängt Mäuse " *. * Mit Chakra (Sanskrit), m., चक्र,cakra, wörtlich: ‚Rad‘, ‚Diskus‘, ‚Kreis‘), Plural Chakren, werden im tantrischen Hinduismus, im tantrisch-bud- dhistischen Vajrayana, im Yoga sowie in einigen esoterischen Lehren die angenommenen subtilen Energiezentren zwischen dem physischen Körper und dem feinstofflichen Körper (vgl. Astralleib) des Menschen bezeichnet. Diese seien durch Energiekanäle verbunden. XLVIII.) " Ein bisschen Krankheit ist manchmal ganz gesund " *. * Rudolf Virchow, Pathologe und Begründer der modernen Sozialhygiene XIL.) Siehe auch Meister-Eckhart-Aphorismen L.) Siehe auch " Das Licht der Gotik und der metaphysische Lichtsinn " in Entwicklungsgotik LI.) Siehe auch Wirkkraftfeld eines Entwicklervorbildes LII.) Siehe auch Individualgeschichtlichkeit LIII.) Siehe auch " Die Krise der Gesellschaft sind immer weniger Einzelne, aber die Zukunft der Gesellschaft sind immer mehr Einzelne " in Gesellschafts-und Entwicklungsmensch LIV.) Siehe auch Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen LIV.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird der Glaube nur als christliches Kulturerbe religiös verstanden oder basiert auf Lücken in unserem Wissen über die Welt. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird der Glaube zu einem objektiven Begriff, selbst Kultur und wird die kirchliche Frömmig- keit genommen. Der Glauben wird als eine (neutrale) Grundkraft ver- standen und liegt in der Lebenshaftigkeit der Entwicklungsidee be- schlossen. Er gehört zum Grundwesen des Menschen, was nicht durch Wissen ersetzt werden kann. Der Glaube ist nicht an Gott und an eine Offenbarung glauben, sondern ein ganzes Leben umgreifendes heilendes und befreiendes Widerfahren, was dem Mensch zuteil wird als anthro- pologisch fundiertes Glaubensverständnis. Es ist die völlig unreligiöse Glaubensinterpretation der Quantenphysik, dass sich die Materie ent- sprechend meines Bewusstseins und meiner Überzeugung verhält (Glau- bensoffenheit) und zur Wirklichkeit wird. Geist beherrscht die Materie oder der Glaube ist stärker als die Umstände und Widerstände und setzt etwas in Gang. Die Materieatome richten sich entsprechend nach der Glaubenstatkraft aus und steuern die Materialismus-, Um-und Lebenswi- derstände.Siehe Textfortsetzung im Gliederungspunkt "Glauben"in Christentum-frueher-und-heute Ende Rezension Salutogenese, Geist-,Gebets- und Glaubensheilungen.
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